Zahlen und Daten

US-Wahl 2020: Corona-Krise in Wisconsin macht Donald Trump zu schaffen

  • Christian Stör
    vonChristian Stör
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Die Umfragen deuten bei der Präsidentschaftswahl in den USA auf einen klaren Sieger hin. In einem Schlüsselstaat sieht es besonders schlecht für Donald Trump aus.

Update Mittwoch, 28.10.2020, 13.45 Uhr: Während Donald Trump fest von seinem Wahlsieg überzeugt ist (siehe Update vom 27.10.), sprechen die Umfragen der Zeitungen, TV-Sender und Meinungsforschungsinstitute weiter eindeutig für Trumps Herausforderer Joe Biden. Vor allem im Schlüsselstaat Wisconsin sieht es nach einer aktuellen Umfrage von ABC News und der Washington Post fast schon düster für Donald Trump aus.

Demnach hat Joe Biden in Wisconsin seinen Vorsprung auf ganze 17 Punkte ausgebaut (57 % zu 40 %). Ein wesentlicher Grund dafür ist wohl der deutliche Anstieg der Corona-Zahlen in dem Bundesstaat, die zuletzt ein Rekordniveau erreicht haben. Im Durchschnitt sind in den vergangenen sieben Tagen mehr als 4000 Fälle pro Tag aufgetreten. Die Zahl der Todesfälle ist den abgelaufenen zwei Wochen um 112% gestiegen. „Es gibt nichts zu beschönigen. Wir stehen vor einer schweren Krise, die Situation ist gefährlich für uns“, sagte der demokratische Gouverneur Tony Evers gestern (27.10.).

Donald Trump gab sich auch in Waukesha (Wisconsin) zuversichtlich.

Dass Donald Trump bei einer Kundgebung am vergangenen Samstag (24.10.) in Waukesha die Gefahr durch das Coronavirus erneut kleingeredet hat, scheint ihm also deutlich geschadet zu haben. Die Umfrage wurde zwischen dem 20. und 25. Oktober unter 809 wahrscheinlichen Wählerinnen und Wählern in Wisconsin durchgeführt. Die Fehlerquote beträgt 4 Prozentpunkte. Bei der US-Wahl 2016 gewann Donald Trump Wisconsin mit 22.748 von 3 Millionen Stimmen.

Umfragen zur US-Wahl 2020: Donald Trump gegen Joe Biden

Landesweite Umfrage

Da eine Umfrage für sich alleine nicht allzu viel Aussagewert besitzt, ist es immer besser, einen Blick auf die durchschnittlichen Werte aller relevanten Umfragen zu werfen. Hier zunächst ein Blick auf die landesweiten Umfragen. Danach folgen die Umfragen in den entscheidenden Swing States, die über den Ausgang der Präsidentschaftswahl 2020 entscheiden werden. Neu aufgenommen in diese Liste ist nun auch der US-Bundesstaat Texas, der seit 1980 fest in republikanischer Hand ist, in diesem Jahr aber laut den Umfragen hart umkämpft ist. (Stand 27.10.2020, Quelle: FiveThirtyEight)

KandidatStimmenanteil
Joe Biden51,8 %
Donald Trump43,1 %

US-Wahl 2020: Umfragen in den Swing States

StaatDonald TrumpJoe Biden
Arizona (11 Stimmen im EC)46,0 %48,8 %
Florida (29)46,9 %48,8 %
Georgia (16)46,9 %48,0 %
Iowa (6)46,2 %47,8 %
Michigan (16)42,8 %50,8 %
Minnesota (10)42,0 %51,0 %
Nevada (6)43,5 %49,8 %
New Hampshire (4)42,5 %53,6 %
North Carolina (15)47,2 %49,1 %
Ohio (18)48,1 %46,4 %
Pennsylvania (20)45,0 %50,2 %
Texas (38)48,0 %46,5 %
Wisconsin (10)43,5 %52,3 %

