Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

US-Wahl 2020

Joe Biden: Der 46. Präsident der USA

  • Nico Scheck
    vonNico Scheck
    schließen
  • Moritz Serif
    Moritz Serif
    schließen

Joe Biden hat Donald Trump bei der US-Wahl 2020 geschlagen. Alles, was Sie über den demokratischen Präsidenten wissen müssen.

Im Rennen um das Weiße Haus hat sich Joe Biden als Kandidat der Demokraten gegen zahlreiche Kandidat:innen, unter anderem Bernie Sanders und Elizabeth Warren, durchgesetzt. Im November trat Biden gegen US-Präsident Donald Trump an und wurde zum 46. Präsidenten der USA.

Daten zu Joe Biden: 

GeborenEhepartnerinGroßelternKinderVorherige ÄmterEnkel
20. November 1942 (Alter 77 Jahre), Scranton, Pennsylvania, Vereinigte StaatenNeilia Hunter (verh. 1966–1972)Joseph H. Biden, Geraldine C. Blewitt, Ambrose J. Finnegan, Mary Elizabeth Robinette BidenHunter Biden, Ashley Biden, Naomi Biden, Beau BidenVizepräsident der Vereinigten Staaten (2009–2017), US-Senator für Delaware (1973–2009) Natalie Biden, Finnegan Biden, Maisy Biden, Robert Biden II, Naomi Biden

Wahl in den USA: Joe Biden war der Kandidat der Demokraten

Der 77 Jahre alte Joseph R. Biden Jr. wurde 1942 in Pennsylvania geboren und ist in Delaware aufgewachsen. Nach seinem Studium arbeitete Joe Biden als Rechtsanwalt. 1973 wurde er mit 29 Jahren eines der jüngsten Mitglieder des US-Senats. Er blieb bis 2009 Senator für den Bundesstaat Delaware. 

Von 2009 bis 2017 war Joe Biden Vizepräsident der USA unter dem damaligen Präsidenten Barack Obama. Seit Donald Trumps Wahl zum US-Präsidenten 2016 ist Mike Pence der amtierende Vizepräsident. 

Joe Biden hat bereits zwei Mal für die Wahl zum US-Präsidenten kandidiert. 1987 musste er seine Kandidatur aufgrund von Plagiatsvorwürfen beenden, berichtet unter anderem die US-Zeitung „Washington Post“. Auch für die US-Wahl 2008 kandidierte Joe Biden, schloss sich jedoch im August 2008 als Vizepräsidentschaftskandidat dem Wahlkampf von Barack Obama an. 

Joe Biden: Wahlkampf gegen Donald Trump

Im Vorwahlkampf der Demokraten hatte Joe Biden zunächst hinter dem Kandidaten des linken Flügels, Bernie Sanders, gelegen. Ein wichtiger Wahltag der Vorwahlen ist der Super Tuesday, an dem in 14 US-Bundesstaaten gewählt wird. Nachdem sein Wahlkampf bereits von US-Medien wie Fox News für tot erklärt worden war, konnte Joe Biden am Superwahltag am 3. März ein spektakuläres Comeback feiern. Er gewann in neun Staaten, Bernie Sanders lediglich in vier.  Sanders zog seine Kandidatur am 8. April zurück. 

Im Vorwahlkampf war die zentrale Frage für die Demokraten, welcher Kandidat oder Kandidatin die besten Chancen hat, gegen Donald Trump zu gewinnen. Die Wahl der Demokraten fiel auf Joe Biden.

Unangemessenes Verhalten von Joe Biden

Joe Bidens Verhalten gegenüber Frauen polarisiert. Der Demokraten hat in den USA in manchen Kreisen den Ruf, Frauen ungefragt zu berühren oder zu umarmen. So gaben mehrere Frauen nach Begegnungen mit Biden an, ein unangenehmes Gefühl gehabt zu haben.  

Trumps Herausforderer: Joe Biden tritt für die Demokraten gegen Donald Trump an.

Lucy Flores, ehemalige Abgeordnete aus Nevada und Amy Lapos berichteten, dass sich der Demokrat ihnen gegenüber unangemessen verhalten hatte. Demnach habe Joe Biden ihnen auf den Hinterkopf geküsst. Biden entschuldigte sich daraufhin für sein Verhalten. Andere wie Jean Carnahan, Meghan McCain und Nancy Pelosi verteidigten den Politiker jedoch gegen diese Vorwürfe. Auch seine Ehefrau Jill Biden wies die Vorwürfe zurück.

USA: Ehemalige Mitarbeiterin beschuldigt Joe Biden - der dementiert

In dem Podcast „The Katie Halper Show“ beschuldigte Tara Reade, ehemalige Mitarbeiterin, den Politiker Joe Biden, sie körperlich genötigt zu haben. Demnach habe Biden sie an eine Wand gedrückt und belästigt, als sie ihm eine Tasche bringen wollte. Reade erstattete daraufhin, obwohl die Handlungen bereits verjährt waren, Strafanzeige. 

Tara Reade gab an, dass sie den Fall dokumentieren wolle. Am 1. Mai 2020 nahm Joe Biden Stellung zu den Vorwürfen. Diese seien „nicht wahr“. Dennoch sollten Anschuldigungen von Frauen gehört werden. Frauen verdienten es, mit Respekt behandelt werden.

Joe Biden dement? Donald Trump teilt heftig aus 

Immer wieder tauchen sie auf, die Vorwürfe gegen Biden, dement zu sein. Verbale Aussetzer, Versprecher bei Debatten oder Ankündigungen: Biden gibt bei öffentlichen Auftritten nicht immer ein soveränes Bild ab. Ein gefundenes Fressen für seinen politischen Gegner Donald Trump

So spottete Donald Trump in einem Fernseh-Interview Ende Mai in Richtung Biden: „Er war nie als schlauer Mensch bekannt.“ Auf die Frage, was Bidens größte Stärke sei, teilte der aktuelle US-Präsident noch weiter aus: „Nun ja, ich hätte Erfahrung gesagt, aber er hat nicht wirklich Erfahrung, weil ich nicht glaube, dass er sich daran erinnert, was er gestern getan hat.“ 

Laut Trump sei Biden mental nicht fit genug, um Präsident der USA zu sein. Immer wieder verspottet er seinen Gegner im Kampf um das höchste Amt. Bezeichnungen wie „Schläfriger Joe“ sind da keine Seltenheit. 

US-Wahlen 2020: Joe Biden ist der neue Präsident der USA

Die US-Wahl 2020 konnte Joe Biden mit hoher Wahrscheinlichkeit gegen Donald Trump gewinnen. Insgesamt bekam Biden 290 Stimmen, Trump 214. Trump kündigte jedoch an, das Ergebnis nicht akzeptieren zu wollen.

Gegen das Wahlergebnis reichte der ehemalige Präsident Klagen ein. Erst Klagen wurden bereits abgewiesen, mit der Begründung, Trump könne keine Beweise anführen.

Rubriklistenbild: © Michael Brochstein/picture alliance/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare