Pandemie

Daten zu Corona

  • Viktor Funk
    vonViktor Funk
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Ein Überblick.

Entgegender stark verbreiteten Meinung, dass das Coronavirus überwiegend Menschen im Alter von mehr als 80 Jahren trifft, zählt die Gruppe der 35- bis 59-Jährigen zu der am zweitstärksten betroffenen. Bei der Gruppe der 60- bis 79-Jährigen fallen die Zahlen überraschenderweise wieder. Diese Daten für Deutschland stammen vom Robert-Koch-Institut (RKI).

Mit 52 Prozentaller Betroffener sind Frauen häufiger an Covid-19 erkrankt. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung beträgt 50,6 Prozent.

Von den infizierten Personendurchlaufen rund 81 Prozent eine milde Form der Krankheit, 14 eine mittelschwere und fünf Prozent eine schwere. Konkret bedeutet das aktuell: Von den 32 600 verfügbaren Intensivbetten in Deutschland sind 21 583 belegt – davon 255 mit Covid-19-Patienten. Von ihnen müssen 121 Patientinnen und Patienten (oder 47 Prozent) künstlich beatmet werden.

Bisher wurden 15 079 Menschenin Deutschland wegen Covid-19 auf Intensivstationen behandelt, 3742 Menschen verstarben - das sind 25 Prozent. Insgesamt starben in Deutschland bisher mehr als 9080 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen worden ist. Je älter ein Patient oder Patientin war, desto größer das Risiko, dass er oder sie die Ansteckung nicht überlebt.

Je länger die Pandemiedauert, desto mehr lernen Forschende über die Krankheit. In den vergangenen Wochen gab es mehr und mehr Berichte über Folgen der Erkrankung. Häufige Symptome, die Menschen nach einer überstandenen Infektion berichten, sind Schwächegefühle, Atemnot, Ängste, Muskel- und Kopfschmerzen. Wie lange die Symptome anhalten, ist nicht absehbar. Mehrfach nachgewiesen wurde, dass intensiv behandelte Erkrankte Blutgerinnsel aufweisen, die wiederum die Gefahr von Lungenembolien, Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöhen. 

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