1. Startseite
  2. Politik

Donald Trump holt gegen Elon Musk aus: „Auf die Knie fallen und betteln“

Erstellt:

Von: Nail Akkoyun

Kommentare

Donald Trump auf einer Wahlkampfveranstaltung in Alaska am 9. Juli, auf der auch gegen Elon Musk wetterte.
Donald Trump auf einer Wahlkampfveranstaltung in Alaska am 9. Juli, auf der auch gegen Elon Musk wetterte. © Al Grillo/Imago

Während Elon Musk seinen Twitter-Deal absagt, pöbelt Donald Trump gegen den Tesla-Chef. Ohne seine Politik wäre Musk angeblich „wertlos“.

Palm Beach – Eigentlich hat Donald Trump angesichts der Anhörungen zum Kapitolsturm vom 6. Januar 2021 derzeit wahrlich andere Probleme als die geschäftliche Zukunft von Twitter. Doch das ehemalige Staatsoberhaupt der USA kann es einfach nicht lassen und läutet die nächste Runde des kürzlich entfachten Streits zwischen ihm und Elon Musk ein.

Auf dem hauseigenen sozialen Netzwerk Truth Social prahlte Trump damit, dass der Tesla-Chef ein großer Fan von ihm gewesen sei und von seiner Politik profitiert habe. Zuvor nannte der frühere US-Präsident Musk auf einem Wahlkampfauftritt in Alaska einen „Bullshit-Artist“. Der konterte prompt und behauptete, Trumps Zeit sei vorbei.

„Als Elon Musk ins Weiße Haus kam und mich um Hilfe für all seine vielen subventionierten Projekte bat, seien es Elektroautos, die nicht lange genug fahren, fahrerlose Autos, die abstürzen, oder Raketenschiffe ins Nirgendwo, ohne deren Subventionen er wertlos wäre, und mir erzählte, dass er ein großer Trump-Fan und Republikaner sei, hätte ich sagen können: ‚Auf die Knie fallen und betteln‘, und er hätte es getan“, schrieb Trump.

Donald Trump: Elon Musk soll sich auf Twitter-Rechtsstreit konzentrieren

Obwohl Donald Trump vor eigenen juristischen Schwierigkeiten steht, ließ er es sich nicht nehmen, zusätzlich auf den Rechtsstreit zwischen Twitter und Elon Musk anzuspielen. Musk solle sich „darauf konzentrieren, sich aus dem Twitter-Schlamassel herauszuwinden, denn er könnte 44 Milliarden Dollar für etwas schulden, das vielleicht wertlos ist“. Weiter beklagte Trump, dass der Tesla-Chef mit seinen Aktienkäufen die Börse manipuliere.

Der Grund für den ganzen Ärger: Elon Musk hatte seinen mehr als 100 Millionen Follower:innen kürzlich mitgeteilt, dass er bei der anstehenden US-Wahl im Jahr 2024 den Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, anstelle von Donald Trump unterstützen werde. Trump behauptete zuletzt, Musk hätte ihm gesagt, dass er in der Vergangenheit zweimal für ihn gestimmt hätte. (nak)

Auch interessant

Kommentare