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Lisa Murkowski, US-Senatorin für Alaska
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Lisa Murkowski: Donald Trump würde gerne ihre politische Karriere zerstören.

Republikaner

Donald Trump legt sich mit Parteikollegin an: „Repräsentiert ihren Staat schlecht“

  • Lukas Rogalla
    VonLukas Rogalla
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  • Marcel Richters
    Marcel Richters
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Donald Trump verspricht, das Leben der republikanischen Senatorin Lisa Murkowski schwerzumachen. Sie hatte für seine Verurteilung im Impeachment-Prozess gestimmt.

  • Mit Kritik kommt Donald Trump auch nach dem Ende seiner Amtszeit als US-Präsident nicht zurecht.
  • In einem Statement entrüstet sich Trump über Parteikolleg:innen und ehemalige Verbündete. Auch für seinen ehemaligen Lieblingssender Fox News hat Trump einen Ratschlag.
  • Trump News: Alle Nachrichten zum 45. Präsidenten der USA finden Sie auf der FR-Themenseite.

Update vom Montag, 8.3.2021, 17.56: Donald Trump droht einer kritischen Stimme aus seiner Partei. Die Senatorin Lisa Murkowski hatte beim Impeachment-Verfahren für eine Verurteilung des Ex-Präsidenten gestimmt. Dieser kündigt nun an, nach Alaska zu reisen und dort Wahlkampf gegen sie machen zu wollen. „Auf gar keinen Fall werde ich diese gescheiterte Kandidatin aus dem großartigen Staat Alaska, Lisa Murkowski, unterstützen“, sagte Trump gegenüber „Politico“.

„Sie repräsentiert ihren Staat schlecht und ihr Land noch schlechter. Ich weiß nicht, wo andere Leute nächstes Jahr sein werden, aber ich weiß, wo ich sein werde: In Alaska beim Wahlkampf gegen eine illoyale und sehr schlechte Senatorin.“ Von den sieben Senator:innen, die gegen Donald Trump gestimmt haben, ist Murkowski die einzige, deren Sitz bei den Zwischenwahlen 2022 zur Wahl steht. Erst Tage zuvor hatte sie als einzige:r Republikaner:in im Senats-Ausschuss für Energie und Naturressourcen die Nominierung von Deb Haaland als Innenministerin gebilligt, die als Fracking-Gegnerin gilt. Für Trump war das „ein weiteres Beispiel dafür, dass Murkowski nicht für Alaska erhebt“. Trumps Äußerungen deuten bereits an, in welchen Maße er sich in den kommenden Wahlkampf der Republikaner einmischen wird.

Senatorin Lisa Murkowski: Donald Trump würde gerne ihre politische Karriere zerstören.

Donald Trump lästert über seine ehemaligen Verbündeten

Erstmeldung vom Freitag, 5.3.2021: Washington D.C. – Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat sich in einer Stellungnahme über Karl Rove ausgelassen, einen Veteranen der Republikanischen Partei. Rove hatte Trump zuvor im „Wallstreet Journal“ kritisiert.

Rove, ehemaliger Berater von George W. Bush, sprach in seinem Artikel von „verstummtem Enthusiasmus“ für Donald Trump. Dieser hatte auf einer großen Konferenz der Konservativen in den USA nur 68 Prozent der Befragten davon überzeugen können, zur Wahl 2024 in den USA wieder anzutreten. Als Grund spekulierte Rove, dass Trump keine neuen Inhalte bringe. Dessen Definition von „Trumpismus“ sei nicht nach vorne gerichtet, aber „die Leute mögen frisches Material“, so Rove.

Donald Trump veröffentlicht rund 700 Worte langes Statement

Die Kritik war offenbar zu viel für Trump. Dieser bezeichnete Rove in einem 700 Worte langen Statement als „aufgeblasenen Dummkopf“. Für Rove habe er nie viel übrig gehabt, so der ehemalige US-Präsident. Vielmehr habe dieser dazu beigetragen, dass die Demokraten die Senatswahl in Georgia gewonnen hätten. Die Republikanische Partei warnte Trump vor „Leuten wie Karl Rove“. Auch eine Entlassung beim Sender Fox News forderte Trump. Dort ist Rove immer wieder als Mitarbeiter tätig.

Bei der Konferenz CAPAC war die Zustimmung für Donald Trump nicht mehr so groß, wie früher. Über Spekulationen über Gründe dafür ärgert sich der ehemalige US-Präsident.

Zugleich machte sich Trump über das „Lincoln Project“ lustig. Das Projekt war von Republikaner:innen gegründet worden, um gegen die Wiederwahl von Donald Trump zu werben. „Karl wäre beim katastrophalen Lincoln-Projekt viel besser aufgehoben, ich habe gehört, die haben zahlreiche offene Stellen“, schrieb Donald Trump in seiner Stellungnahme. Das Lincoln Project war zuletzt in die Schlagzeilen geraten, da es Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen den Mitgründer John Weaver gegeben hatte. Das berichtet unter anderem „The Independent“.

Auch Mitch McConnell im Visier von Donald Trump

Außerdem ließ sich Donald Turmp auch über Mitch McConnell aus. Dieser hatte im zweiten Impeachment-Verfahren gegen Trump gestimmt. Allerdings machte McConnell Trump für die Erstürmung des Kapitols am 6. Januar verantwortlich. Die Demokraten hätten die Wahl in Georgia gekauft, so Trump, „und McConnell hat es zugelassen!“. Damit wiederholte er die Lüge, dass es bei der Wahl in Georgia Betrug gegeben hatte. (Marcel Richters)

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