Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

„Hätte ich auch machen sollen“

Nigeria sperrt Twitter - Donald Trump schickt Grüße

  • VonJan Lucas Frenger
    schließen

Nigerias Regierung verbietet Twitter: Donald Trump gefällt’s. Der ehemalige Präsident der USA äußert sich über seinen einstigen Lieblings-Kommunikationskanal.

Washington – Donald Trump und Twitter: Was Anfangs noch wie eine echte Lovestory begann, entwickelte sich zur Hassliebe. Im Januar 2021 wurde der frühere US-Präsident von mehreren Plattformen verbannt – darunter auch sein einstiger Lieblingskanal Twitter. Auslöser für die Sperre auf Social Media war die Erstürmung des US-Kapitols durch Trump-Anhänger, zu dem der damalige Präsident der USA auch in den sozialen Netzwerken seine Symphatien bekundete.

Die Regierung des westafrikanischen Staates Nigeria kündigte nun am Freitag (04.06.2021) überraschend an, für die meisten Menschen im Land den Zugang zu Twitter zu sperren. Zuvor hatte die Plattform einen kontroversen Tweet des nigerianischen Präsidenten Muhammadu Buhari gelöscht und das Konto des Staatschefs für zwölf Stunden suspendiert.

Der ehemalige Präsident der USA begrüßt ein Verbot des Kurznachrichtendienstes Twitter in Nigeria. (Archivbild)

Twitter-Sperre in Nigeria: Ex-Präsident Donald Trump begrüßt Vorgehen der Regierung

Donald Trump begrüßt diese Sperre: „Mehr Länder sollten Twitter und Facebook verbannen, weil sie keine freie und offene Meinungsäußerung zulassen - alle Stimmen sollten gehört werden“, erklärte Trump dazu am Dienstag (08.06.2021). Er fügte hinzu: „Vielleicht hätte ich es auch tun sollen, als ich Präsident war.“ Facebook-Chef Mark Zuckerberg habe ihn aber immer wieder angerufen, sei zum Abendessen ins Weiße Haus gekommen und habe ihm gesagt, wie großartig er sei. Ans Ende seiner Erklärung stellte Trump ein „2024?“ - in dem Jahr steht wieder eine Präsidentenwahl in den USA an. Trump kokettiert immer wieder damit, dass er noch einmal für die Republikaner als Kandidat ins Rennen ziehen könnte.

Bei Facebook bleibt der Account von Donald Trump mehreren Medienberichten zufolge noch bis mindestens 2023 gesperrt – auch seinen Blog löschte der ehemalige Präsident der USA vor Kurzem. (Jan Lucas Frenger mit dpa)

Erst vor Kurzem machte sich Donald Trump in den sozialen Netzwerken zum Gespött, als er seine Hose scheinbar falsch herum trug.

Rubriklistenbild: © MANDEL NGAN/afp

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare