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PGA schließt Golfkurs von Donald Trump aus - Präsident darüber wütender als über Impeachment

  • Melanie Gottschalk
    vonMelanie Gottschalk
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Donald Trumps Organisation verliert eines der wichtigsten Golfturniere. Das soll den scheidenden Präsidenten zur Weißglut getrieben haben.

  • Der scheidende US-Präsident Donald Trump bekommt nach dem Sturm auf das Kapitol in Washington durch seine Anhänger weitere Probleme.
  • Seine Organisation verliert die Gastgeberrechte für eines der wichtigsten Golfturniere der Welt. Donald Trump soll darüber extrem wütend sein, berichten Quellen aus dem Weißen Haus.
  • Trump News: Alle Neuigkeiten zum 45. Präsidenten der USA im Überblick.

+++ Update, 22.10 Uhr: Laut Informationen aus dem Weißen Haus soll die Entscheidung der PGA Tour, den Golfkurs von Donald Trump aus dem Programm für das Jahr 2022 zu nehmen, den Präsidenten hart getroffen haben. Das berichtet Maggie Haberman, Korrespondentin im Weißen Haus für die US-Zeitung „New York Times“.

Donald Trump soll „extrem traurig“ gewesen sein, nachdem ihm die Entscheidung der PGA mitgeteilt worden war. „Er ist sauer über die Amtsenthebung, sagen Leute, die ihm gesprochen haben. Aber seine Reaktion auf die Entscheidung der PGA war in einer anderen Größenordnung“, so Haberman auf Twitter. Donald Trump gilt als großer Golf-Fan und leidenschaftlicher Spieler.

Erstmeldung vom 11.01.2021: Washington - Die Organisation des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump, die Trump-Organization, verliert nach dem Sturm auf das Kapitol in Washington durch Anhänger:innen des 74-Jährigen die Gastgeberrechte für eines der wichtigsten Golfturniere der Welt. Der Amerikanische Verband der Berufsgolfer (PGA) hat beschlossen, die renommierte PGA Championship 2022 nicht auf Trumps Golfkurs im US-Bundesstaat New Jersey auszutragen.

Donald Trump bekommt weitere Schwierigkeiten: Wichtiges Golfturnier abgesagt

Das PGA Championship ist eines der vier Majors im Golf und wird seit 2019 auf unterschiedlichen Plätzen in Amerika ausgetragen. 2022 sollte es in Bedminster im US-Bundesstaat New Jersey stattfinden, einem der Golfkurse, die von der Trump-Organization betrieben werden. Doch nach dem Sturm auf das Kapitol am vergangenen Mittwoch (06.01.2021) hat die PGA nun die Reißleine gezogen.

Der Verband begründete nach der entscheidenden Abstimmung am Sonntag (11.01.2021) seine Entscheidung mit den Ausschreitungen in Washington. PGA-Präsident Jim Richerson teilte auf Twitter mit, der Verband „übe das Recht zur Beendigung der Vereinbarung aus“.

Nicht das erste Golfturnier, dass PGA auf Donald Trumps Platz absagt

PGA-Vorstand Seth Waugh sagte der Nachrichtenagentur AP: „Wir befinden uns in einer politischen Situation, die wir nicht gemacht haben. Wir sind den Mitgliedern, dem Spiel und der Marke verpflichtet, diese bestmöglich zu schützen“, sagte er. „Unserem Gefühl nach konnten wir nach den tragischen Vorkommnissen vom Mittwoch nicht länger an Bedminster festhalten. Die Schäden hätte irreparabel sein können.“

Name der FirmaTrump Organization LLC
SitzNew York City
LeitungErik Trump und Donald Trump Jr.
Mitarbeiter22.450
Umsatz9,5 Milliarden US-Dollar

Schon vor der Absage hatten viele im Sport laut Medienberichten gefordert, sich von Donald Trump zu distanzieren. Laut Waugh sei der Verband nun auf der Suche nach einem neuen Austragungsort. „Ich denke wir haben eine Reihe von Optionen“, sagte er. Den Vertrag für die Zusammenarbeit zwischen Donald Trumps Organisation und der PGA wurde 2014 unterzeichnet. Nachdem sich der scheidende US-Präsident abfällig über mexikanische Einwanderer geäußert hatte, sagte der Verband bereits 2015 ein Turnier auf einem von Trumps Golfplätzen ab.

Trump-Organization enttäuscht über Entscheidung der PGA

Die Trump Organization, die während der Amtszeit des aktuellen Präsidenten von seinen Söhnen Eric Trump und Donald Trump Junior geleitet wird, äußerte sich enttäuscht: „Es besteht eine wunderschöne Partnerschaft mit der PGA of America und wir sind sehr enttäuscht über ihre Entscheidung“, sagte das Unternehmen laut des Nachrichtenportals „nj.com“. Der Vertrag sei bindend, und der Verband habe kein Recht, ihn zu kündigen.

Der scheidende US-Präsident Donald Trump verbringt viel Zeit auf seinem Golfplatz in Sterling im Bundesstaat Virginia.

Die Trump-Organisation ist vor allem im Immobilienbereich aktiv und betreibt unter anderem Hotels und Golfplätze wie jenen in Bedminster. Nach seinem Wahlsieg 2016 hatte Donald Trump die Leitung der Trump-Organization an seine Söhne Eric und Donald Junior abgegeben. Er blieb aber Besitzer, obwohl er versprochen hatte, sich von seinen Geschäften „vollständig zu isolieren“. (Von Melanie Gottschalk)

Rubriklistenbild: © Ken Cedeno/imago images

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