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Corona-Pandemie

Jens Spahn plant strengere Regeln für Reiserückkehrer - Spanien und Niederlande Hochinzidenzgebiete

  • Stefan Krieger
    VonStefan Krieger
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Wer aus Spanien und die Niederlande nach Deutschland einreist, muss seit Mitternacht in Quarantäne - es sei denn, es liegt eine vollständige Impfung vor.

Berlin - Seit Mitternacht sind Spanien und die Niederlande offiziell Corona-Hochinzidenzgebiete. Somit gelten bei der Einreise aus diesen Ländern nach Deutschland strenge Auflagen.

Wer aus einem als Hochinzidenzgebiet gekennzeichneten Land nach Deutschland zurückkehrt und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne. Diese kann allerdings durch einen negativen Test nach fünf Tagen verkürzt werden. Kurz vor Inkrafttreten der neuen Einstufung Spaniens und der Niederlande hätten nur sehr wenige deutsche Touristen ihren Urlaub auf der spanischen Mittelmeerinsel Mallorca vorzeitig beendet, hieß es aus örtlichen Quellen.

Corona: Jens Spahn plant Testpflicht für alle Einreisenden nach Deutschland

Unterdessen plant das Bundesgesundheitsministerium Medienberichten zufolge eine deutliche Ausweitung der Testpflicht für Reiserückkehrer. Wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichten, will Minister Jens Spahn (CDU) Reisende künftig verpflichten, bei ihrer Einreise nach Deutschland einen negativen Corona-Test vorzulegen - egal, aus welchen Gebieten und mit welchen Verkehrsmitteln sie nach Deutschland kommen. Bisher gilt die Testpflicht für Flugpassagiere und Einreisende aus Hochrisikogebieten, die nicht vollständig gegen das Coronavirus geimpft oder von einer Covid-19-Erkrankung genesen sind.

Reisende sollen zukünftig einen negativen Corona-Test vorlegen - egal, aus welchen Gebieten und mit welchen Verkehrsmitteln sie nach Deutschland kommen.

Die Abstimmung in der Regierung zu der Verschärfung der Corona-Reiseauflagen laufe, sagte eine Sprecherin des Ministeriums den Funke-Medien. Dem Bericht zufolge sträubt sich im Kabinett bisher vor allem Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) gegen Spahns Pläne. Sie hält die umfassende Testpflicht demnach für unverhältnismäßig.

Strengere Regeln für Reiserückkehrer: Reisebranche übt Kritik

Die Reisebranche hatte an den Entscheidungen und Plänen der Bundesregierung Kritik geübt. Nach Angaben des Reiseverbandes DRV machten in der vergangenen Woche etwa 200.000 Pauschalreisende aus Deutschland in Spanien Urlaub. Hinzu kommen insgesamt geschätzt etwa 200.000 Individualurlauber aus Deutschland in dem Land.

Angesichts der Corona-Infektionslage in Spanien und Portugal stufte auch das US-Außenministerium seinen Reisehinweis für die beiden Länder am Montag auf die höchste Warnstufe herauf. In der aktualisierten Reisewarnung der Stufe vier von vier („Do not travel“) heißt es in Bezug auf die beiden Länder: „Reisen Sie wegen Covid-19 nicht.“ Die Gesundheitsbehörde der USA (CDC) habe für beide Länder ein „sehr hohes Niveau“ an Corona-Infektionen festgestellt, hieß es weiter. Die Warnung der Stufe vier gilt seit vergangener Woche unter anderem auch für Großbritannien. (skr/dpa/afp)

Rubriklistenbild: © Sebastian Gollnow

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