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Coronavirus

Virologe Fauci warnt vor Delta-Variante: „Wir können das nicht zulassen“

  • Alexander Seipp
    VonAlexander Seipp
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In den USA steigen die Infektionen mit der Delta-Variante des Coronavirus. US-Virologe Anthony Fauci fürchtet die Auswirkungen. Auch Joe Biden meldet sich zu Wort.

Washington – In Großbritannien ist sie schon weit verbreitet, nun steigen auch in den USA die Zahlen: Die Delta-Variante des Coronavirus ist weltweit auf dem Vormarsch. US-Gesundheitsexperte und Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases, Anthony Fauci, hat nun vor den Folgen einer weiteren Ausbreitung der Variante gewarnt. Dies berichtet Ndtv.

Mittlerweile mache die Delta-Variante, die zuerst in Indien nachgewiesen wurde, sechs Prozent der Fälle in den USA aus. Das ist zumindest die offizielle Zahl. Da in den USA nur sporadisch die Gensequenz der Viren bei Coronafällen entschlüsselt wird, sollte die tatsächliche Zahl höher liegen, so Fauci.

Corona in den USA: Virologe Anthony Fauci warnt vor Ausbreitung von Delta-Variante

In Großbritannien, wo die Delta-Variante mittlerweile für 60 Prozent der Fälle verantwortlich ist und damit die Alpha-Variante abgelöst hat, sind besonders jüngere Leute im Alter von 12 bis 20 Jahren von der Coronainfektionen durch Delta betroffen, berichtet Ndtv. „Wir können das nicht zulassen, dass Delta auch bei uns in den Vereinigten Staaten vorherrschend wird“, so Fauci, dessen E-Mails vom Beginn der Pandemie vor kurzem öffentlich wurden.

US-Virologe Anthony Fauci ist besorgt über die Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus in den USA.

Auch US-Präsident Joe Biden schaltete sich in die Debatte ein. Delta sei eine „hochgradig infektiöse Variante von Covid-19“, so Biden. Gerade jüngeren Leuten rate er, sich unbedingt impfen zu lassen, falls sie es noch nicht getan hätten. Die Impfstoffe seien „Die beste Möglichkeit jene zu beschützen, die ihr liebt.“ Gerade bei der Impfung der jungen Leute gibt es auch in den USA noch viel Nachholbedarf.

USA: 63 Prozent der erwachsenen Amerikaner haben mindestens eine Spritze gegen Corona bekommen

Die USA sind im Vergleich zu Deutschland und fast allen anderen Ländern viel weiter mit ihrer Impfkampagne. 63 Prozent der erwachsenen US-Amerikaner haben mittlerweile ihre erste Spritze gegen das Coronavirus erhalten, in zwölf Bundesstaaten ist die Zahl bereits über 70 Prozent, so Ndtv. Mehr als die Hälfte der erwachsenen Einwohner der USA haben den vollen Impfschutz, der gerade gegen die Delta-Variante des Coronavirus so entscheidend ist. Mittlerweile stockt jedoch die Impfkampagne, sodass in manchen Bundesstaaten auf typisch amerikanische Impfanreize zurückgegriffen werden muss.

Präsident Joe Biden will bis zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli die Zahl der erwachsenen Einwohner mit erster Impfung landesweit auf mindestens 70 Prozent steigern. In den USA sind seit Beginn der Pandemie fast 600.000 Menschen an den Folgen des Virus gestorben. (als)

Rubriklistenbild: © STEFANI REYNOLDS

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