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Trump Internationl Washington Hotel QAnon
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Das Trump International Hotel in Washington verzeichnete zuletzt fallende Umsätze. Ein besonderes Datum könnte Abhilfe verschaffen.

USA

QAnon zu Gast in Washington - Donald Trump erhöht an dem Tag die Preise in seinem Hotel

  • vonTobias Ketter
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Die Nachfrage nach den Hotels und Immobilien von Donald Trump geht rapide zurück. Im Trump International Hotel in Washington gibt es eine Lösung.

  • Die Immobilien von Donald Trump haben an Wert verloren.
  • Viele Gruppierungen wenden sich vom Ex-Präsidenten ab. Für andere Gruppen könnten die Hotels von Trump derzeit dagegen besonders attraktiv sein.
  • Trump-News: Alle Informationen zu Donald Trump, seiner Familie und seinem Unternehmen auf unserer Themenseite.

Update vom Montag, 08.02.2021, 9.27 Uhr: Das Trump International Hotel in Washington leidet unter schwerem Umsatzrückgang. Auch die Immobilien von Donald Trump verlieren drastisch an Wert, da immer mehr Unternehmen und Einzelpersonen die Geschäftsverbindungen zum Ex-Präsidenten der USA kappen.

Nun will sich Donald Trump offenbar behelfen, indem er die Preise erhöht. Wie das Magazin Forbes berichtet, ist dabei vor allem ein Datum im Zusammenhang mit der verschwörungsideologischen QAnon-Bewegung entscheidend. Wer in der Nacht vom 3. auf den 4. März 2021 im Trump International übernachten möchte, muss für das günstigste Zimmer fast den doppelten Preis zahlen.

Q-Anon kommt nach Washington - Donald Trump erhöht die Preise in seinem Hotel

Der Grund ist, dass viele QAnon-Anhänger glauben sollen, dass Donald Trump am 4. März als 19. Präsident der USA vereidigt wird. Denn, so die Idee der Verschwörungsideologen, die USA wurden 1871 in ein Unternehmen verwandelt, Ulysses S. Grant war der letzte „echte“ Präsident, alle ihm folgenden waren nicht gültig gewählt. Auch die Verlegung des Datums der Amtseinführungen im Jahr 1933 ist ungültig. Folglich müsse die Amtseinführung des ersten „legalen“ Präsident der USA seit 1871 am 4. März erfolgen.

Ein Datum, das man nur im Trump International Hotel in Washington im Blick hat. In anderen Hotels der Stadt haben sich die Preise rund um den 3. und 4. März kaum verändert, so Forbes weiter. Dort hofft man aber dafür offenbar umso mehr auf die QAnon-Anhänger und Trump-Fans. Schon vor der Erstürmung des Kapitols am 6. Januar waren im Trump International die Preise rapide angestiegen. Offenbar ebenfalls in der Erwartung von Anhängern von Donald Trump stiegen die Preise in dieser Zeit um mehr als das dreifache.

Trump-Hotel in Washington verliert 63 Prozent weniger Umsatz

Update vom Freitag, 29.01.2021, 9.45 Uhr: Das Trump International Hotel in Washington hat einem Finanzbericht zufolge, den Ex-Präsident Donald Trump veröffentlicht hat, im Jahre 2020 einen Umsatzrückgang von 63 Prozent verzeichnet. Der Gesamtumsatz lag somit bei 15,1 Millionen US-Dollar.

Coronavirus: Weniger Gäste im Trump International Hotel in Washington

Hauptverantwortlich für die schlechten Zahlen ist laut einem Bericht der „New York Times“ das Coronavirus. Eric Trump, Sohn des ehemaligen Präsidenten der USA und Vizepräsident der Trump Organization, sagte vergangenen Woche in einem Interview, dass der Einnahmeverlust auf die Pandemie und die Politik der Stadt Washington zurückzuführen sei, da diese wegen Covid-19 die Schließung von Restaurants und Bars erzwungen habe.

