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Donald Trump über Kanye West: „Er ist verrückt und wird mich niemals besiegen“

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Von: Daniel Dillmann

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Ein Dinnerabend von Donald Trump mit Kanye West und Nick Fuentes führt in den USA zum Eklat. Das Tischtuch zwischen dem Rapper und dem Ex-Präsident scheint endgültig zerschnitten.

Mar-a-Lago - Ein Abendessen, das weitreichende Folgen hat: Donald Trump empfing Kanye West in Mar-a-Lago. Der Rapper brachte zwei Gäste mit, von denen einer der Ultranationalist Nick Fuentes war, der andere ein rechter Internet-Troll namens Milo Yiannopoulos. Dass Trump mit dem 24 Jahre alten Holocaust-Leugner Fuentes dinierte, sorgt in den USA für heftige Kritik am ehemaligen Präsidenten.

Laut Informationen mehrerer US-Medien soll das Treffen zwischen Kanye West, Donald Trump und Nick Fuentes aber alles andere als ein dummer Zufall gewesen sein. Ganz im Gegenteil soll der bei zahlreichen Modeunternehmen nach antisemitischen Äußerungen in Ungnade gefallene West Donald Trump ganz bewusst in die Falle gelockt haben. „Der Meistertroll wurde getrollt“, sagte ein Berater Westes gegenüber dem US-Nachrichtenportal NBC. „Kanye hat Trump angeschmiert.“

Da waren sie noch Freunde: Kanye West im Jahr 2018 zu Besuch bei Donald Trump im Weißen Haus.
Da waren sie noch Freunde: Kanye West im Jahr 2018 zu Besuch bei Donald Trump im Weißen Haus. © IMAGO/Ron Sachs

Donald Trump wütend über Kanye West – gemeinsames Abendessen lief nicht gut

Nun soll sich auch Donald Trump in privatem Kreis über das Treffen mit Kanye West und Nick Fuentes geäußert haben. Was der 76-Jährige über das Dinner zu sagen hatte, klingt, als ob das Tischtuch zwischen den einstigen Freunden West und Trump endgültig zerschnitten sei. „Er hat versucht, mich zu verar.....“, beschrieb Trump das Treffen laut einer anonymen Quelle, die das Tabloid-Magazin New York Post zitiert. Für Kanye West, der angeblich 2024 als Präsident der USA kandidieren will, hatte Trump weitere Worte übrig: „Er ist verrückt. Und er wird mich niemals besiegen.“

Kanye West und Donald Trump verbindet seit Jahren eine wechselhafte Beziehung. Der Rapper besuchte den Präsidenten während dessen Amtszeit im Weißen Haus. Auch zu Wests Ex-Frau Kim Kardashian hatte Trump während seiner Zeit in Washington DC einen guten Draht. So sollen Trumps Versuche, den in Schweden inhaftierten Rapper Asap Rocky zu befreien, auf Initiative von Kim Kardashian erfolgt seien, berichtet tz.de.

Donald Trump kämpft um Nominierung der Republikaner – inmitten von Antisemitismusvorwürfen

Doch bereits vor dem aktuellen Treffen zwischen Kanye West und Donald Trump sollen dessen Berater dem Ex-Präsidenten davon abgeraten haben. West war aufgrund mehrerer antisemitischer Bemerkungen zuletzt in Ungnade gefallen.

Trump wiederum hat bereits angekündigt, bei der US-Wahl 2024 erneut für die Republikaner antreten zu wollen - die Partei, die sich als natürlicher Verbündeter Israels und des jüdischen Volkes sieht. Antisemitismusvorwürfe dürften Trump daher beim Kampf um die Nominierung der Partei gegen aufstrebende Stars wie Floridas Gouverneur Ron DeSantis eher hinderlich sein. (Daniel Dillmann)

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