US-Wahl 2020 - Donald Trump sicher: „Die echten Umfragen zeigen, dass ich gewinne“

Update Dienstag, 27.10.2020, 14.45 Uhr: Donald Trump liegt gut eine Woche vor der US-Wahl 2020 in den Umfragen weiter deutlich hinter seinem Herausforderer Joe Biden zurück. Doch das schert den US-Präsidenten wenig. Und warum? Weil die öffentlich bekannten Umfragen seiner Meinung nach allesamt gefälscht sind und keinen Wert haben. Deshalb rechnet Donald Trump weiter fest mit seinem Wahlsieg - zumindest in der Öffentlichkeit. Die „echten Umfragen zeigen, dass ich gewinne“, schrieb Trump jetzt auf Twitter.

Schon am Tag zuvor hatte Donald Trump bei einem Wahlkampfauftritt in Pennsylvania gesagt, er werde die US-Wahl angesichts der „echten Umfragen sehr leicht“ gewinnen, aber die Medien unterdrückten diese Information. Gemeint sind damit die internen Erhebungen der Wahlkampfteams, die nur selten oder gar nicht veröffentlicht werden. Sie sind oft nicht sehr zuverlässig, weil sie tendenziell zugunsten der Seite voreingenommen sind, die die Umfrage veröffentlicht.

Doch auch die wenigen internen Umfragen der Republikaner, die veröffentlicht worden sind, deuten darauf hin, dass Donald Trump tatsächlich deutlich schlechter abschneidet als 2016, im Durchschnitt nämlich glatte 5 Punkte schlechter als 2016. Das hieße natürlich auch, dass Trump die Schlüsselstaaten Arizona, Florida, Michigan, North Carolina, Pennsylvania und Wisconsin allesamt verlieren würde.

Und das sind nur die Umfragen, die die Republikaner überhaupt zu veröffentlichen bereit waren. Laut einer Studie der Statistik- und Datenseite FiveThirtyEight zeigt, dass interne Umfragen im Durchschnitt 4 oder 5 Punkte günstiger ausfallen als Umfragen eines überparteilichen Meinungsforschungsinstituts. Es scheint also darauf hinauszulaufen, dass die Zahlen für Donald Trump in den internen Umfragen der Republikaner noch viel schlechter aussehen als bekannt.

In landesweiten Umfragen liegt Biden seit Monaten deutlich vor Trump. Die Webseite FiveThirtyEight etwa, die zahlreiche Umfragen auswertet und gewichtet, sieht Biden bei 52 Prozent der Stimmen, Trump bei 43 Prozent. Landesweite Befragungen haben wegen des Wahlsystems aber nur begrenzte Aussagekraft. Trump war es 2016 gelungen, durch seine Siege in den Bundesstaaten eine Mehrheit der Wahlleute zu gewinnen, obwohl er keine Mehrheit der Stimmen hatte. Hillary Clinton hatte damals in nationalen Umfragen lange gut in Führung gelegen - verlor aber gegen Trump. Derzeit deuten sowohl landesweite Erhebungen als auch Umfragen in den entscheidenden Bundesstaaten auf einen Sieg Bidens hin.

Donald Trump glaubt nur an seine eigenen Umfragen.

Update Freitag, 23.10.2020, 11.45 Uhr: Die Demokraten als Favoriten, Donald Trump als Außenseiter: Vor der US-Präsidentschaftswahl werden Erinnerungen an die US-Wahl 2016 wach. Damals hatte der Republikaner in Umfragen hinten gelegen - und dann doch die Wahl gewonnen. Könnte sich dieses Szenario am 3. November wiederholen?

Donald Trump selbst ist fest davon überzeugt: „Die Umfragen lagen beim letzten Mal falsch, und sie liegen dieses Mal noch falscher“, sagt der US-Präsident. Auch die Demokraten befürchten eine Wiederholung des Debakels von 2016. Bidens Wahlkampfmanagerin Jen O‘Malley Dillon warnte kürzlich, das Rennen sei „viel enger“ als häufig dargestellt.

