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Wolfgang Kubicki, stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP
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Wolfgang Kubicki, stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP.

Pandemie

Wolfgang Kubicki missachtete bewusst Corona-Regeln

  • Sonja Thomaser
    VonSonja Thomaser
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„Selbstverständlich“ sei auch er in der Kneipe gewesen - Wolfgang Kubicki sorgt mit Aussagen zu seinem Verhalten während des Corona-Lockdown für Empörung.

Berlin - Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) hat offen zugegeben, Corona-Regeln während des Lockdowns missachtet zu haben. In seinem Wohnort Strande in Schleswig-Holstein seien - „wie in jedem Ort, den ich kenne“ - Kneipen trotz Verbots geöffnet gewesen.

„Selbstverständlich“ sei auch er in diesen Kneipen gewesen, räumte er in einem am Mittwoch veröffentlichten Video-Interview mit der „Bild“-Zeitung ein. Die Leute hätten sich an ihren Stammtischen getroffen, „weil sie gesagt haben: Hier ist nichts“, erklärte Kubicki.

Wolfgang Kubicki über Corona-Lockdown: „Unsinnige Maßnahmen“

Ein schlechtes Gewissen hat er deswegen nicht: „Ich habe von meinem Recht auf autonomes Handeln Gebrauch gemacht“, sagte der FDP-Vize und beklagte, „unsinnige Maßnahmen“ hätten in der Pandemie zu viel Verdruss bei der Bevölkerung geführt. Vor diesem Hintergrund nahm er auch den SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach ins Visier.

Trotz unterschiedlicher Auffassungen schätze er Lauterbach persönlich sehr, doch am Stammtisch in Strande reagierten die Menschen „nicht positiv“ auf den Sozialdemokraten. Kubicki zitierte diese Stammtischleute dann mit einem Wort, mit dem man behinderte Menschen beleidigt und das fr.de an dieser Stelle nicht wiedergeben wird.

Lauterbach reagierte verärgert auf Kubickis Aussage. Für einen Bundestags-Vize sei dies „eine unwürdige Einlassung“, schrieb der SPD-Abgeordnete auf Twitter. „Ich wüsste auch, was über Herrn Kubicki gesagt wird. Aber ich erreiche noch mediale Präsenz ohne dass ich Kollegen beleidige.“ (sot mit dpa)

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