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Ein Schild an einem gastronomischen Betrieb weit auf die 3G-Regel hin.
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Ein Schild an einem gastronomischen Betrieb weit auf die 3G-Regel hin.

Coronavirus

3-G in Österreich: Corona-Regeln vielerorts verschärft

  • VonLukas Zigo
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Aufgrund stark steigender Corona-Zahlen hat Österreich für fast alle Arbeitnehmer:innen die 3G-Pflicht verhängt.

Wien – Die Corona-Zahlen in Österreich steigen weiter stark an. Damit rückt nun die zweite Stufe des Maßnahmenplans näher. Mit einer 3G-Regel am Arbeitsplatz will Österreich wieder Schwung in die Impfkampagne gegen das Coronavirus bringen. Alle, die Kontakt zu anderen Menschen nicht ausschließen können, müssen seit Montag (01.11.2021) getestet, genesen oder geimpft sein. Für eine 14-tägige Übergangsfrist kann man auch durchgehend eine FFP2-Maske tragen.

Die Arbeitgeber:innen sind verpflichtet, die Regel zumindest stichprobenartig zu kontrollieren. Strafen von bis zu 500 Euro für Arbeitnehmer:innen und bis zu 3600 Euro für Arbeitgeber:innen drohen bei Nichteinhaltung. Auf etwaige Konflikte mit dem Datenschutzgesetz, wenn Firmen eine Liste ungeimpfter Mitarbeiter:innen führen, haben Arbeitsrechtler hingewiesen.

Österreich: Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt deutlich an

Unterdessen steigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen stetig an. Innerhalb von 24 Stunden wurden 4523 Fälle gemeldet, wie das Gesundheits- und Innenministerium am Montag berichteten. Vergagenen Montag waren es 2850 Neuinfektionen. Den Angaben zufolge wurden auf den Intensivstationen 292 Menschen behandelt.

Wichtig für den Urlaub in Österreich: Ist die Zahl von 300 Intensivbetten erreicht, tritt mit einer Woche Vorlaufzeit die zweite der fünf Stufen des neuen Maßnahmeplans der Regierung in Kraft. Unter anderem ist der Zutritt zur Nachtgastronomie und zu Aprés-Ski-Lokalen nur noch Genesenen und Geimpften gestattet. Ist eine Zahl von 500 Intensivbetten mit Covid-Patienten erreicht, so gilt diese Regel auch für alle anderen gastronomischen Betriebe und die Hotels. Ab 600 Betten droht ein Lockdown für Ungeimpfte.

Österreich: Ab November nur noch mit PCR-Test Zutritt zum Arbeitsplatz

Von der Verschärfung erhofft sich die Regierung, dass sich wieder mehr Menschen impfen lassen. Rund 63 Prozent der Bevölkerung in Österreich sind gegen das Coronavirus geimpft, in Deutschland sind es etwa 66 Prozent. Nach den Worten von Österreichs Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) tritt Mitte November eine weitere Maßnahme in Kraft. Dann soll unter den Testmethoden nur noch ein PCR-Test für Zutritt zum Arbeitsplatz gültig sein.

Ihrerseits haben sechs von neun österreichischen Bundesländern strengere Corona-Regeln für Ungeimpfte angekündigt. Bei größeren Veranstaltungen sowie in Restaurant und Bars erhalten ab 8. November nur noch Genesene und Geimpfte Zutritt, wie die Behörden am Samstag berichteten. Bei Ungeimpften reicht dann ein negativer Test nicht mehr aus. Das Tragen einer FFP2-Maske wird zudem vielerorts vorgeschrieben, etwa in Einkaufszentren oder Markthallen. Die Kontrollen sollen verschärft werden. (Lukas Zigo/dpa)

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