Donald Trump hält alle Umfragen für falsch.

„Die Umfragen lagen in einigen der Swing States im Mittleren Westen daneben“, sagt Chris Jackson vom Meinungsforschungsinstitut Ipsos Public Affairs. Trump gewann 2016 entgegen der Prognosen Michigan, Pennsylvania und Wisconsin mit minimalem Vorsprung. Letztlich entschieden nur einige zehntausend Wählerstimmen über den Ausgang der gesamten Präsidentschaftswahl.

Wahlforschern unterlief 2016 ein zentraler Fehler: Bürger ohne Hochschulabschluss waren in ihren Umfragen unterrepräsentiert. Gerade weiße Männer ohne höheren Bildungsabschluss stimmten vor vier Jahren für Donald Trump. Viele Meinungsforschungsinstitute haben ihre Methoden inzwischen angepasst, um diese Wählergruppe besser im Blick zu haben.

Halten Trump-Wähler mit ihrer Meinung zurück?

Einige Beobachter warnen, Trump-Wähler könnten angesichts der kontroversen Persönlichkeit und Politik des Präsidenten in Umfragen ihre wahre Präferenz verheimlichen. Deswegen ist immer wieder von den „verborgenen“ Trump-Wählern die Rede. Ein solcher Effekt ist nicht ausgeschlossen. Ob und in welchem Umfang das eine Rolle spielt, ist aber umstritten.

Auch die Corona-Pandemie erschwert die Arbeit der Meinungsforscher. So ist schwer abzuschätzen, wie groß die Wahlbeteiligung sein wird. Viele Wähler könnten aus Sorge vor einer Ansteckung die Wahllokale meiden. Zugleich machen derzeit besonders viele Wähler von der Möglichkeit Gebrauch, schon vor dem 3. November zu wählen. „Die Briefwahlen und die persönliche Stimmabgabe vor dem Wahltermin werden ein historisches Niveau erreichen“, sagt Ipsos-Experte Jackson. „Wir wissen nicht, welche Auswirkungen das haben wird.“

Umfragen zu US-Wahl 2020: Joe Biden lässt Donald Trump immer weiter hinter sich

Update Donnerstag, 15.10.2020, 10.00 Uhr: Nicht ganz drei Wochen vor der Präsidentschaftswahl liegt Joe Biden in den Umfragen weiter deutlich vor Amtsinhaber Donald Trump. In einer aktuellen Erhebung (NBC News/Wall Street Journal) liegt der demokratische Herausforderer landesweit mit elf Punkten vor Trump. Auf Biden entfallen 53, auf Trump nur 42 Prozent der Stimmen. Auffallend ist der gewaltige Unterschied im Wahlverhalten von Frauen und Männern. Während Donald Trump bei Männern besser abschneidet (50 % zu 45 %), stehen Frauen ganz eindeutig hinter Joe Biden (60 % zu 34 %).

Joe Biden hängt Donald Trump in den Swing States ab

Unterdessen kann sich Joe Biden auch in den Swing States über gute Werte freuen. So liegt der frühere Obama-Vize nach einer neuen Umfrage (New York Times/Siena College) in North Carolina mit vier Punkten vorne (46 % zu 42 %). Auch hier schneidet Biden bei Frauen wesentlich besser ab als der Präsident. 2016 hat Trump den Bundessaat noch mit 3,7 Prozentpunkten vor Hillary Clinton gewonnen.

Auch in Georgia, das seit 1996 fest in der Hand der Republikaner ist, läuft es derzeit alles andere als gut für Donald Trump. Dort liegt Joe Biden nach einer neuen Umfrage (Quinnipac) mit sieben Punkten vorne (51 % zu 44 %). Fast schon dramatisch schlecht für Trump sind hier die Ergebnisse beim Early Voting. Diejenigen, die bereits seit dem 12. Oktober in Georgia ihre Stimmen abgeben, scheinen jedenfalls eine klare Vorliebe für Joe Biden zu haben. Der demokratische Kandidat liegt hier mit 59 % zu 39 % vorne. Ob Donald Trump diesen Rückstand in Georgia aufholen kann, ist äußerst fraglich.

