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Donald Trump: Teil einer „kriminellen Verschwörung“ gegen die Demokratie?

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Von: Daniel Dillmann

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Donald Trump spricht auf der Conservative Political Action Conference (CPAC). Ist er Teil einer „kriminellen Verschwörung“?
Donald Trump spricht auf der Conservative Political Action Conference (CPAC). Ist er Teil einer „kriminellen Verschwörung“? © Brian Cahn/imago-images

In den USA werden schwere Vorwürfe gegen Donald Trump und seine Verbündeten laut.

Washington D.C. - Die Vorwürfe gegen Donald Trump sind gravierend. Laut dem Untersuchungsausschuss des Kongresses zum Sturm auf das Kapitol am 06. Januar in Washington D.C. soll der ehemalige US-Präsident Teil einer „kriminellen Verschwörung“ gewesen sein. Das Ziel des Komplotts sei gewesen, das Ergebnis der US-Wahl 2020, die Joe Biden gegen Trump gewonnen hatte, zu kippen.

Das ging am Mittwochabend (Ortszeit) aus einem Gerichtsdokument hervor, mit dem der Ausschuss Zugang zu bestimmten Dokumenten bekommen möchte. Ein Anwalt Donald Trumps hatte sich auf das Anwaltsgeheimnis berufen, um die Herausgabe zu verhindern.

Donald Trump: Was war der Plan des ehemaligen US-Präsidenten?

Der Antrag des Sonderausschusses zu den Ereignissen am 06. Januar in der Hauptstadt der USA nannte mehrere Gründe, warum besagte Dokumente nicht unter Verschluss bleiben dürfen. Sein Rechtsbeistand soll mit Donald Trump einen Plan entwickelt haben, mit dem Ziel, „die Auszählung der Wahlleute zu behindern und eine Verschwörung zur Verhinderung der Machtübergabe“ einzuleiten. Nun muss ein Gericht prüfen, was mit den Dokumenten geschehen soll.

Doch damit nicht genug. Donald Trump und seinen Verbündeten werden von dem Ausschuss noch weitere Vorwürfe gemacht. So soll der ehemalige US-Präsident Druck auf seinen Vize-Präsidenten Mike Pence ausgeübt haben, mit dem „offensichtlichen Ziel, das Ergebnis der Präsidentschaftswahl 2020 zu kippen und Donald Trump zum Sieger zu erklären“, wie es in dem Dokument heißt.

Donald Trump: Ist der ehemalige US-Präsident Teil einer „kriminellen Verschwörung“?

Der Sonderausschuss des US-Repräsentantenhauses führt keine strafrechtlichen Ermittlungen durch. Dies obliegt dem Justizministerium. Trump-Anhänger hatten Anfang Januar 2021 gewaltsam das Kapitol gestürmt, während der Kongress dort zusammengekommen war, um den Ausgang der Präsidentschaftswahl zu zertifizieren. Trump hatte seine Unterstützer kurz zuvor bei einer Kundgebung damit aufgewiegelt, dass ihm der Wahlsieg gestohlen worden sei. Fünf Menschen kamen ums Leben, darunter ein Polizist. (dil/dpa)

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