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Machtzentrum im Weißen Haus

Joe Biden dekoriert um: das Oval Office nach Donald Trump

  • Tim Vincent Dicke
    VonTim Vincent Dicke
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Das Oval Office im Weißen Haus ist die Visitenkarte jedes US-Präsidenten. Joe Biden setzt andere Akzente als sein Vorgänger Donald Trump.

Washington D.C. – Es ist das wohl bekannteste Arbeitszimmer und Symbol für den mächtigsten Menschen der Welt: das Oval Office im Weißen Haus. Doch völlig gleich bleibt das Büro nie. Findet ein Machtwechsel statt, ändert sich auch die Einrichtung des Raumes – denn traditionell bringt jeder US-Präsident neue Gemälde, Möbel und Vorhänge mit. Auch der Demokrat Joe Biden macht einiges anders als sein republikanischer Vorgänger Donald Trump.

Insbesondere bei den Skulpturen setzt Joe Biden ein eindeutiges Zeichen. So hat er im Oval Office Abbilder der afroamerikanischen Bürgerrechtlerin Rosa Parks, des Gründers der Landarbeitergewerkschaft Cesar Chavez und der Menschenrechtsaktivistin sowie früheren First Lady Eleanor Roosevelt aufgestellt. Wie die „New York Times“ unter Berufung auf Angestellte des Weißen Hauses berichtet, handelt es sich bei den Werken um eines der ersten, die Frauen und Nichtweiße zeigen würden.

Joe Biden setzt im Oval Office auch ein religiöses Zeichen

Auch beim Teppich setzt Joe Biden Akzente, er wählte bei seinem Einzug ins Weiße Haus einen auffälligen dunkelblauen Vorleger. Zudem hat der 78-Jährige die Ahnengalerie im Oval Office umgestaltet. Die neun aufeinanderfolgenden Administrationen vor Biden wählten allesamt ein Porträt des ersten US-Präsidenten, George Washington, an der prominenten Stelle über dem Kamin. Biden dagegen entschied sich für den Demokraten und 32. Präsidenten der USA, Franklin D. Roosevelt.

Der Demokrat Joe Biden setzt auf einen auffälligen dunkelblauen Teppich im Oval Office.

Links neben seinem Schreibtisch, dem berühmten Resolute Desk, ließ Joe Biden ein Porträt des US-Gründervaters Benjamin Franklin aufhängen. Ein Foto von Papst Franziskus befindet sich ebenfalls im Raum. Biden gilt als überzeugter Katholik.

Hinter dem Tisch im Oval Office befinden sich außerdem zahlreiche Familienfotos, unter anderem von seiner Frau Jill Biden und Tochter Ashley Biden. Auch Bidens Sohn Beau, der mit 46 Jahren an den Folgen eines bösartigen Hirntumors verstarb, ist auf mindestens einem Bild zu sehen. In seinem Wahlkampf gegen Donald Trump betonte Joe Biden immer wieder den Stellenwert der Familie in seinem Leben und der Politik.

News zu Joe Biden

Alle Nachrichten und Hintergründe zum 46. Präsidenten der USA gibt es auf unserer Biden-Themenseite.

Oval Office: Joe Bidens Vorgänger Donald Trump polarisierte mit seiner Einrichtung

Donald Trump eckte mit der Gestaltung des Oval Office direkt zum Start seiner Amtszeit an. So bevorzugte er Prunk und es hielten viele Accessoires in Goldfarbe Einzug in das US-Machtzentrum. Auch die Wahl des Porträts links neben dem Resolute Desk sorgte für Kritik. Der Republikaner setzte auf Andrew Jackson – der siebte US-Präsident war berüchtigt für seine Politik der Vertreibung der indianischen Ureinwohner Nordamerikas aus ihren ursprünglichen Gebieten.

Das Oval Office unter Donald Trump: Ausgestattet mit einem hellen Teppich und zahlreichen Goldelementen.

Während Biden einen dunkleren Teppich verlegen ließ, favorisierte Donald Trump zu seiner Amtszeit einen beigen Stoff. Eine Büste des ehemaligen britischen Premierministers Winston Churchill sollte im Oval Office zudem die „special relationship“ zwischen den USA und Großbritannien symbolisieren. (Tim Vincent Dicke)

Rubriklistenbild: © Carolyn Kaster/dpa

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