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Deutsche Ideen von Sicherheit

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Von: Peter Rutkowski

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Podium der FR am kommenden Montag

Der deutsche Weckruf für das 21. Jahrhundert hätte nicht schlimmer ausfallen können: Wie Außenministerin Annalena Baerbock am Tag nach Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine sagte, „sind wir in einer anderen Welt aufgewacht“. In einer, in der Krieg ein Mittel zum politischen Zweck ist, als hätte es das 20. Jahrhundert nie gegeben. In der Krieg nicht mehr leicht zu tadelndes, leicht zu ignorierendes fernes Tun ist – sondern hier und heute stattfindet. In der globalisierten Welt ist Kiew nur einen Katzensprung entfernt von Köln.

Sanktionen, Unwilligkeit bei der Waffenhilfe, ein Sondervermögen für die Bundeswehr – all das war bis zum 24. Februar 2022 auf niemandes Agenda. Von „historischer Kehrtwende“ der Sicherheitspolitik wird viel gesprochen, auch wenn die Kanzlerpartei alles dafür tut, diese Wende langsam vorzunehmen.

Darüber diskutieren am Montag auf Einladung der Frankfurter Rundschau im Frankfurter Haus am Dom Grünen-Chef Omid Nouripour und Expertin Sarah Brockmeier von der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung. FR-Redakteur Andreas Schwarzkopf moderiert die Veranstaltung mit dem Titel „Russlands Krieg und die neue deutsche Sicherheitsstrategie“. rut

FR-Podium am Montag, 25. April, um 19 Uhr im Haus am Dom, Domplatz 3, Frankfurt. Eintritt frei, keine Anmeldung, aber Maskenpflicht. Der Livestream auf youtube.com/hausamdom

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