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Die Skepsis in der Bevölkerung gegen Corona-Impfungen ist groß.
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Die Skepsis in der Bevölkerung gegen Corona-Impfungen ist groß.

Forsa-Umfrage

„Auf keinen Fall“: Ungeimpfte wollen gegen das Coronavirus ungeimpft bleiben

  • Katja Thorwarth
    VonKatja Thorwarth
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Ein Großteil der Menschen, die sich bislang nicht haben impfen lassen, wollen daran auch nichts ändern. Das ergibt eine aktuelle Forsa-Umfrage.

Berlin/Frankfurt - Einer Umfrage zufolge will sich eine große Mehrheit unter den Ungeimpften in den kommenden Wochen voraussichtlich nicht mehr von einer Immunisierung gegen das Coronavirus überzeugen lassen. Bei der bisher größten Befragung von Ungeimpften durch das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums hätten zwei Drittel (65 Prozent) der rund 3.000 Teilnehmenden angeben, sich „auf keinen Fal“ in den nächsten zwei Monaten gegen Corona impfen zu lassen, berichtet das RedaktionsNetzwerk Deutschland am Donnerstag (28.10.2021).

Demnach tendierten 23 Prozent zu „eher nein“. Lediglich zwei Prozent der Befragten wollten sich „auf jeden Fall“ impfen lassen. Die restlichen zehn Prozent hätten sich eher unentschlossen geäußert oder hielten eine spätere Impfung „eher“ für möglich. Die Umfrage wolle das Ministerium am Donnerstag veröffentlichen, dem RND liege sie bereits vor.

Coronavirus: Handeln der Politik keinen Einfluss auf Ungeimpfte

Gemäß der Befragung, die zwischen Ende September und Mitte Oktober vorgenommen worden sei, könnten die Ungeimpften kaum noch umgestimmt werden. 89 Prozent der Befragten hätten beispielsweise angegeben, es habe keinerlei Einfluss auf die eigene Impfbereitschaft, wenn die Intensivstationen erneut an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Eine mögliche Festlegung der Politik, wonach ab einer bestimmten Impfquote alle Corona-Beschränkungen aufgehoben werden, sähen 86 Prozent ohne Einfluss auf ihre Entscheidung.

Die Befragten hätten laut der Umfrage vielfältige Gründe, warum sie die Schutzimpfung gegen das Coronavirus bisher nicht wahrgenommen haben. Besonders zentral seien dabei Zweifel an der Sicherheit der bisher verfügbaren Corona-Impfstoffe. Eine große Mehrheit halte diese nach wie vor für zu wenig erprobt (74 Prozent) und befürchte Impfschäden und Langzeitfolgen (62 Prozent). Hinzu komme Skepsis gegenüber der Wirksamkeit der Impfstoffe. Insbesondere betone eine große Mehrheit (63 Prozent) der Befragten, dass auch Geimpfte sich mit Corona infizieren und andere anstecken können.

Corona-Impfquote ungenau erfasst

Offiziellen Angaben des Ministeriums zufolge sind derzeit mindestens 55,2 Millionen Menschen in Deutschland vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das entspricht 66,4 Prozent der Gesamtbevölkerung. Wegen einer lückenhaften Erfassung im Meldesystem geht das Robert Koch-Institut davon aus, dass die tatsächliche Impfquote bis zu fünf Prozentpunkte höher liegten könnte. (ktho/epd)

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