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Marjorie Taylor Greene
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Marjorie Taylor Greene: Gemeinsam mit Matt Gaetz will die rechtsextreme Republikanerin für ein „Weißes Amerika“ werben.

Republikanische Abgeordnete

Trump-Fans auf Tour: „America First“ mit QAnon-Anhängerin und Sexhandel-Verdächtigem

  • VonMirko Schmid
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Marjorie Taylor Greene und Matt Gaetz machen wieder Wahlkampf - trotz zahlreicher Skandale um die beiden Trump-Vertrauten.

The Villages, Florida - Marjorie Taylor Greene und Matt Gaetz gehören sicherlich zu den schillerndsten Figuren einer neuen Riege von Republikanern, die unerschütterlich loyal hinter Donald Trump stehen und ihr rechtsextremes Gedankengut nicht verhehlen. Beide fielen zuletzt eher durch Negativschlagzeilen auf. Das hindert sie nicht daran, jetzt einen gemeinsamen Wahlkampf zu starten.

Seit ihrem Einzug ins Repräsentantenhaus der USA hat Majorie Taylor Greene vor allem durch Verschwörungstheorien, Rassismus, Islamfeindlichkeit und Antisemitismus auf sich aufmerksam gemacht. Auch wenn die glühende Trump-Anhängerin und Gläubige des QAnon-Verschwörungskultes viele ihrer anstößigen Videos und Beiträge im Internet später gelöscht hatte, hat sie sich mit ihren Entgleisungen auch für viele Republikaner unmöglich gemacht und wurde von einer Mehrheit des Repräsentantenhauses aus allen Ausschüssen entfernt.

Marjorie Taylor Greene und Matt Gaetz: Die junge Generation der Republikaner steht zu Donald Trump

Zuletzt war ihr „nackter Rassismus“ vorgeworfen worden, als ein Positionpapier der von ihr mitinitiierten Interessensgemeinschaft „America First Caucus Policy Platform“ an die Öffentlichkeit gelangt war. In diesem Schreiben bekennen sich die Unterzeichnenden, darunter auch Greene, zu Donald Trump und fordern die Orientierung an „angelsächsischen politischen Traditionen“ und werfen Einwanderer:innen vor, lediglich vom Wohlfahrtsstaat profitieren zu wollen. Die „America First Caucus Policy Platform“ liegt seither auf Eis.

NameMarjorie Taylor GreeneMatt Gaetz
PositionAbgeordnete im RepräsentantenhausAbgeordneter im Repräsentantenhaus
ParteiRepublikanerRepublikaner
Alter46 Jahre (* 27. Mai 1974)38 Jahre (* 7. Mai 1982)
HeimatstaatGeorgiaKalifornien

Auch Matt Gaetz blies in den letzten Wochen ein eisiger Wind ins Gesicht. Der junge Abgeordnete aus Kalifornien, wie Greene unkritischer Fan des ehemaligen Präsidenten Donald Trump, ist ins Visier der Strafermittlungsbehörden geraten. Ihm wird vorgeworfen, entgegen geltender Gesetze Geld für sexuelle Dienstleistungen ausgegeben und es im gleichen Atemzug mit der Volljährigkeit der ihm zugeführten Frauen nicht in jedem Fall so ganz ernst genommen zu haben.

Matt Gaetz und Marjorie Taylor Greene starten gemeinsamen „America First“-Wahlkampf

Der „Posterboy“ der jungen, extrem rechten Strömung innerhalb der Republikaner, die sich von Donald Trump in den Bann ziehen lassen, hat die Anschuldigungen vehement bestritten und sieht sich als Opfer einer politischen Erpressungskampagne. Während Donald Trump und sein engstes Umfeld sofort auf Abstand gegangen waren, sprang Don Gaetz, ein ehemaliger republikanischer Senator und eine weiterhin gewichtige Stimme innerhalb der Partei, seinem Sohn zur Seite.

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Nun machen sich beide am 7. Mai gemeinsam auf nach Florida, um dort in der „Gated Community“ The Villages für sich, ihre Partei und Donald Trump zu werben. Der Auftritt gilt als ein Heimspiel, der abgeriegelte Komplex, ein Zufluchtsort für US-Bürger:innen, die ihre Rente im „Sunshine State“ leben wollen, gilt als überwiegend republikanisch. Lauter Widerspruch gegen die völkischen Parolen von Greene und Gaetz ist eher nicht zu erwarten.

Marjorie Taylor Greene und Matt Gaetz verbreiten Wahlbetrug-Legende von Donald Trump

Gegenüber dem „Washington Examiner“ benannte Marjorie Taylor Greene bereits vorab ihre Themen. Sie wollen gemeinsam mit Gaetz dafür Werben, die Grenze zu Mexiko dichtzumachen und Amerikaner:innen, die „keine illegalen Einwanderer“ sind politisch und finanziell besserzustellen. Außerdem fordern sie eine „echte Wahlintegrität“ (im Gegensatz zur Donald Trump angeblich „gestohlenen“ Wahl 2020 natürlich) und einen Kampf gegen die „Bedrohung“, die von der „chinesischen Kommunistenpartei“ ausgehe. (Mirko Schmid)

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