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Der ehemalige US-Präsident Donald Trump und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un im Jahr 2019.
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Der ehemalige US-Präsident Donald Trump und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un im Jahr 2019. (Archivfoto)

Nordkorea und die USA

„Wir haben uns verliebt“ – Donald Trump spricht über Kim Jong-un

  • Marvin Ziegele
    vonMarvin Ziegele
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Das Verhältnis zwischen Donald Trump und Kim Jong-un hat sich während der Amtszeit des US-Präsidenten gebessert. Eine neue Dokumentation der BBC enthüllt mehr.

  • Das Verhältnis zwischen Kim Jong-un und Donald Trump stand eigentlich unter keinem guten Stern.
  • Doch Donald Trump, als galanter Gentleman, wollte Kim Jong-un einst sogar mit seinem Flugzeug nach Hause bringen.
  • Trump-News: Alle Neuigkeiten zum ehemaligen Präsidenten auf unserer Themenseite.

Washington D.C./Pjöngjang – Der ehemalige Präsident Donald Trump hatte ein gespaltenes Verhältnis zu Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un. Nicht zuletzt drohte der Konflikt zwischen den beiden Atommächten 2018 zu eskalieren. Auf einem Gipfel in Hanoi im Jahr 2019 schien sich das Verhältnis zwischen den beiden Staatsoberhäuptern aus den USA und Nordkorea jedoch gebessert zu haben.

Vielleicht sogar mehr als nur gebessert. Donald Trump sprach sogar von „Liebe“. „Er hat mir wunderschöne Briefe geschrieben und es sind großartige Briefe. Wir haben uns verliebt“, sagte er während eines Wahlkampfauftrittes. 

Donald Trump über Kim Jong-un: „Wir haben uns verliebt“

Doch nicht nur das – Donald Trump soll Kim Jong-un einen „Ritt in der Air Force One“ angeboten haben, wie eine neue Dokumentation der „BBC“ enthüllt. Obwohl auf dem Gipfel in Hanoi kein nennenswerter Fortschritt erzielt werden konnte und die USA sich weigerten, Sanktionen gegen Nordkorea wegen seiner aggressiven Atomstrategie zurückzuziehen, überraschte Trump mit seiner Aussage selbst die dienstältesten Diplomat:innen. 

„Präsident Donald Trump hat Kim angeboten, ihn mit der Air Force One nach Hause zu bringen“, sagte Matthew Pottinger, Asienexperte in Trumps Nationalem Sicherheitsrat. „Der Präsident wusste, dass Kim Jong-un durch eine mehrtägige Zugreise in Hanoi angekommen war.“ Donald Trump soll daraufhin gesagt haben: „Ich kann Sie in zwei Stunden nach Hause bringen, wenn Sie wollen.“ Kim Jong-un soll jedoch abgelehnt haben.

Donald Trump: „Er dachte, er hat einen neuen besten Freund“

Das Angebot sei für viele eine Überraschung gewesen, da niemand mit der unvorhergesehenen Freundschaft der beiden Männer gerechnet hatte. Sicherheitsberater John Bolton sagte der BBC: „Trump dachte, er hat einen neuen besten Freund.“

Nordkorea
HauptstadtPjöngjang
RegierungsformVolksrepublik mit Einparteiensystem
Staatsoberhaupt\tKim Jong-un
Einwohnerzahl25.549.604 (2018, gemäß UN-Schätzung)

Darüber hinaus entsprach Donald Trump einer Bitte Kim Jong-uns. Gemeinsame Militärübungen mit Südkorea wurden auf Nachfrage des nordkoreanischen Machthabers beendet. „Kim Jong-un beschwerte sich, wie so oft, über die großen Militärübungen zwischen südkoreanischen und amerikanischen Truppen, welche seit über 60 Jahren stattfinden“, sagte Bolton. „Dann, aus dem Nichts, sagt Trump: ‚Ich werde die Kriegsspiele‘ (wie er sie genannt hat, ‚beenden‘.“ Es sei ein Eingeständnis gewesen, denen Bolton aus völliger Überraschung nichts entgegenzusetzen hatte. (Marvin Ziegele)

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