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Donald Trump im Auto beschütz von Agenten des Secret Service. (Archivbild)
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Donald Trump im Auto beschütz von Agenten des Secret Service. (Archivbild)

USA

Donald Trump: Erst mit Hitler verglichen, dann mit dem Tod bedroht

  • Daniel Dillmann
    VonDaniel Dillmann
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Der ehemalige Präsident der USA, Donald Trump, wird erst mit Adolf Hitler verglichen und dann mit dem Tod bedroht. Die Behörden melden eine Festnahme.

New York - In den USA wurde ein 72 Jahre alter Mann festgenommen, der Donald Trump mit dem Tod gedroht hatte. Das meldeten die Behörden aus New York laut der Nachrichtenagentur Reuters. Der Mann namens Thomas Welnicki stammt aus Rockaway Beach, einem Stadtteil am äußeren der Millionenmetropole New York City.

Laut der Staatsanwaltschaft habe Welnicki zu mehreren Gelegenheiten damit gedroht, „alles zu tun, was nötig“ sei, um den Tod von Donald Trump zu gewährleisten. Er soll außerdem versucht haben, Informationen über den Personenschutz der Kinder von Donald Trump herauszufinden. Das betrifft die erwachsenen Nachkömmlinge des ehemaligen Präsidenten, namentlich Donald Trump Jr., Ivanka Trump und Eric Trump. Alle drei fallen weiterhin unter das Sicherheitsprotokoll des Secret Service, der in den USA für den Personenschutz des Präsidenten und der Vizepräsidentin sowie deren jeweiligen Familien zuständig ist.

Morddrohungen gegen Donald Trump: Das soll das Motiv gewesen sein

Im Juli 2020 soll Welnicki gegenüber den Behörden bei einer Kontrolle angegeben haben, er werde sich „Waffen besorgen“, sollte Trump seine Niederlage bei der US-Wahl gegen Joe Biden nicht akzeptieren. Die Drohungen sollen sich bis in den Herbst 2021 gezogen haben. Welnicki soll die Situation in den USA zu diesem Zeitpunkt mit dem Bürgerkrieg verglichen haben.

Welnickis Motiv für die Morddrohungen gegen Donald Trump sollen dessen „Angriffe auf die Demokratie“ gewesen sein. Im Vorfeld zu den Drohungen soll Welnicki laut der Nachrichtenagentur Reuters Trump mit Adolf Hitler verglichen haben. Die Anwälte des 72 Jahre alten Mannes bestreiten die Vorwürfe. „Herr Welnicki wollte nie jemanden schaden“, so Deirdre von Dornum, Strafverteidigerin aus dem New Yorker Stadtteil Brooklyn. „Er wollte lediglich seine Verzweiflung über die Bedrohung unserer Demokratie durch den ehemaligen Präsidenten Trump zum Ausdruck bringen.“ Ihr Mandant habe die Stadt New York „seit über 15 Jahren nicht verlassen.“ Weder Donald Trump selbst noch seine Anwälte haben sich bislang zu dem Fall geäußert.

Donald Trump erhält Morddrohungen - US-Präsidenten leben gefährlich

Nach der Festnahme befindet sich Thomas Welnicki nun in Untersuchungshaft. Eine Richterin im Bundesstaat New York legte die Kaution auf 50.000 US-Dollar fest. Man nehme die Drohungen gegen Donald Trump weiterhin ernst. Es handele sich um „sehr konkrete und erschreckende Drohungen.“

Amerikanische Präsidenten leben seit den Anfängen des Staates gefährlich. 21 Attentate wurden bislang auf amtierende oder ehemalige Präsidenten ausgübt. Vier Präsidenten starben infolge der Angriffe: Abraham Lincoln, James A. Garfield, William McKinley und John F. Kennedy. Auf alle acht Vorgänger von Donald Trump bis zu Richard Nixon wurden erfolglose Attentate verübt. (Daniel Dillmann)

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