Auch derzeit ist im Trump International Hotel in Washington wenig los. Innenraum-Restaurants dürfen in der US-Hauptstadt aktuell nur zu 25 Prozent ausgelastet werden. Bis vergangenen Freitag war das Essen in Innenräumen des Hotels von Donald Trump sogar komplett verboten. Die Hotellobby sowie die beiden Restaurants waren geschlossen, obwohl das Hotel selbst für eine sehr begrenzte Anzahl von Gästen offen blieb.

Donald Trump: Seine Gebäude in New York verlieren an Wert

Erstmeldung vom Donnerstag, 28.01.2021, 19.24 Uhr: New York - Die Wahlniederlage von Donald Trump und der Sturm auf das Kapitol in Washington am Mittwoch (06.01.2021) beeinflussen laut einem Bericht von „Business Insider“ die Preise der Immobilien des Ex-Präsidenten. Seine Gebäude in New York City haben deutlich an Wert verloren, da viele Amerikaner nun jede Verbindung mit dem 74-Jährigen ablehnen.

Das Immobiliendaten-Unternehmen UrbanDigs hat sich die sieben Luxus-Gebäude in Manhattan angeschaut, die den Trump-Namen tragen. Außerdem hat der Betrieb drei Gebäude unter die Lupe genommen, die früher nach dem ehemaligen Präsidenten der USA benannt waren.

Der Wert des Trump Towers in New York ist nach dem Sturm auf das Kapitol weiter gefallen..

New York: Immobilien, die früher Trump im Namen getragen haben, verlieren an Wert

Bei der Analyse stellte UrbanDigs fest, dass selbst Immobilien, die früher Trump im Namen trugen, seit dem Jahre 2016 17 Prozent ihres Wertes verloren haben. Im Vergleich dazu betrug der Rückgang des Gesamtpreises pro Quadratfuß in Manhattan im gleichen Zeitraum nur 9 Prozent.

Im Jahre 2016 lag der durchschnittliche Preis der sieben Gebäude, die von der Trump Organization betrieben werden, bei 3.346 US-Dollar pro Quadratfuß. Ein Jahr später, nach der Wahl und Amtseinführung von Donald Trump, sank der Wert auf 1.903 US-Dollar. 2020 lag der Quadratfußpreis nur noch bei 1.619 US-Dollar. Das ist ein Rückgang von 51% gegenüber dem Jahre 2016.

Sturm auf das Kapitol beschleunigt Preisrückgang der Immobilien von Donald Trump

Dem Bericht von „Business Insider“ zufolge beschleunigte sich der Preisrückgang nach dem gewaltsamen Angriff auf das US-Kapitol in Washington, zu dem Donald Trump seine Anhänger motiviert haben soll. Mehrere Gruppierungen haben nach den Unruhen damit begonnen, die Verbindungen zur Trump Organization zu kappen, darunter auch die Stadt New York.

Vom praktischen und geschäftlichen Standpunkt aus sei es eine kluge Entscheidung zu warten, bis der Lärm um die Gebäude und die Marke ein bisschen geringer wird, sagte Mark Cohen, ein Immobilienmakler mit Verbindungen zum Trump Tower. „Und dann können wir darüber nachdenken, welche Optionen wir in ein paar Monaten haben“, so Cohen weiter. Er glaubt auch weiterhin daran, dass die Immobilienpreise der Gebäude von Donald Trump wieder steigen werden, sobald etwas mehr Zeit nach dem Sturm auf das Kapitol in Washington vergangen ist.

Amtseinführung von Joe Biden: Donald Trump zieht nach Florida

Donald Trump selbst wohnt nicht mehr im Penthouse des Trump Towers in New York City. Der Ex-Präsident hat sich schon vor der Amtseinführung seines Nachfolgers Joe Biden nach Florida begeben. Dort residiert er derzeit in seinem Country Club in Palm Beach. (Tobias Ketter)

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