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USA

Donald Trump plant sein Comeback 2024 – Steve Bannon ist sich sicher: „Das Beste kommt noch“

  • Daniel Dillmann
    vonDaniel Dillmann
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Die Wahl mag er verloren haben, doch seine Fans glauben weiter an Donald Trump - er wäre nicht der erste Ex-Präsident, der das Comeback schafft.

  • Donald Trump hat die US-Wahl 2020 gegen Joe Biden verloren. Aber ist das schon das Ende für den abgewählten US-Präsidenten?
  • Geht es nach Steve Bannon, wird Donald Trump 2024 ein rauschendes Comeback feiern.
  • Sollte es so sein, erfahren Sie alles darüber auf unserer Themenseite: Trump-News.

Washington D.C. – Kaum hatten Donald Trump und seine Ehefrau Melania Trump ihre Sachen gepackt und das Weiße Haus Richtung Mar-A-Lago verlassen, begannen die Spekulationen. Was würde Trump nun machen? Würde er sich aus der Politik zurückziehen oder am Comeback arbeiten?

Für eine Person liegt die Antwort dieser Frage auf der Hand. Steve Bannon, Rechtsaußen-Kommentator und einstiger Chefstratege von Donald Trump, ist sich sicher: Trump wird 2024 erneut für die Republikaner antreten und die Präsidentschaftswahlen gewinnen. „Präsident Trump wird das Weiße Haus 2024 zurückerobern und er beginnt damit heute“, sagte Bannon am Tag der Amtseinführung von Joe Biden und Kamala Harris. „Es ist mir egal, ob die Mainstream-Medien das nicht mögen, es ist mir egal, ob die Demokraten das nicht mögen. Es beginnt hier und heute“, so der Breitbart-Chefredakteur in seinem Video-Podcast „War Room“.

Donald Trump 2024? „Egal, ob die Demokraten das mögen“

Wenige Stunden bevor Steve Bannon die Rückkehr des Donald Trump prophezeite, hatte der ihn - in den letzten Stunden seiner Amtszeit - noch schnell begnadigt. Bannon war wegen Überweisungsbetrug und Verschwörung verurteilt worden. Er hatte Spendengelder, mit deren Hilfe eigentlich die Mauer an der Grenze zu Mexiko gebaut werden sollte, veruntreut und in die eigene Tasche abgeführt. Der Betrug an Trump-Fans führte also zur Begnadigung durch Trump.

Donald Trump plant offenbar sein Comeback. (Archivfoto)

Steve Bannon lobt Donald Trump und macht sich über Joe Biden lustig

In derselben Ausgabe seines „War Rooms“, ein rechtsradikaler Rückzugsort für Leute wie Rudy Giuliani und Sydney Powell, indem sie ihre unbewiesenen Vorwürfe des Wahlbetrugs bei der US-Wahl kundtun können, machte sich Steve Bannon auch über die wenigen Zuschauer:innen bei der Amtseinführung von Joe Biden lustig. „Das ist ein Witz“, sagte Bannon und verglich die Bilder mit der seiner Meinung nach „enthusiasitischen Menschenmenge“, die sich vier Jahre zuvor zur Amsteinführung von Donald Trump eingefunden habe. Die Corona-Krise, wegen der in diesem Jahr kein Publikum zugelassen war, lässt der Rechtsaußen nicht als Entschuldigung gelten.

Zur Person
NameStephen Kevin Bannon
Alter67 Jahre (geboren am 27. November 1953 in Norfolk, Virginia)
EhepartnerinnenMary Louise Piccard (1995-1997), Diane Clothesy (2006-2009)
BerufeChefredakteur Breitbart News (2012-2016 und 2017-2018), Berater des US-Präsidenten (2017), Chefstratege im Weißen Haus (2017)

Ob Donald Trump aber überhaupt Interesse an einer erneuten Kandidatur hat, ist bislang nicht bekannt. Der gescheiterte Präsident verließ Washington D.C. vor der Amtseinführung von Joe Biden und hält sich zurzeit in seinem Golfresort in Mar-A-Lago auf. Kurz vor seiner Abreise sagte er in einem letzten öffentlichen Statement: „Wir werden zurückkommen. Das ist noch nicht das Ende. Das Beste kommt noch!“ Was er damit meint, ist ebenso unbekannt. Spekulationen machen die Runde, laut denen Trump plant, die Republikanische Partei zu verlassen und eine eigene zu gründen.

Alles nur eine Zwischenstation? Donald Trump und seine Ehefrau Melania Trump nach dem Auszug aus dem Weißen Haus.

Donald Trump: Impeachment-Prozess könnte erneute Kandidatur verhindern

Doch über all den angeblichen und möglichen Comeback-Versuchen hängt nach wie vor ein Schatten: das Impeachment-Verfahren gegen Donald Trump, das Mitte Februar 2021 im US-Senat beginnen wird. Sollte Trump in dessen Rahmen verurteilt werden, wäre ihm eine erneute Kandidatur gar nicht erlaubt.

Ein Freispruch wiederum würde Donald Trump und seinen politischen Ambitionen wohl in die Karten spielen und ein Comeback unter Umständen sogar wahrscheinlicher machen. Sollte ihm das gelingen, wäre er damit noch nicht einmal der erste Ex-Präsident. Grover Cleveland war von 1885 bis 1889 der 22. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Er verlor die anschließende Wahl und trat vier Jahre später wieder an. 1893 wurde er wiedergewählt und diente weitere vier Jahre als 24. Präsident der USA. Der Unterschied zu Donald Trump: Cleveland war Demokrat. (Daniel Dillmann)

Rubriklistenbild: © Manuel Balce Ceneta

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