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Corona-Alarm: Baerbock klagt über „deutliche Grippesymptome“ - isolierter Heimflug fix

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Von: Andreas Schmid

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Annalena Baerbock äußert sich bei einer Pressekonferenz nach ihrem Gespräch mit dem pakistanischen Außenminister Bhutto Zardari.
Da war sie noch nicht positiv getetest: Annalena Baerbock äußert sich bei einer Pressekonferenz nach ihrem Gespräch mit dem pakistanischen Außenminister Bhutto Zardari. © Bernd von Jutrczenka/dpa

Positiver Corona-Test bei Annalena Baerbock. Die Außenministerin sagt kurz nach Beginn ihres Besuches in Pakistan alle weiteren Termine ab.

Update vom 8. Juni, 9 Uhr: Außenministerin Annalena Baerbock hat nach ihrer Corona-Infektion klare Erkrankungsanzeichen entwickelt. Aus Delegationskreisen hieß es am Mittwoch, die Grünen-Politikerin habe seit Dienstagabend „deutliche Grippesymptome“. Baerbock wollte noch im Laufe des Tages mit an Bord eines Regierungsflugzeugs nach Berlin zurückkehren. Die 41-Jährige werde den Flug isoliert in einer gesonderten Kabine an Bord verbringen, hieß es. Weitere Infektionen in ihrer Delegation wurden zunächst nicht bekannt.

Baerbock hatte ihre Reise am Dienstag nach zwei positiven Corona-Tests kurz nach Beginn in Islamabad abbrechen müssen. Ursprünglich wollte sie am Mittwoch nach Griechenland und dann auch noch in die Türkei.

Annalena Baerbock in Islamabad positiv auf Corona getestet

Erstmeldung vom 7. Juni: Islamabad - Bundesaußenministerin Annalena Baerbock muss ihre Auslandsreise abbrechen. Grund ist ein positiver Corona-Schnelltest, wie der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Christofer Burger, bestätigte. Wann die Ministerin nach Deutschland zurückkehrt, ist derzeit unklar. Ursprünglich wollte die Grünen-Politikerin nach ihrem bis Mittwoch geplanten Besuch in Pakistan nach Griechenland und in die Türkei weiterreisen.

Die Außenministerin habe sich konsequent getestet, betonte das Auswärtige Amt. Noch am Morgen sei ein Corona-Schnelltest bei ihr negativ ausgefallen.

Baerbock in Pakistan: „Wir werden die Menschen in Afghanistan nicht vergessen“

Zuvor sicherte Baerbock weitere Unterstützung Deutschlands für die Menschen in Afghanistan zu. „Wir werden die Menschen in Afghanistan nicht vergessen und sie nicht im Stich lassen“, sagte Baerbock am Dienstag in Islamabad bei einer Pressekonferenz mit ihrem pakistanischen Amtskollegen Bilawal Bhutto Zardari. Baerbock äußerte in diesem Zusammenhang scharfe Kritik an den in Afghanistan regierenden Taliban.

Die Situation in Afghanistan sei „entsetzlich“, sagte Baerbock. „Die Taliban führen das Land in den Niedergang.“ Frauen und Mädchen litten besonders unter der Politik der radikalislamischen Herrscher.

Lobend äußerte Baerbock sich über die Rolle Pakistans bei der Aufnahme von aus Afghanistan geflüchteten Menschen. Die Menschen in Pakistan hätten „großes Herz“ bewiesen und schulterten „eine enorme Aufgabe“. Deutschland sehe das und sei dafür dankbar. (AFP/as)

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