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Hauptbahnhof Hamburg
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In Deutschland könnte es erneut zu Streiks kommen.

Deutsche Bahn

Streiks möglich - Deutsche Bahn macht GdL kein neues Angebot

  • VonNadja Austel
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Der Tarifstreit zwischen Bahn und der Lokführergewerkschaft schwelt weiter. Nachdem das letzte Angebot abgelehnt wurde, stellt GDL-Chef weitere Streiks in Aussicht.


Berlin – Im Streit mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) will die Deutsche Bahn* zunächst kein neues Angebot vorlegen. Die Gründe: Die Deutsche Bahn sitze bereits am Verhandlungstisch, so DB-Chef Richard Lutz gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Tarifverhandlungen* verliefen bisher allerdings ohne abschließende Einigung.

„Es liegt an Herrn Weselsky, jetzt einfach an den Tisch zu kommen und nicht draußen stehen zu bleiben und das gesamte Land lahmzulegen”, so Lutz weiter. Tarifverhandlungen führe man am Verhandlungstisch, das gelte grundsätzlich in Deutschland, bislang auch bei der Bahn, betonte Lutz im Interview.

Deutsche Bahn: Neue Streiks möglich - „Beide Streiks waren vollkommen unnötig”

Laut Angaben der Deutschen Bahn hatten sich knapp 8500 Angestellte am Streik beteiligt. Die Zahlen der GDL lagen bei über 10.000, bezogen auf den Gesamtzeitraum des Streiks.

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Verkehrsminister Scheuer mischt sich in Streik ein*

Bahnchef Lutz drängt nun auf eine schnelle Lösungsfindung im Tarifstreit, der seit 2020 schwelt. „Die Unterschiede in den Vorstellungen von Bahn und GDL sind überhaupt nicht so groß, als dass sie diese gravierenden Auswirkungen für die Mobilität der Menschen und die Versorgung der Wirtschaft rechtfertigen würden“, so Lutz gegenüber RND. Die GDL fordere 3,2 % mehr Lohn und eine Corona*-Prämie und die Bahn biete auch 3,2 Prozent mehr Lohn und eine Corona-Prämie. Nur die Laufzeit sei noch nicht verhandelt, beteuerte der Bahn-Chef.

GDL-Chef zum Bahn-Streik: “Man muss doch wenigstens eine Zahl nennen“

GDL-Chef Weselsky hatte am Mittwoch von möglichen weiteren Streiks gesprochen. Die Gründe dafür: Das Angebot der DB sei zu unkonkret gewesen, erklärte Weselsky im ZDF-Morgenmagazin. 

Die Forderung – eine Corona-Prämie von 600 Euro – werde man sicherlich nicht bekommen, so der Fahrgastverband Pro Bahn. Es sei aber nachvollziehbar, dass die GDL sich frage, worüber man denn verhandeln solle, wenn kein neues Angebot seitens der Bahn gemacht würde. Weselsky drückte das im Morgenmagazin so aus: „Man muss doch wenigstens eine Zahl nennen. Ich schicke meine Leute auf die Züge, um anschließend festzustellen, dass das Angebot für eine Corona-Prämie bei Eins ist? Das fällt aus.“ (Nadja Austel) *fr.de und fnp.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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