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Armin Laschet (CDU)
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In der Corona-Krise sieht Armin Laschet (CDU) Schulschließungen als letztes Mittel.

Steigende Sieben-Tage-Inzidenz

Streit um Präsenzunterricht trotz Corona – Laschet lehnt Schulschließungen ab

  • Katja Thorwarth
    VonKatja Thorwarth
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Die steigenden Corona-Fallzahlen und Befürchtungen vor Zuständen wie zu Weihnachten entfachen wieder eine Debatte über Schulöffnungen.

Berlin/Frankfurt - Aufgrund bundesweit steigender Corona-Neuinfektionen ist die Diskussion über das Für und Wider von Präsenzunterricht an Schulen wieder entbrannt. Beispielhaft zeigt sich das in Nordrhein-Westfalen: Im bevölkerungsreichsten Bundesland wollen die Großstädte Dortmund und Duisburg die Schulen wegen des Coronavirus wieder schließen, auch sollen die Kitas in Duisburger wieder nur Notbetreuungen anbieten.

Schulschließungen wegen Corona-Neuinfektionen - Laschet stellt sich gegen NRW-Städte

Die Landesregierung um Armin Laschet lehnt das aber ab. Schulschließungen seien das letzte Mittel, betonte der CDU-Chef im WDR. Konsens sei immer gewesen: „ ... wenn wir öffnen, als erstes bei den Schulen und wenn wir schließen, als letztes bei den Schulen.“ Auch Bundesminister Frank-Walter Steinmeier mahnte, nicht gleich wieder alle Schulen und Kitas zuzumachen, hingegen sprach Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) von einer „Gratwanderung“.

Entsprechend hat die NRW-Landesregierung in der Diskussion um Schulschließungen die Kommunen im Land nochmals nachdrücklich auf die einzuhaltenden Modalitäten hingewiesen. „Schulschließungen können eingebettet in ein Gesamtkonzept einen Beitrag zum Infektionsschutz vor Ort darstellen, dürfen aber nur das letzte und nicht das erste und alleinige Mittel der Wahl sein“, hieß es. Zuvor müssten alle sonstigen Maßnahmen auch in anderen Bereichen des öffentlichen Lebens geprüft worden sein. Das Land hatte zuvor bereits Forderungen aus Dortmund und Duisburg, Schulöffnungen zu stoppen, abgeschmettert.

Schulöffnungen in Hessen trotz Corona: Kritik wächst

In Hessen wächst derweil der Widerstand gegen die ab Montag geplanten Präsenztage für Schüler ab der 7. Klasse. Zahlreiche Kreise und Städte haben angekündigt, die Pläne des Kultusministeriums nicht umzusetzen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hessen findet es „sehr verantwortungsvoll, dass die Kreise ihre Notbremse nutzen und das Infektionsgeschehen ernst nehmen“, sagte Vorsitzende Maike Wiedwald der dpa.

Es sei natürlich wichtig, so bald wie möglich auch die Schüler:innen der Jahrgangsstufen 7 bis 11 wieder an die Schule zu bringen. In Anbetracht der Corona-Infektionszahlen sei es aber sinnvoller, „die zwei Wochen vor Ostern dazu zu nutzen, ein gutes und durchdachtes Konzept für den Wechselunterricht nach Ostern für alle Schülerinnen und Schüler zu entwickeln“, sagte Wiedwald.

Am Donnerstag (18.03.2021) will das Corona-Kabinett über das Thema diskutieren. Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hatte am 9. März verkündet, dass in den letzten zwei Wochen bis zu den Osterferien „für jede Schülerin/ jeden Schüler an mindestens einem Tag pro Woche Präsenzzeit in der Schule stattfinden soll“. (ktho/dpa)

 

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