CSSR zu Gast in Frankfurt

31. März 1968 Ost und West rücken zusammen

Europa ist und bleibt das große Vaterland von uns allen." Mit diesem Satz zur Eröffnung der ersten "Tschechoslowakischen Tage" im Frankfurter Theater am Turm (TAT) löst Professor Antonin Snejdarek, Direktor des Prager Instituts für Politik und Ökonomie, Ovationen aus.

Das ist neu. Einmalig bislang in der Republik: In Frankfurt reichen sich Ost und West die Hand, eine Völkerfreundschaft, die für Frankfurts Oberbürgermeister Willi Brundert wirksamer "Schutzwall gegen kriegerische Absichten einiger weniger" sein könne. Mit den "Tschechoslowakischen Tagen" tritt die neu gegründete deutsch-tschechoslowakische Gesellschaft im TAT erstmals an die Öffentlichkeit.

Bedeutende tschechoslowakische Politiker, Künstler und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens stellen ihre Heimat bis 10. April in Vorträgen und Diskussionen, Konzerten oder Ausstellungen vor. Hessens Staatsminister Rudi Arndt (SPD), Initiator der deutsch-tschechischen Gesellschaft, betont, dass es ohne die CSSR nie ein wirkliches Europa geben werde. ana

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