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Donald Trump und sein Konzern verdienten ihr Geld zeitweise auch mit Schönheitswettbewerben. (Archivbild)
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Donald Trump und sein Konzern verdienten ihr Geld zeitweise auch mit Schönheitswettbewerben. (Archivfoto)

USA

Ermittlungen gegen Donald Trump: Nächste Anklage in New York

  • Daniel Dillmann
    VonDaniel Dillmann
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Die Staatsanwaltschaft im New Yorker Stadtteil Manhattan prüft weitere Anklagepunkte gegen die Trump Organization, die Firma des einstigen US-Präsidenten Donald Trump.

New York – Noch mehr Ärger für Donald Trump. Die Bezirksstaatsanwaltschaft in New York prüft offenbar weitere Anklagepunkte gegen seinen Konzern, die Trump Organization. Darüber berichten sowohl die Nachrichtenagentur Reuters als auch die Washington Post.

Eine sogenannte „Grand Jury“ sei einberufen worden, was in den USA als erster Schritt auf dem Weg zu einer formalen Anklage gilt. Ihre Aufgabe ist es, die von der Staatsanwaltschaft vorgebrachten Anschuldigungen gegen Donald Trump zu prüfen und abzuwägen, ob sie eine Anklage und einen eventuellen Prozess rechtfertigen.

Donald Trump: Weitere Anklagepunkte gegen seinen Konzern werden bekannt

Laut einer anonymen Quelle der Washington Post wirft die Staatsanwaltschaft der Trump Organization mehrere Punkte vor. Einer davon sei der Versuch gewesen, die eigenen Vermögenswerte zu manipulieren, um entweder billige Kredite zu erhalten oder Steuerbegünstigungen geltend machen zu können.

Bekannt geworden waren diese mutmaßlich illegalen Aktivitäten durch die Zusammenarbeit der New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit dem Bezirksstaatsanwalt von Manhattan, Cyrus Vance. Beide hatten in der Vergangenheit bereits Ermittlungen gegen Donald Trump und seine Firma in die Wege geleitet. Im Juli 2021 führten diese Ermittlungen zur Anklage wegen Steuerbetrugs und Bilanzfälschung gegen die Trump Organization und ihren Finanzchef Allen Weisselberg. Der Konzern trennte sich infolge der Anklage von Weisselberg. Sowohl Weisselberg als auch der Familienkonzern der Trumps weisen jegliche Schuld von sich.

Donald Trump: Ermittlungen könnten politische Ambitionen der Familie ausbremsen

Für Donald Trump und seine Familie könnten die rechtlichen Probleme nicht nur eine Stange Geld kosten. Sie könnten auch die politischen Ambitionen des Familienclans beschädigen. Sowohl Ivanka Trump als auch Donald Trump Jr. waren in der Vergangenheit für die Trump Organization in leitenden Funktionen tätig. Beiden wurde in der Vergangenheit der Wunsch nachgesagt, den Fußstapfen ihres Vaters zu folgen und politische Karrieren anzustreben. Donald Trump selbst kokettiert immer wieder und sehr öffentlich mit einem politischen Comeback-Versuch als Kandidat der Republikaner bei der US-Wahl 2024. Auch die Staatsanwältin James hat politische Ambitionen. Sie hat bereits angekündigt, 2022 bei der Gouverneurswahl in New York für die Demokraten zu kandidieren.

Die Trump Organization
NameThe Trump Organization LLC
SitzNew York City
EigentümerDonald Trump
Gründung1927
GründerFred C. Trump, Elizabeth Christ Trump

Die Trump Organization ist ein Mischkonzern, den Donald Trumps Vater Fred Trump einst gegründet hatte. Die Firma verdient ihr Geld in zahlreichen unterschiedlichen Geschäftsfeldern. Zu dem Imperium gehören Golfplätze, Hotels und Luxusresorts auf der ganzen Welt, außerdem zeitweise eine eigene Universität, der Handel mit Rindersteaks und die Veranstaltung von Schönheitswettbewerben. Die aktuellen Ermittlungen aber drehen sich laut Informationen der Nachrichtenagentur Reuters vor allem um das Anwesen namens „Seven Springs“ im Norden New Yorks. Donald Trump soll den Wert des fast 100.000 Quadratmeter großen Luxus-Anwesens nach Belieben manipuliert haben, um Steuervergünstigungen geltend zu machen oder an frische Kredite von der Bank zu kommen. Gerüchte über eine Anklage rund um Seven Springs machten bereits im Mai 2021 die Runde. Nun scheint aus den Gerüchten Gewissheit zu werden. (Daniel Dillmann)

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