Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Larry Kudlow

Drehtür zwischen Fox News und dem Weißen Haus: Trump-Berater bekommt eigene Show

  • Lukas Rogalla
    vonLukas Rogalla
    schließen

Fox News wird zum Auffangbecken für die Trump-Regierung. Neben einer Sendung für seinen Ex-Wirtschaftsberater ist auch ein Job für seine ehemalige Sprecherin in Planung.

  • Mitglieder der Ex-Regierung von Donald Trump suchen nach dessen Amtszeit eine Beschäftigung.
  • Fox News ist sich mit einem Trump-Berater über eine eigene Show einig geworden.
  • Auch Kayleigh McEnany, die ehemalige Sprecherin für das Weiße Haus, könnte bald bei Fox News anfangen.

New York – Nach der Präsidentschaft von Donald Trump stellt sich die Frage, was mit seinen ehemaligen Angestellten und Regierungsmitgliedern passiert. Während einige an ihrer politischen Karriere basteln, zieht es andere offenbar ins Fernsehen. Fox News könnte für sie zum Auffangbecken werden.

Ex-Regierung von Donald Trump: Mitglieder kommen bei Fox News unter

Drei Jahre lang war Larry Kudlow als oberster Wirtschaftsberater für Donald Trump tätig. Der ehemalige Direktor des Nationalen Wirtschaftsrats hatte zuvor Politik- und Wirtschaftsmagazine des Senders CNBC moderiert. Offenbar wird Kudlow ins Fernsehen zurückkehren. Wie die „New York Times“ berichtet, erhält er seine eigene Show bei Fox News. Sie soll noch 2021 beginnen und täglich ausgestrahlt werden. Ab dem 8. Februar wird Kudlow zudem regelmäßig als Finanzanalyst bei Fox News sowie Fox Business erscheinen. Es wird die erste größere TV-Rolle eines hochrangigen Mitglieds der Trump-Regierung nach dessen unrühmlichen Ende sein.

Der ehemalige Wirtschaftsberater von Donald Trump wird seine eigene Show bei Fox News bekommen.

Auch über die Zukunft von Kayleigh McEnany wird spekuliert. Am Dienstag (26.01.2021) seien Dokumente im Rahmen einer finanziellen Offenlegung ans Licht gekommen, berichtet „The Hill“. Demnach habe die Ex-Pressesprecherin von Donald Trump ein Engagement bei Fox News aufgeführt, das in diesem Monat beginnen soll. Der Sender stellte allerdings klar, dass die Diskussionen mit McEnany ausgesetzt wurden. Ein Sprecher teilte mit, dass sie „derzeit keine Mitarbeiterin oder Beitragende“ sei. Allerdings sei Fox News dafür offen, sie in der Zukunft einzustellen, berichtet ein Eingeweihter. Man „dulde schließlich keine Cancel Culture“.

Fox News als Auffangbecken für Trump-Regierung: Eigene Sendung für Ex-Berater

Die Drehtür zwischen Fox News und dem Weißen Haus wird also nicht lange stillstehen. Sarah Huckabee Sanders, ebenfalls Ex-Sprecherin für Trump, verließ das Weiße Haus 2019 – und begann als „Mitwirkende“ für Fox News. Den Sender hat Sanders mittlerweile verlassen, um als Gouverneurin für Arkansas zu kandidieren. Hope Hicks, die Trump als Beraterin zur Seite gestanden hatte, fing 2018 als Kommunikationsdirektorin bei Fox News an, kehrte jedoch wieder ins Weiße Haus zurück.

Kayleigh McEnany galt als energische Verteidigerin von Trump, auch in den schwierigen Monaten nach der US-Wahl. Mehrmals trat sie in dieser Zeit bei Fox News auf, insbesondere in der Show von Trump-Freund Sean Hannity, der bei zahlreichen Wahlkampfveranstaltungen erschien. Ihre weitreichenden Beziehungen und Kontakte im Trump-Universum könnten das entscheidende Kriterium für eine dauerhafte Tätigkeit bei Fox News sein.

Verhältnis zwischen Donald Trump und Fox News angespannt

Das Verhältnis zwischen Trump selbst und Fox News ist allerdings angespannt. Der konservative Sender war dem Präsidenten lange treu gewesen. Als Trump im Zuge der US-Wahl immer mehr haltlose Vorwürfe um Wahlbetrug verbreitet hatte, häuften sich auch bei Fox News die kritischen Stimmen. Als Alternative riet Trump seinen Fans zu den rechten Sendern Newsmax oder One America News. Fox News sei im Gegensatz zu diesen bedingungslos Trump-freundlichen Sendern „nicht anzuschauen“, teilte der damalige Präsident Ende November über Twitter mit. (Lukas Rogalla)

Rubriklistenbild: © Kevin Hagen/AFP

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare