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Keine Party am 04. Juli

Donald Trumps Kundgebung auf Kriegsschiff verboten

  • Daniel Dillmann
    VonDaniel Dillmann
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Eigentlich wollte Donald Trump mit seinen Fans den 4. Juli auf einem Kriegsschiff feiern. Doch daraus wird nichts. Die Kundgebung erhält keine Genehmigung.

Spanish Fort, Alabama - Seine Rückkehr fällt ins Wasser. Donald Trump muss umplanen. Eine Großkundgebung des ehemaligen Präsidenten auf dem stillgelegten Kriegsschiff USS Alabama im gleichnamigen Bundesstaat hat keine Genehmigung erhalten. Die Veranstaltung war für den vierten Juli 2021 geplant, den Unabhängigkeitstag in den USA.

Doch aus dem Auftritt im „USS Alabama Battleship Memorial Park“ wird leider nichts. Die für das Museum und den Park zuständige Kommission, die im Auftrag des Bundesstaates Alabama arbeitet, erteilte Donald Trump keine Erlaubnis für eine Kundgebung. Es bestehe der Verdacht, dass es sich bei Trumps Party um „eine parteipolitische Veranstaltung und nicht um eine patriotische Feier“ handele, sagte Bill Tunnell, Vorsitzender der Kommission, gegenüber dem US-Nachrichtensender NBC 15. Die Bedenken seien umgehend formuliert worden, nachdem „die Republikanische Partei uns bezüglich des Events kontaktiert hat“, so Tunnell.

Donald Trump will den Independence Day auf einem Kriegsschiff in Alabama feiern

Es wäre nicht der erste Auftritt von Donald Trump auf dem Kriegsschiff in Alabama gewesen. Im Wahlkampf 2016 hatte Trump dort bereits eine Kundgebung abgehalten. Das Verbot eines neuerlichen Auftritts ist auch deshalb verwunderlich, weil der Park und das Museum in der Vergangenheit bereits mehrfach für parteipolitische Veranstaltungen verwendet wurde. Rick Santorum, wie Trump und viele andere Kandidat der Republikaner im Vorwahlkampf 2016, war dort bereits 2012 aufgetreten. Vor allem Kandidaten der Konservativen nutzten für die eigenen Zwecke das militaristische Ambiente des Parks, in dem neben zwei ausrangierten Kriegsschiffen mehrere Panzer und Kampfflugzeuge ausgestellt werden.

Donald Trump in Ohio. In Alabama wird ihm eine Kundgebung zunächst verboten.

Für seine Anhängerschaft ist der Fall deshalb klar. Die Absage der Veranstaltung von Donald Trump war politisch motiviert. „Ich habe das Gefühl, es gab bestimmte Leute, die Präsident Trump hier nicht haben wollten“, sagte Pete Riehm, Mitglied des Ortsverbandes der „Tea Party“, einer rechtskonservativen Strömung innerhalb der Republikanischen Partei, die sich seit jeher solidarisch mit Trump gibt.

Donald Trump ist enttäuscht über Entscheidung in Alabama

Donald Trump sei enttäuscht, dass aus seiner politisch-patriotischen Party am 04. Juli nichts wird, sagte John Wahl, Vorsitzender der Republikaner im US-Bundesstaat Alabama, gegenüber NBC 15. Einen Alternative gebe es bislang nicht. Der abgewählte US-Präsident war vergangene Woche mit einer Kundgebung in Ohio zurück ins Rampenlicht seiner Großveranstaltungen getreten. (Daniel Dillmann)

Rubriklistenbild: © Andrew Dolph via www.imago-images.de

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