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IS und Nordkorea: Kid Rock als Berater von Donald Trump

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Von: Marvin Ziegele

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Kid Rock und Donald Trump im Jahr 2018. Der Musiker soll Trump „beraten“ haben. (Archivfoto)
Kid Rock und Donald Trump im Jahr 2018. Der Musiker soll Trump „beraten“ haben. (Archivfoto) © Saul Loeb/AFP

Der Musiker Kid Rock ist bekennender Unterstützer von Donald Trump. Er soll mit dem ehemaligen Präsidenten auch über Politik debattiert haben. 

Washington D.C. – Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat viele Berater. Doch scheint er über komplizierte politische Themen wie Nordkorea oder den selbsternannten „Islamischen Staat“ (IS) einen ganz besonderen „Experten“ um Rat gefragt zu haben: den Musiker Kid Rock.

Zumindest behauptete das der Musiker in einem Interview mit Fox-News-Moderator Tucker Carlson von Montagabend (21.03.2022). Auf einem berühmten Bild aus dem Jahr 2017 war der Rapper im Oval Office hinter dem Resolute Desk mit Trump, dem Rockmusiker Ted Nugent und Sarah Palin, der ehemaligen Gouverneurin von Alaska und Vizepräsidentschaftskandidatin, zu sehen. Palin sagte, sie habe die Rechtsrocker eingeladen, „weil Jesus gebucht war“, berichtet die britische Zeitung The Guardian.

Donald Trump: Kid Rock als „Berater“ über Nordkorea und IS

„Ich war dabei, als Donald Trump eines Tages das Kalifat [IS] beendete“, sagte Kid Rock, 51 Jahre alt und als Robert Ritchie geboren, zu Carlson in Bezug auf die Bemühungen der USA gegen den Islamischen Staat.

„Er wollte einen Tweet absetzen. [...] Ich plaudere nicht gerne aus dem Nähkästchen. Ich hoffe, ich tue es nicht. Aber ... der Tweet lautete, und ich paraphrasiere, aber er lautete: ‚Wenn du dich jemals dem Kalifat angeschlossen hast, du weißt schon, oder versuchst, das zu tun, dann wirst du tot sein.‘“

Kid Rock
NameRobert James Ritchie
Geboren17. Januar 1971
BerufungMusiker (Southern Rock/ Hip Hop)

Kid Rock fuhr fort: „Er fragt: ‚Was denkst du?‘ [Ich sagte] ‚Fantastisch. Ich kann nichts Besseres hinzufügen.‘ Aber dann kommt es raus und es ist umformuliert und politischer, um politisch korrekt zu wirken. Und einfach: ‚Habt Angst‘.“ Offenbar sei die Botschaft entschärft worden, obwohl Donald Trump im Laufe seiner Präsidentschaft nicht für subtile Tweets bekannt war.

Kid Rock „berät“ Donald Trump: „Ich glaube nicht, dass ich qualifiziert bin“

Auch über Nordkorea sollte Kid Rock Donald Trump seine Meinung sagen. „Er fragte mich: ‚Was sollten wir deiner Meinung nach wegen Nordkorea tun?‘ Ich sage: ‚Was? Ich glaube nicht, dass ich qualifiziert bin, das zu beantworten.‘“

In seinen vier Jahren im Amt hat Trump den nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un sowohl bedroht als auch getroffen. Es wurden keine Fortschritte bei der Beendigung des Patts zwischen den USA und dem atomar bewaffneten Diktator erzielt.
Kid Rock selbst ist bekennender Unterstützer der Republikaner in den USA. Er unterstützte Donald Trump während seiner Wahlkampagne im Jahr 2016. (Marvin Ziegele)

Auch im andauernden Ukraine-Konflikt mischt sich Donald Trump ein. Er fordert den Einsatz von Atomwaffen.

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