Umfragen zu US-Wahl 2020: Trump verliert im Duell mit Biden an Boden

Update von Mittwoch, 14.10.2020, 12:00 Uhr: Neben Florida, Wisconsin und Pennsylvania scheint Donald Trump auch in einstigen republikanischen Hochburgen an Zustimmung zu verlieren. Wie aktuelle Umfragen ermitteln, liegt Herausforderer Joe Biden in Arizona bereits vor dem Amtsinhaber Trump. Dessen Vorsprung in Georgia und Texas ist auf ein absolutes Minimum geschrumpft, was alle drei Staaten in den Augen vieler Beobachterinnen und Beobachter bereits zu „Swing States“ macht.

In Georgia wird schon eifrig gewählt.

Update von Dienstag, 13.10.2020, 10:40 Uhr: Es wird immer deutlicher: Donald Trump verliert im Rennen mit seinem Herausforderer Joe Biden immer weiter an Boden. Besonders ungemütlich für Trump sind die Zahlen aus den wahlentscheidenden Swing States, konkret aus Wisconsin und Pennsylvania - hier liegt Joe Biden in einer neuer Umfrage mit 51 Prozent stattliche sieben Punkte vor Donald Trump, der nur noch auf 44 kommt.

Auch in Florida und Michigan liegt Biden deutlich vorn, in North Carolina liegen beide Präsidentschaftskandidaten gleichauf. Sollten diese Zahlen bis zum Wahltag am 3. November stabil bleiben und sollte Joe Biden tatsächlich in größeren Swing States wie Pennsylvania und gerade Florida vor Donald Trump liegen, hat der bisherige Amtsinhaber Donald Trump rein rechnerisch kaum noch Chancen auf den Wahlsieg.

Update von Dienstag, 06.10.2020, 14:40 Uhr: Donald Trump liegt auch nach seinem Krankenhausaufenthalt deutlich hinter seinem Herausforderer Joe Biden zurück. Hatte sich die Kampagne um Donald Trump einen Aufschwung in den Umfragen erhofft, nachdem sich der Präsident als starker Mann inszeniert hatte, dem das Coronavirus nichts anhaben kann, hat sich diese Hoffnung schnell verflüchtigt.

Donald Trump und Joe Biden liefern sich einen Schlagabtausch.

Denn Joe Biden, letzte Woche noch mit einem recht komfortablen landesweiten Vorsprung von elf Prozentpunkten auf Donald Trump ausgestattet, profitiert sogar von Donald Trumps Show rund um seine Coronavirus-Infektion und legt weitere fünf Prozent zu. Analysten vermuten in den US-Medien die Desillusionierung einiger Trump-Fans hinter der Umfragen-Delle des Präsidenten. Seine Erkrankung habe vielen Anhängern vor Augen geführt, dass auch er nicht vor einer Pandemie geschützt ist und schützen kann, die er lange klein geredet hatte.

US-Wahl 2020: Joe Biden fordert Donald Trump heraus

Erstmeldung: Washington – Seit dem 20. Januar 2017 sitzt Donald Trump im Weißen Haus. Nach knapp vier Jahren im Amt muss sich der Republikaner nun zur Wiederwahl stellen. Der Kandidat der Demokraten für die Präsidentschaftswahl am 3. November 2020 ist Joe Biden, der acht Jahre lang unter Barack Obama als Vizepräsident gedient hat. Die Frage, wer die besseren Karten im Rennen ums höchste Amt der USA besitzt, lässt sich am besten mit einem Blick auf die aktuellen Umfragen in den wahlentscheidenden Swing States beantworten.

