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Auch die Leibwächter von Donald Trump müssen mal austreten. Das kommt den Staat teuer zu stehen.
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Auch die Leibwächter von Donald Trump müssen mal austreten. Das kommt den Staat teuer zu stehen.

Wirbel um das stille Örtchen

Donald Trump: Schon wieder Trubel um Toilettennutzung des Secret Service

  • Daniel Dillmann
    VonDaniel Dillmann
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Noch immer ist der Secret Service mit dem Schutz von Donald Trump betraut. Vor allem ein Geschäft kommt den Staat dabei teuer zu stehen.

Bedminster - Auch wenn Donald Trump nicht länger im Amt ist: Der Schutz des 45. Präsidenten der USA bleibt eine Aufgabe des Secret Service. Dabei verursacht die Behörde, zuständig für die Leibwache hoher Regierungsbeamter, laut offizieller Regierungsdokumente weiter hohe Kosten für den Staat – vor allem in Bezug auf die Toilettennutzung der Agent:innen.

Wie das US-Nachrichtenportal Daily Beast berichtet, sollen fast 35.000 US-Dollar in den nächsten vier Monaten für die Miete von mobilen Toiletten vom Secret Service veranschlagt worden sein. Das geht aus offiziellen Dokumenten hervor, die dem Daily Beast vorliegen.

Donald Trump verbringt den Sommer mit Familie in Bedminster

Die Kosten entstehen, weil Donald Trump gemeinsam mit Ehefrau Melania Trump und Sohn Barron Trump den Sommer im familieneigenen Anwesen in Bedminster, New Jersey, verbringen werden. Die Trumps flüchten die Sommermonate über aus Mar-a-Lago vor dem heißen, schwülen Wetter in Florida. In Bedminster besitzt Trump einen Golfclub. Laut CNN wird der ehemalige US-Präsident dort bis den Herbst verweilen.

Warum die Agent:innen des Secret Service keine der zahlreichen Toiletten in Donald Trumps Golfclub verwenden dürfen, ist nicht klar. Eine andere Sache dagegen schon: Für den Staat wird der Besuch des stillen Örtchens durch Trumps Leibwache wieder einmal zum hohen Kostenpunkt. „Natürlich hat er das Recht auf Schutz, aber es ging dabei von Anfang an um seinen Vorteil und seine Bequemlichkeit und nicht um das Beste für das Land. Es ist verwirrend, dass er die Steuerzahler zwingt, so viel Geld für mobile Toiletten auszugeben an einem Ort, an dem es sicherlich viele Badezimmer gibt“, sagte Noah Bookbinder, Direktor der Organisation „Bürger für Verantwortung und Ethik in Washington“, gegenüber dem Daily Beast.

Die Kosten für den Personenschutz waren in der Amtszeit Donald Trumps explodiert. Laut Enthüllungen eines Buchs mit dem Titel „The Rise and Fall of the Secret Service“ hatte kein anderer US-Präsident das Budget der Behörde derart strapaziert wie Donald Trump. Das lag zum einen an der großen Familie. Ein anderer Grund war die Tatsache, dass Melania Trump erst sechs Monate nach dem Wahlsieg Donalds 2016 gemeinsam mit Barron von New York nach Washington D.C. ins Weiße Haus gezogen war.

Donald Trump und das stille Örtchen - immer wieder Trubel um Toiletten

Es ist auch nicht das erste Mal, dass die Notdurft der Secret-Service-Angestellten rund um Donald Trump für Trubel sorgt. Bereits im vergangenen Jahr machten Meldungen die Runde, dass Ivanka Trump und ihr Ehemann Jared Kushner es ihrer Leibwache verboten hatten, eines der sechs Badezimmer ihrer Villa in Washington D.C. zu verwenden. Die Folge war kostspielig. Für die Leibwache wurde ein eigenes Apartment in der Nähe des Anwesens, das in einer sehr teuren Gegend der Hauptstadt gelegen ist, angemietet. Kosten in Höhe von mehr als 100.000 Dollar sollen dabei angefallen sein.

Auch diesmal scheint die Lösung für das Toilettenproblem verursacht durch Donald Trump zu einer kostspieligen zu werden. Der Secret Service mietet nämlich nicht irgendwelche Dixi-Häuschen. Bei den mobilen Toiletten handelt es sich dagegen laut einer Werbeanzeige des Vermieters „Imperial Restrooms“ um ein „gehobenes mobiles Toilettenerlebnis“. Laut Daily Beast hat das Unternehmen rund 1,2 Millionen US-Dollar durch Verträge mit der US-Regierung in den vergangenen vier Jahren verdient. So wird in Sachen Donald Trump das Abort zur echten Goldgrube. (Daniel Dillmann)

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