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Der Parteivorsitz Die Linke: Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow
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Der Parteivorsitz Die Linke: Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow

Bundestagswahl 2021

Die Linke: Geschichte, Vorsitz und Ziele der gesamtdeutschen Linken

  • VonDavid Suárez Caspar
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Die Partei Die Linke zählt zu den kleineren Parteien des deutschen Bundestages. Was Sie zu Die Linke wissen müssen.

Frankfurt – Die Linke (Eigenschreibweise: DIE LINKE) existiert in ihrer jetzigen Form erst seit 2007, hat jedoch eine längere Geschichte. Die Linke gilt als demokratisch-sozialistische Partei. Für das Superwahljahr 2021 hat sich die Linke den Wahlspruch „Zeit zu handeln. Für soziale Sicherheit, Frieden und Klimagerechtigkeit“ auf die Fahne geschrieben.

Die Linke: Regiert in Bremen und Berlin mit, stellt in Thüringen den Ministerpräsidenten

Um beide Parteien in den Vorstand repräsentieren zu können, wurde bis heute eine gleichberechtigte „Doppelspitze“ gewählt. Seit Februar 2021 besteht sie aus Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler. Die Linke ist in allen ostdeutschen Ländern vertreten und ist insgesamt in zehn Landesparlamenten beteiligt. In Berlin regiert sie seit 2016 unter der Führung der SPD in einer rot-rot-grün Koalition mit. In Bremen regiert sie seit August 2019 in einer rot-grün-roten Regierung erstmals in einem westdeutschen Land mit. In Thüringen stellt sie den Ministerpräsidenten Bodo Ramelow.

Bodo Ramelow (Die Linke), Ministerpräsident von Thüringen, gibt ein Statement zu den Ergebnissen der Beratungen des Impfgipfels von Bund und Ländern ab.

Geschichte und Ziele der Linken

Die Linke entstand aus der WASG und PDS. Damit hat sie ihre Wurzeln sowohl im gewerkschaftsnahen Umfeld als auch in einer ostdeutschen Regionalpartei, die 1990 als Nachfolge der DDR-Staatspartei SED hervorging. Die Linke will eigenen Angaben nach „wirtschaftliche, politische und kulturelle Ordnung der Gesellschaften auf Grundlage demokratischer Entscheidungen“ aufbauen und die Bevölkerung bei dieser Entwicklung mitentscheiden lassen.

In ihrem Wahlprogrammentwurf vom Februar 2021 sieht Die Linke umfangreichere Sozialausgaben und ein Nein zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr vor. Neben einer „solidarischen Mindestrente“ von 1200 Euro und einer Kindergrundsicherung fordert sie auch einen Mindestlohn von 13 Euro.

VorsitzSusanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler
Gründung16. Juni 2007
Vertreten im Landtag vonBerlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein

Die Linke: Innerparteilich zerstritten – Flügelkämpfe schlecht für die Umfragewerte

2009 gelang der neuen gesamtdeutschen Linken mit 11,9 % der Zweitstimmen ein Wahlerfolg. Hinter CDU, SPD und FDP war sie die viertstärkste Partei im Bundestag. Für die kommende Bundestagswahl 2021 liegen die Umfragewerte der Linkspartei zwischen sieben und acht Prozent. Grund für die abnehmende Zustimmung könnten die innerparteilichen Flügelkämpfe sein. Außerdem verlor die Partei Stimmen in den ostdeutschen Bundesländern mit der zunehmenden Konkurrenz durch die AfD. (David Suárez Caspar)

Bundestagswahl 2021

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