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Coronavirus - Türkei
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Supermärkte in der Türkei dürfen nur noch das Lebensnotwendige verkaufen.

Corona-Krise

Türkei im Lockdown: Supermärkte verkaufen nur noch lebensnotwendige Artikel

  • Tobias Möllers
    vonTobias Möllers
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Ab dem 7. Mai dürfen türkische Supermärkte nur noch für das Leben essenzielle Produkte verkaufen – und Zigaretten.

Ankara - In der Türkei dürfen ab dem 7. Mai in den Supermärkten nur noch lebenswichtige Lebensmittel und Hygieneprodukte sowie Tiernahrung angeboten werden. Das türkische Innenministerium in Ankara erklärte, dass diese Direktive in der Corona-Krise darauf abzielt, Menschenmassen in Supermärkten zu vermeiden.

Die Direktive der Regierung von Recep Tayyip Erdogan erinnert daran, dass der Verkauf von Alkohol bereits verboten ist und führt aus, dass es Supermärkten ab dem 7. Mai nicht mehr erlaubt sein wird, andere Konsumgüter wie z.B. Elektronikartikel, Spielzeug, Schreibwaren, Kleidung, Heimtextilien und Glaswaren zu verkaufen.

Corona in der Türkei: Land für 17 Tage abgeriegelt

Alle Geschäfte, mit Ausnahme von Lebensmittelgeschäften, Bäckereien, Metzgereien sowie Obst- und Gemüsehändlern sind während einer 17-tägigen Abriegelung der Türkei, die am 29. April begann, geschlossen worden. Supermärkte dürfen Kundinnen und Kunden noch von 10 bis 17 Uhr bedienen.

„Dies ist ein dynamischer Prozess. Neue Bedürfnisse erfordern neue Maßnahmen“, zitiert die Hurriyet Daily News den Sprecher des Innenministeriums, İsmail Çataklı. Die Einschränkungen gelten nicht für Online-Verkäufe. Çataklı merkte außerdem an, dass Supermärkte weiterhin Zigaretten verkaufen dürfen.

Corona in der Türkei: Bundesregierung stuft Land als Hochinzidenzgebiet ein

Die Corona-Neuinfektionen hatten in der Türkei Mitte April ein Rekordhoch von über 63.000 am Tag erreicht. Seit dem 21. April sinken die Zahlen. Zuletzt hatten die Behörden in dem Land mit rund 82 Millionen Einwohner:innen weniger als 26.000 Neuinfektionen am Tag gemeldet. Die Inzidenz lag am 30. April aber immer noch bei 340 Infizierten je 100.000 Einwohnern. Das ist weit über der Schwelle von 200, ab der die Bundesregierung Länder als Hochinzidenzgebiet einstuft.

Dennoch hofft man in der Türkei auf die Rückkehr des Tourismus im Sommer. „Ab 1. Juni werden wir die Reisesaison beginnen“, zitiert n-tv Tourismusminister Mehmet Ersoy. Wenn die tägliche Fallzahl bis zum geplanten Ende des Lockdowns am 17. Mai unter 5000 sinke, könne das Ziel von 30 Millionen Touristen in diesem Jahr erreicht werden. Reisebüros, Tourismusverbände und Hotels fürchten hingegen, dass das Sommer-Geschäft weitgehend ins Wasser fällt. (Tobias Möllers)

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