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„Demogeld“ für Trump-Fans

Wahlkampfteam von Donald Trump soll Demo in Washington mit 2,7 Millionen Dollar finanziert haben

  • vonMirko Schmid
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Das Wahlkampfteam von Donald Trump soll über zwei Jahre hinweg knapp drei Millionen US-Dollar in Gruppen investiert haben, die am Sturm aufs Kapitol beteiligt waren.

  • Das Team um Donald Trump steht im Verdacht, bewusst Gruppen finanziert zu haben, die den Angriff am 6. Januar in Washington D.C. geplant haben.
  • Insgesamt 2,7 Millionen US-Dollar sollen im Zeitraum von zwei Jahren geflossen sein.
  • Alle Informationen über den 45. Präsidenten der USA und seine Familie finden Sie in den Trump News.

Washington D.C. - In der US-Hauptstadt Washington D.C. macht ein schwerwiegender Verdacht die Runde. Das Nachrichtenmagazin „Bloomberg“ berichtet unter Berufung auf Recherchen der NGO „Center for Responsive Politics“, dass die Kampagne rund um den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump über einen Zeitraum von zwei Jahren hinweg kontinuierlich Gelder an Privatpersonen und Organisationen gezahlt haben soll, welche an der Planung und Umsetzung der terroristischen Attacke auf das Kapitol beteiligt gewesen sein sollen.

Trump Fans wie dieser hatten das Kapitol am 6. Januar gestürmt. Finanziert von Trump selbst?

Donald Trump: Verdacht auf Finanzierung eines versuchten Staatsstreichs

Sollte sich diese Anschuldigung als valide herausstellen, wäre Donald Trump eine direkte Mitverantwortung durch finanzielle Unterstützung am Angriff auf die US-Demokratie vom 6. Januar 2021 nachzuweisen. Michael R. Sherwin, Bundesstaatsanwalt für den Bezirk des Destrict of Columbia, hatte in der Vergangenheit schon mehrfach angekündigt, Trump im Anschluss an dessen Präsidentschaft genau unter die Lupe zu nehmen. Eine nachgewiesene Finanzierung eines versuchten Staatsstreiches könnte für Trump das Gefängnis bedeuten.

Gewalttätige Proteste rund ums Kapitol: Hat das Team um Donald Trump Organisationen finanziert, die den Sturm organisiert haben?

Die Überschneidung zwischen der Trump-Kampagne und der gewalttätigen Bewegung vom 6. Januar ist offensichtlich: Acht bezahlte Offizielle der Trump-Kampagne werden in der vom National Park Service für die Kundgebung erteilten Genehmigung namentlich genannt. Darunter auch Maggie Mulvaney, Nichte von Mick Mulvaney, Trumps ehemaligem Stabschef, der nach dem Aufstand in Washington D.C. seine Position als Sonderbeauftragter für Nordirland niedergelegt hatte. Maggie Mulvaney soll aus Geldern der Trump-Kampagne alleine bis zum 23. November 138.000 US-Dollar erhalten haben.

Verschiedene Mitarbeiter des Team Trumps waren direkt an Ausschreitungen vom 6. Januar beteiligt

An Megan Powers, die als eine von zwei Hauptanmelder:innen in der Genehmigung aufgeführt ist, soll die Kampagne um Donald Trump seit Februar 2019 290.000 US-Dollar ausgezahlt haben. Sie diente zuvor als Director of Operations für Trumps Team. Die größte Empfängerin von Kampagnengeldern soll laut des Berichts die Firma „Event Strategies Inc.“ sein. Die Firma soll 1,7 Millionen US-Dollar aus den Wahlkampftöpfen von Donald Trump kassiert haben. Die Firmeninhaber Justin Caporale und Tim Unes fungierten als Rallye-Produktionsleiter bzw. Bühnenmanager. (Mirko Schmid)

Rubriklistenbild: © Ken Cedeno via www.imago-images.de

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