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Seit dem achten März sollen Bürger:innen einen kostenlosen Coronavirus-Schnelltest pro Woche bekommen.
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Seit dem achten März sollen Bürger:innen einen kostenlosen Coronavirus-Schnelltest pro Woche bekommen.

Coronapandemie

RKI: Schnelltest kein besonderer Grund für den Anstieg der Coronavirus-Fälle

  • Friederike Meier
    VonFriederike Meier
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Steigen die Coronavirus-Neuinfektionen so stark an, weil mehr Schnelltests gemacht werden? Laut dem RKI steigt die Rate der positiven Tests schneller als die Testzahlen.

Berlin – Die Neuinfektionen mit dem Coronavirus steigen weiter an. Am Donnerstag (01.04.2021) meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) insgesamt 24.300 Corona-Neuinfektionen. Das sind ca. 1.600 mehr als am Donnerstag vor einer Woche. Wie immer, wenn bisher die Corona-Zahlen gestiegen sind, gibt es aber Menschen, die dies auf mehr durchgeführte Tests zurückführen.

Haben sie damit recht? Damit, dass Bürger:innen seit Anfang März kostenlos einmal pro Woche einen Corona-Schnelltest machen dürfen, ist der aktuelle Anstieg wohl nicht zu erklären. Denn die steigende Zahl gemeldeter Corona-Neuinfektionen in Deutschland ist nach Erkenntnissen des Robert Koch-Instituts bisher nicht sonderlich auf Schnelltests zurückzuführen. Es lasse sich „keine Verzerrung der Anzahl PCR-positiver Testergebnisse durch eine übergroße oder stark ansteigende Anzahl von positiven Antigentests nachweisen“, heißt von Seiten des Instituts.

Corona-Schnelltests: Zahl positiver PCR-Tests mit vorangegangenen Schnelltests nimmt zu

Zwischen dem 8. und 14. März, als in Deutschland wöchentliche Gratis-Schnelltests eingeführt wurden, ging dem Robert-Koch-Institut zufolge bei 4,4 Prozent der PCR-Tests, die durch ein Labor bestätigt wurden, ein positiver Schnelltest voraus. Dieser Anteil kletterte leicht auf 5,5 Prozent (15. bis 21. März) und zuletzt auf 6,0 Prozent (22. bis 28. März). Nach RKI-Angaben lag in den Kalenderwochen 11 und 12 (15. bis 28. März) die Zahl positiver PCR-Tests mit vorangegangenem Schnelltest jeweils um etwa 1800 höher als in der Vorwoche.

Schnelltests auf das Coronavirus können unangenehm sein.

Die Zahl der positiven Tests sei jedoch in jeder der beiden Wochen um über 20.000 gestiegen. In der vergangenen Woche gab es nach RKI-Angaben 1,40 Millionen PCR-Tests. Laut dem RKI-Lagebericht zur Vorwoche waren es damals 1,35 Millionen pro Woche. Die Rate der positiven Tests stieg in den Wochen von 7,91 auf 9,33 Prozent und damit wesentlich schneller als die Testzahlen.

Positive Ergebnisse von Coronavirus-Schnelltests müssen gemeldet werden

Positive Schnelltest-Ergebnisse müssen dem Gesundheitsamt mitgeteilt werden. Daraufhin soll dann ein PCR-Test erfolgen. Das Robert Koch-Institut schränkt allerdings ein, dass es keine Aussagen darüber machen kann, ob alle Schnelltests auch gemeldet werden. Denn Selbsttests für zuhause sind nicht meldepflichtig. (Friederike Meier, dpa)

Coronavirus: Steigen die Zahlen nur wegen der vielen Schnelltests?

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