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Donald Trump voll des Lobes für Xi und Putin: „Beide sind clever“

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Von: Moritz Serif

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Ex-Präsident Donald Trump radikalisiert seine Anhänger auf der Plattform „Truth Social“.
Donald Trump findet Autokraten gut. © Mary Altaffer/dpa

Donald Trump überschüttet Wladimir Putin und Xi Jinping erneut mit Lob. Außerdem attackiert der Republikaner Präsident Biden.

Wilkes-Barre – Donald Trump hat Chinas Präsident Xi Jinping und Russlands Präsident Wladimir Putin erneut gelobt. „Niemand in Hollywood könnte die Rolle von Xi spielen .. .er ist ein grimmiger Mensch“, sagte Trump bei einer Veranstaltung in Wilkes-Barre im US-Bundesstaat Pennsylvania.

„Putin ist ebenfalls grimmig. Beide sind clever. Xi führt ein Land, das 1,5 Milliarden Einwohner hat“, ergänzte der frühere Präsident. Es ist das nicht das erste Mal, dass Trump Putin mit Lob überhäuft. Im Februar hatte er den Kreml-Präsidenten für sein Vorgehen im Ukraine-Krieg als „smart“ und „ausgebufft“ bezeichnet.

Donald Trump lobt Xi Jinping und Wladimir Putin

„Ich habe gesagt: ‚Das ist genial.‘ Putin erklärt einen großen Teil der Ukraine für unabhängig. Oh, das ist wunderbar“, so Donald Trump. Joe Bidens Sprecherin Jen Psaki reagierte darauf entspannt. „Wir versuchen keine Ratschläge von jemandem anzunehmen, der Präsident Putin und dessen militärische Strategie rühmt“, sagte sie.

Bei der Kundgebung griff Trump außerdem Biden an. Der habe „die bösartigste, hasserfüllteste und am stärksten spaltende Rede“ vorgetragen, „die ein amerikanischer Präsident jemals gehalten hat“. Donald Trump ärgerte sich weiterhin über die Razzia des FBI in seinem Privatanwesen Mar-a-Lago.

Trump bezeichnet FBI-Durchsuchung als „schockierendsten Machtmissbrauch“

Die Durchsuchung sei „eine der schockierendsten Machtmissbräuche durch eine Regierung in der amerikanischen Geschichte“ gewesen. Zugleich warnte er, dass die Durchsuchung eine „Gegenreaktion“ provozieren werde, „wie sie noch nie jemand gesehen hat“.

Trump steht unter anderem im Verdacht, gegen ein Spionagegesetz verstoßen zu haben. Es enthält strikte Vorgaben für die Aufbewahrung von Dokumenten zur nationalen Sicherheit. US-Präsidenten sind dazu verpflichtet, bei ihrem Ausscheiden aus dem Amt sämtliche offizielle Dokumente, auch E-Mails und Briefe, an das Nationalarchiv zu übergeben.

Hat Trump mehrere hundert Dokumente in seinem Anwesen deponiert?

Mehrere hundert Dokumente, die als „streng geheim“, „geheim“ und „vertraulich“ eingestuft sind, soll er mit auf sein Anwesen genommen haben, obwohl das laut Gesetz strafbar ist.  Trump bezeichnete die Durchsuchung seiner Villa wiederholt als politisch motiviert und sprach von einer „Hexenjagd“. Er beschuldigt die Demokraten von Präsident Joe Biden, die Justiz zu instrumentalisieren, um ihn an einer möglichen erneuten Präsidentschaftskandidatur für das Jahr 2024 zu hindern. (mse/afp)

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