Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Die Union stürzt in Umfragewerten weiter ab: Armin Laschet, CDU-Bundesvorsitzender, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und Kanzlerkandidat der Union steht in der Kritik.
+
Die Union stürzt in Umfragewerten weiter ab: Armin Laschet, CDU-Bundesvorsitzender, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und Kanzlerkandidat der Union steht in der Kritik.

Bundestagswahl 2021

CSU-Generalsekretär sieht Laschet in Verantwortung für schlechte Umfragewerte

  • Delia Friess
    VonDelia Friess
    schließen

Die Union verliert an Zustimmung und landet in Umfragen hinter den Grünen. CSU-Generalsekretär sieht dafür Kanzlerkandidat Laschet in der Verantwortung - und stellt eine Forderung.

Berlin / München - Die Union stürzt unter Kanzlerkandidat Armin Laschet in aktuellen Umfragen zur Bundestagswahl 2021 ab und wird von den Grünen überholt. Der CDU-Vorsitzende Laschet stand zuvor mit CSU-Chef Markus Söder im Rennen um die Kanzlerkandidatur der Union. Söder konnte zuvor wesentlich bessere Umfragewerte vorweisen als CDU-Chef Laschet. Mehrere Spitzenpolitiker:innen von CSU sowie CDU hatten sich deshalb von Laschet abgewandt und sich für Söder als Kanzlerkandidaten ausgesprochen. Letztlich konnte sich aber Laschet als Kanzlerkandidat der Union doch durchsetzen.

Union im freien Fall: Umfragetief feuert Kandidatenfrage weiter an

CSU-Generalsekretär Markus Blume sieht Armin Laschet als Ursache des Sinkfluges der Union. „Die große Enttäuschung über den Ausgang der Personalentscheidung spiegelt sich in den Umfragen wider. Armin Laschet ist nun verantwortlich, die Umfragen zu drehen“, sagte Blume in der Samstagsausgabe (08.05.2021) der „Augsburger Allgemeinen“.

Der CSU-Politiker ist damit anderer Meinung als Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU), der den Streit um die Kanzlerkandidatur von CSU und CDU für die schwachen Umfragewerte verantwortlich macht. Das Vorpreschen von Markus Söder (CSU) im Rennen um die Kanzlerkandidatur wurde von vielen Seiten kritisiert. Der CSU-Politiker Blume betonte auch, dass die persönliche Zufriedenheit mit Markus Söder „unverändert auf hohem Niveau stabil“ sei. Blume forderte deshalb, dass die CSU nicht von der Schwesterpartei der CDU mit nach unten gezogen werden dürfe. „Als CSU müssen wir uns vom Bundestrend abkoppeln“, sagte Blume weiter.

Bundestagswahl 2021

Alles über die Bundestagswahl 2021 finden Sie auf unserer Themenseite.

Der CSU-Politiker schloss zuvor ebenfalls eine Koalition mit den Grünen aus, bei der die Union nur Junior-Partner werden. Die Grünen unter Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock sind in Umfragen zur Bundestagswahl 2021 jedoch derzeit stärkste Kraft. „Wir setzen auf Sieg und spielen nicht auf Platz. Eine Junior-Rolle für die Union in einer künftigen Bundesregierung würde ich ausschließen“, sagte Blume dem Münchner Merkur. 

Laschet im Umfragetief: CSU-Generalsekretär will sich nicht von CDU runterziehen lassen

Führende Unions-Politiker riefen die Union zur Geschlossenheit auf, darunter auch CSU-Ministerpräsident Markus Söder.. „Differenzen zwischen den Schwesterparteien sind normal und die hat es immer gegeben, sie sind so alt wie unsere gemeinsame Parteiengeschichte“, sagte auch CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak der „Augsburger Allgemeinen“. Wichtig sei, dass die Union in den entscheidenden Momenten zusammenstehe. Ziel sei es, dass nach der Bundestagswahl im September keine Regierung ohne Führung durch die Union gebildet werden könne, so Ziemiak weiter. Auch ein Kandidatenaustausch von Laschet und Söder käme nicht in Frage. Dies wies unter anderem der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) als „undenkbar“ zurück.

Die Union befindet sich laut Umfragen von RTL, Bild am Sonntag und des ZDF-Politbarometers im Sinkflug und liegt knapp hinter den Grünen. Vor die Wahl zwischen Grünen und Union gestellt, stimmten allerdings auch 50 Prozent der Befragten für eine Regierung unter Führung der Union und nur 39 Prozent für eine Regierung unter der Führung der Grünen. (Delia Friess mit afp)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare