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Pandemie

Corona: Kontaktbeschränkung und Ausgangssperre - Lockerungen für Geimpfte im Gespräch

  • Alexander Seipp
    VonAlexander Seipp
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Ausgangssperre, Kontaktbeschränkungen: Beides könnte bald nicht mehr für Geimpfte und Genesene gelten. Denn das Justizministerium will diese von den Regelungen ausnehmen.

Berlin – Bislang gelten die Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperre aufgrund der Corona-Pandemie auch für Geimpfte. Wie die ARD berichtet, könnte sich dies bald ändern. Offenbar plant das Bundesjustizministerium, diese Gruppe von den Beschränkungen auszunehmen.

Geimpfte und bereits genesene Personen sollen laut der geplanten Verordnung mit negativ Getesteten gleichgestellt werden. Für körpernahe Dienstleistungen, wie etwa der Friseurbesuch, oder beim Shopping, wird diese Gruppe wohl bald also keinen separaten negativen Corona-Test mehr benötigen. Auch die Ausgangssperren, die mit der „Notbremse“ gerade erst neu im Infektionsschutzgesetz verankert wurden, sollen für Geimpfte und Genese nicht mehr gelten.

Corona-Kontaktbeschränkungen: Geimpfte könnten bald wieder im größeren Kreis feiern

Wie die ARD berichtet, zählen auch die Kontaktbeschränkungen aufgrund des Coronavirus zu jenen Einschränkungen, die für Geimpfte nicht mehr gelten werden. Dies bedeutet, dass Geimpfte auch im größeren Kreis wieder feiern könnten, solange alle anwesenden Personen geimpft sind. Lehrer und Schüler müssten in diesem Fall auch keinen negativen Test mehr vorlegen. Treffen mit Ungeimpften werden weiterhin möglich sein, hierbei sollen die Geimpften und Genesenen jedoch nicht zur festgelegten Maximalbeschränkung der teilnehmenden Personen zählen.

Einzelne Person läuft wegen der Corona-Ausgangssperre leere Fußgängerzone.

Weiterhin gelten wird die Maskenpflicht und das Abstandsgebot. Und sollte eine geimpfte oder genesene Person trotzdem Symptome des Coronavirus zeigen, sollen diese Erleichterungen ebenfalls ausgesetzt werden, berichtet die ARD.

Geimpfte: Je nach Corona-Impfstoff gelten die Erleichterungen erst ab der zweiten Dosis

Allerdings sollen nur vollständig geimpfte und nachweislich genesene Personen von der „Corona-Notbremse“ ausgenommen werden. Dies bedeutet, dass im Impfnachweis deutlich hinterlegt sein muss, dass der volle Impfschutz besteht. Bei den meisten Impfstoffen sind zwei Dosen nötig. 14 Tage nach dieser zweiten Dosis sollen dann die Erleichterungen in Kraft treten. Genesene müssen einen entsprechenden PCR-Test nachweisen.

Offenbar stecken die neuen Regeln noch in der Abstimmung zwischen verschiedenen Ministerien. Laut ARD könnte das Kabinett jedoch bereits in der kommenden Woche eine Entscheidung treffen, anschließend könnten die Regelungen den Bundestag und Bundesrat passieren. Die Erleichterungen könnten also schneller kommen als erwartet. (als mit Material der ARD)

Rubriklistenbild: © David Young/dpa

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