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Anonyme Quelle bestätigt: FBI entdeckt sensible Atomwaffen-Informationen bei Trump

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Von: Vincent Büssow

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Das FBI findet bei der Durchsuchung des Anwesens von Donald Trump streng geheime Dokumente. Jetzt wird deutlich, welche Rolle Atomwaffen dabei spielen.

Washington D.C. – Seit der FBI-Durchsuchung des Anwesens von Donald Trump im August gibt es Berichte darüber, dass dabei hochsensible Dokumente beschlagnahmt wurden, die sich mit Atomwaffen befassen. Bisher beschränkten sich die Hinweise dazu vor allem auf die Geheimhaltungsstufen, unter denen manche der Papiere klassifiziert sind. Jetzt meldet die Washington Post jedoch unter Berufung auf eine anonyme Quelle, was es mit den Atomwaffen-Dokumenten auf sich hat.

Mehr als 100 vertrauliche Dokumente verschiedener Geheimhaltungsstufen fanden die FBI-Agenten vor einem Monat, als sie die Florida-Villa Mar-a-Lago von Donald Trump unangekündigt untersuchten. Schon davor hatte ein Gericht den Ex-Präsidenten zur Rückgabe sensibler Informationen aufgefordert. Dabei war unter anderem die Rede von Dokumenten, die mit dem Kürzel “S/FRD“ klassifiziert sind. Diese Bezeichnung wird hauptsächlich genutzt, wenn von Atomwaffen die Rede ist. Nun gibt es erste Berichte darüber, worum es sich bei diesen Informationen handeln soll.

FBI-Razzia: Atomwaffen-Informationen bei Donald Trump gefunden

In dem Anwesen von Donald Trump soll demnach streng geheimes Material zu den Atomwaffen eines anderen Staates gefunden worden sein. Dies berichtet die Washington Post am Dienstag (7. September) unter Berufung auf eine anonyme Quelle mit Einblicke in die Sachlage. Unklar ist dabei, um welchen Staat es sich handelt. In jedem Fall werden derartige Informationen in den USA jedoch üblicherweise in höchstem Maße geschützt. Die entsprechenden Dokumente werden in gesicherten Einrichtungen aufbewahrt und von speziell abgestellten Beamten bewacht, schreibt die US-Zeitung. Selbst hochrangige nationale Sicherheitsbeamte haben oft keinen Zugang dazu.

US-Ex-Präsident Trump auf Kundgebung in Pennsylvania
Bei einer FBI-Durchsuchung im Anwesen von Donald Trump wurden streng geheime Dokumente mitgenommen. Darin soll es auch um Atomwaffen gehen. (Archivbild) © Mary Altaffer/dpa

Donald Trump: Atomwaffen-Dokumente bei FBI-Durchsuchung mitgenommen

Die neuen Informationen geben weitere Einblicke in die Hintergründe der beispiellosen FBI-Untersuchung. Gerichtsdokumenten zufolge hatte die US-Behörde monatelang versucht, die Geheimdokumente von Donald Trump zurückzubekommen. Der Ex-Präsident hatte im Frühjahr bereits hunderte Dokumente an das FBI übergeben. Die Atomwaffen-Informationen sollen hingegen erst Teil der Unterlagen gewesen sein, die bei der Durchsuchung mitgenommen wurden.

Der ehemalige Präsident selbst äußert sich seit August regelmäßig wütend zu dem Vorfall. Laut ihm sei dieser politisch motiviert gewesen. Im Zuge der FBI-Durchsuchung wetterte Trump auch gegen Joe Biden, der angeblich Bescheid wusste. Gegen Trump läuft nun eine Untersuchung, auch wegen möglichem Verstoß gegen das Spionagegesetz. (vbu mit dpa)

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