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Mails an Joe Biden aus dem Trump-Team – Der Widerstand wächst

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    vonTobias Utz
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Donald Trump hadert noch immer mit seiner Abwahl. Inzwischen scheint auch sein Team nicht mehr voll hinter ihm zu stehen.

  • Donald Trump weigert sich weiterhin, den Sieg von Joe Biden anzuerkennen.
  • US-Wahl 2020: Erste Mitarbeiter widersetzen sich den Vorgaben von Trump.
  • Trump blockiert Zugänge zu geheimen US-Informationen.

Washington D.C. – Donald Trump lässt nichts unversucht, um zu verhindern, dass er das Amt des US-Präsidenten an Joe Biden abgeben muss. Unter anderem blockiert Trump den Zugang zu internen Dokumenten der Geheimdienste und des Militärs für das Biden-Team. Der US-Präsident gab zudem interne Anweisungen, keine Glückwunschschreiben aus dem Ausland an Joe Biden weiterzuleiten.

Donald Trump: Widerstand unter Ex-Mitarbeitern - Mails an Joe Biden

Doch nun scheint sich auch im Trump-Team Widerstand zu regen. Wie „CNN“ berichtet, sollen sich erste Mitarbeiter den Anweisungen widersetzt haben. Demnach haben sich Mitglieder der Trump-Administration an den Mitarbeiterstab von Joe Biden gewandt.

Donald Trump lässt nicht locker. Der US-Präsident will weiterhin nicht seine Wahlniederlage eingestehen. (Archivfoto)

Dabei handelt es sich laut „CNN“ um einen Ex-Berater Trumps und einen ehemaligen Mitarbeiter aus dem Weißen Haus, die nun Informationen per Mail weiterleiten. Zwar betonen die Informanten, dass es sich dabei nicht um Informationen handle, die einem offiziellen Briefing gleichkämen, jedoch sei es ein erster Schritt.

Team von Joe Biden reagiert sehr zurückhaltend

Das Team von Joe Biden reagierte bisher mit Zurückhaltung. Zwar wurde Hilfe für Informanten angeboten, jedoch „nichts, was uns in Schwierigkeiten bringen könnte“, heißt es. Es brauche außerdem mehr als Informationen von ehemaligen Mitarbeitern Trumps, sagte Kate Bedingfield, stellvertretende Wahlkampfleiterin von Joe Biden.

Joe Biden warnte in den vergangenen Wochen immer wieder: Wenn Donald Trump so weiter mache, gebe es noch mehr Corona-Tote. Mittlerweile fordern auch prominente Republikaner, dass Trump seine Niederlage bei der US-Wahl einsieht. (Tobias Utz)

Rubriklistenbild: © Alex Brandon/dpa

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