Nun sind Umfragen vor allem nach der Wahl 2016 ein wenig ins Gerede gekommen. Immerhin galt Hillary Clinton damals fast einhellig als klare Favoritin, nur um sich dann doch Donald Trump geschlagen geben zu müssen. Allerdings waren die Umfragen auch damals recht verlässlich, nur in seltenen Fällen gab es wirkliche Ausreißer. Auch bei der US-Wahl 2020 vertrauen die meisten Experten deshalb wieder auf die Zahlen der diversen Umfrage-Institute.

Umfragen zur US-Wahl 2020: Swing States kommt entscheidende Bedeutung zu

In den USA sind Vorhersagen aber vor allem deshalb so schwer zu treffen, weil es bei der Präsidentschaftswahl nun mal nicht auf die Gesamtstimmenzahl ankommt. Denn das Volk wählt seine Präsidenten nicht direkt. Am 3. November 2020 werden in den einzelnen Bundesstaaten nur die 538 Wahlleute bestimmt, die dem sogenannten Electoral College (EC) angehören. Diese kommen 41 Tage nach der Wahl in den jeweiligen Hauptstädten ihrer Bundesstaaten zusammen, um ihre Stimmen für den künftigen US-Präsidenten und den Vizepräsidenten abzugeben. Das ist dieses Jahr am 14. Dezember der Fall. Um zum nächsten Präsidenten gewählt zu werden, muss ein Kandidat eine Mehrheit von 270 Stimmen erreichen.

Joe Biden und Donald Trump kämpfen um die Präsidentschaft in den USA.

Nun ist es so, dass in vielen US-Bundesstaaten eine der beiden großen Parteien in der Regel über eine deutliche Mehrheit verfügt. Hier wird gerne von blauen und roten Staaten gesprochen, wobei Blau für die Demokraten und Rot für die Republikaner steht. Anders sieht es dagegen in jenen Bundesstaaten aus, in denen niemand von vornherein mit einer Mehrheit rechnen kann. Diese werden deshalb als Swing States („Schwankende Staaten“) oder gar Battleground States („Schlachtfeld-Staaten“) bezeichnet. Der Wahlkampf wird dort besonders intensiv geführt. Zu den offenen Staaten gehören neben den genannten auch zwei Bezirke: Maine 2nd District (1 Stimme im EC) und Nebraska 2nd District (1). 

Umfragen zur US-Wahl 2020: Blaue und rote Staaten

Blaue Staaten 2020 für die Demokraten

  • Als sichere blaue Staaten gelten
  • Connecticut (7 Stimmen im EC)
  • Delaware (3)
  • District of Columbia (3)
  • Hawaii (4)
  • Illinois (20)
  • Kalifornien (55)
  • Maine 1st District (1)
  • Maryland (10)
  • Massachusetts (11)
  • New Jersey (14)
  • New Mexico (5)
  • New York (29)
  • Oregon (7)
  • Rhode Island (4)
  • Vermont (3)
  • Washington (12)
  • Sehr wahrscheinlich blau
  • Colorado (9)
  • Maine (2)
  • Virginia (13)

Rote Staaten 2020 für die Republikaner

  • Als sichere rote Staaten gelten
  • Alabama (9)
  • Arkansas (6)
  • Idaho (4)
  • Kentucky (8)
  • Louisiana (8)
  • Mississippi (6)
  • Nebraska (2)
  • Nebraska 1st District (1)
  • Nebraska 3rd District (1)
  • North Dakota (3)
  • Oklahoma (7)
  • South Dakota (3)
  • Tennessee (11)
  • West Virginia (5)
  • Wyoming (3)
  • Sehr wahrscheinlich rot
  • Alaska (3)
  • Indiana (11)
  • Kansas (6)
  • Missouri (10)
  • Montana (3)
  • South Carolina (9)
  • Utah (6)

Rubriklistenbild: © afp/MANDEL NGAN

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