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Mar-a-Lago

„Sehr hübsche Frau“: Donald Trump witzelt über Michelle Obama - und lässt Saal toben

  • Daniel Dillmann
    VonDaniel Dillmann
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Ein Mitschnitt einer Rede von Donald Trump in Mar-a-Lago offenbart, wie sehr ihn seine Wahlniederlage noch immer tangiert. Er witzelt über Michelle Obama.

Palm Beach - Die Rede von Donald Trump schlägt seit dem Wochenende hohe Wellen. Der ehemalige Präsident der USA hatte auf einer Veranstaltung der Republikaner zum Rundumschlag in den eigenen Reihen ausgeholt. Vor allem der einflussreiche Senator Mitch McConnell musste üble Beschimpfungen über sich ergehen lassen. Doch damit war er nicht der Einzige.

Wie aus einem Tonband hervorgeht, dass der „Washington Post“ zugespielt wurde, echauffierte sich Donald Trump auch wieder über Brian Kemp, den Gouverneur der Republikanischen Partei im US-Bundesstaat Georgia. Der sonst so treu „rote Staat“ stimmte bei der US-Wahl 2020 für Joe Biden. Trump machte dafür Kemp und McConnell verantwortlich und nannte sie beide „ewige Verlierer“.

Donald Trump wettert gegen Republikaner und spricht von Millionen Menschen am 6. Januar

Und auch hier machte Donald Trump nicht Halt. Sein nächstes Ziel: Elaine Chao. Die Verkehrsministerin in der Trump-Regierung hatte als Reaktion auf die Ausschreitungen in Washington am 6. Januar ihren Rücktritt erklärt. Der Ex-Präsident machte sich über Chao lustig und behauptete, er habe sie ohnehin nur aus Mitleid eingestellt, und um Chaos Ehemann Mitch McConnell einen Gefallen zu tun.

Donald Trump scheint die Wahl-Niederlage noch immer sehr zu bewegen. (Archivbild)

Die Ausschreitungen in Washington waren für Donald Trump ebenfalls ein Thema. In seiner unnachahmlichen Art sprach er von der „größten Menschenmenge“, vor der er je aufgetreten sei. „Manche sagen, es seien mehr als eine Million Menschen gewesen.“ Eine klare Lüge. Fernsehbilder der Veranstaltung lassen eher auf einige tausend Teilnehmer:innen schließen. Über den Mob, der anschließend das Regierungsgebäude der USA stürmte oder die fünf Menschen, die deshalb ihr Leben verloren, verlor Trump kein Wort.

Donald Trump äußert sich rassistisch über Mexiko und lästert über Michelle Obama

Dafür holte der einstige Präsident einen absoluten Evergreen aus der rhetorischen Tasche und sprach über die Grenze zwischen den USA und Mexiko. Die südlichen Nachbarn der Vereinigten Staaten würden nicht ihre Elite schicken, sondern vielmehr „Mörder, Vergewaltiger, Drogendealer“ - Menschen eben, „die sie selbst nicht mehr wollen“. Die von der „Washington Post“ veröffentlichten Zitate aus der Rede von Mar-a-Lago sind fast deckungsgleich mit den Worten Donald Trumps im Wahlkampf der US-Wahl 2016.

Doch damit nicht genug. Donald Trump ließ es sich vor seinen Parteifreundinnen und -freunden auch nicht nehmen, gegen seinen Vorgänger im Amt, Barack Obama, und dessen Frau Michelle zu wettern. Die ehemalige First Lady der USA nannte er „eine sehr hübsche Frau“, was laut „Washington Post“ zu einem wahren Sturm an Gelächter führte. Witze über das Aussehen Michelle Obamas zu machen, gehört in Kreisen der Trump-Fans zu den Klassikern.

Alles über Donald Trump

Trump-News: Neuigkeiten und Informationen zum ehemaligen Präsidenten der USA auf unserer Themenseite.

Zu guter Letzt kokettierte Donald Trump selbstredend auch in Mar-a-Lago mit einer erneuten Kandidatur 2024. „Ich bin zweimal angetreten und habe zweimal gewonnen. Leider muss ich nun auch noch ein drittes Mal gewinnen“, so der Gastgeber zum Publikum. (Daniel Dillmann)

Rubriklistenbild: © The Right View via www.imago-images.de

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