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Der scheidende US-Präsident Donald Trump möchte seinen Wohnsitz nach dem Ende seiner Amtszeit in sein Golfressort Mar-a-Lago nach Florida verlegen.
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Der scheidende US-Präsident Donald Trump möchte seinen Wohnsitz nach dem Ende seiner Amtszeit in sein Golfressort Mar-a-Lago nach Florida verlegen. (Archivbild)

Nach Silvesterparty

Party ohne Maske und Abstand in Donald Trumps Golfresort Mar-a-Lago – Nun droht die Schließung

  • Melanie Gottschalk
    vonMelanie Gottschalk
    schließen

In Donald Trumps Golfresort Mar-a-Lago wird Silvester ohne Masken und Abstand gefeiert. Jetzt droht der Anlage die Schließung.

  • Ein Abgeordneter will Donald Trumps Golfresort Mar-a-Lago im US-Bundesstaat Florida schließen.
  • Der Grund dafür ist eine Silvesterparty mit mehreren hundert Teilnehmern – ohne Maske und Abstand, trotz der anhaltenden Corona-Krise.
  • Trump News: Alle Neuigkeiten zum 45. Präsidenten der USA im Überblick.

Florida – In Donald Trumps Golfresort Mar-a-Lago im US-Bundesstaat Florida wurde zum Jahreswechsel 2020/2021 eine rauschende Silvesterparty gefeiert – ganz ohne Corona-Auflagen, dafür aber mit hunderten Gästen und Musik aus den 1990er Jahren. Laut TV-Sender „CNN“ kostete eine Karte rund 1000 Dollar, 500 Stück wurden verkauft.

Der scheidende US-Präsident Donald Trump, der die Zeit über Weihnachten mit seiner Familie in dem Ressort verbracht hatte, reiste vorher ab. Sehr zum Leidwesen vieler Gäste, die sich auf die Party mit Trump und seiner Familie gefreut hatten.

US-Präsident: Party in Golfresort Mar-a-Lago von Donald Trump sorgt für Ärger

Wenige Tage nach der Veranstaltung wird diese nun zum Politikum. Denn der Abgeordnete des Bezirks, Omari Hardy, hat in einem Brief das Palm Beach County dazu aufgefordert, das Resort zu schließen. Das berichtet das News-Portal „CBS12“. „Ich wende mich an das Palm Beach County, um dem Mar-a-Lago eine Geldstrafe aufzuerlegen und es zu schließen. Der Verwaltungsbezirk muss sich versichern, dass das Unternehmen die Masken-Verordnung einhält, bevor es wieder öffnen darf“, sagt Hardy in einer Mitteilung.

Der scheidende US-Präsident Donald Trump spricht am 25. Dezember 2020 in seinem Golfressort Mar-a-Lago per Videoanruf mit US-Truppen überall auf der Welt.

Auf Twitter waren nach der Party in Donald Trumps Golfresort Mar-a-Lago Videos aufgetaucht, auf denen dutzende Menschen ohne Masken und Abstand feiern – trotz der anhaltenden Corona-Krise. Hardy schreibt in seiner Mitteilung, es solle keine besondere Behandlung für den US-Präsidenten geben und Mar-a-Lago müsse für die Masken-Verordnung haften.

Golfresort Mar-a-Lago von US-Präsident Donald Trump soll keine Sonderbehandlung erhalten

„Ich erkenne an, dass der Präsident eine mächtige Person ist und das sein Unternehmen, Mar-a-Lago, ein entmutigendes Ziel für die Durchsetzung ist, doch Gesetz ist Gesetz. Die Masken-Verordnung gilt für alle Unternehmen in Palm Beach County“, schreibt Hardy weiter. Die Präsidentschaft verleihe dem Präsidenten Donald Trump und seinen Freunden keine speziellen Privilegien, die die Gesundheit der Bevölkerung von Palm Beach gefährden könnten.

Laut Hardy könnte die Party in Donald Trumps Golfresort Mar-a-Lago zu einem sogenannten Superspreader-Event werden. „Ich bin in Kontakt mit Rechtsanwalt Daniel Uhlfelder. Herr Uhlfelder ist ein erfahrener Rechtsanwalt und ein ausgesprochener Befürworter einer besseren Regierungsrichtlinie im Zuge er Coronavirus-Pandemie“, sagt Hardy. Er und Herr Uhlfelder hätten mehrere Optionen diskutiert, wie die Masken-Verordnung für jedes Unternehmen durchgesetzt werden könne und kein Unternehmen eine spezielle Behandlung erhalte. Der Krach um die Corona-Party in Donald Trumps Golfresort Mar-a-Lago ist also noch lange nicht beendet. (Melanie Gottschalk)

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