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Pandemie

Corona-Lage: Bundesregierung gibt längst noch keine Entwarnung für den Sommer

  • Lukas Rogalla
    VonLukas Rogalla
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Die Corona-Infektionszahlen sinken. Ein Aufruf zur Entspannung ist das aus Sicht der Bundesregierung allerdings nicht.

Frankfurt/Berlin – In fast ganz Deutschland gehen die Corona-Infektionszahlen wieder runter und die Meldungen dazu sorgen weithin für Optimismus. Die dritte Welle scheint endgültig gebrochen. Auch die mit mittlerweile großem Schwung laufende Impfkampagne in Deutschland stimmt zuversichtlich. Doch man dürfe nicht voreilig werden, mahnt nun Steffen Seibert, Sprecher der Bundesregierung.

Corona: Bundesregierung gibt keine Entwarnung für den Sommer

Die Voraussetzungen für einen „genauso entspannten Sommer wie letztes Jahr“ seien längst noch nicht erreicht. Vor einem Jahr, also Mitte Mai 2020, habe die Sieben-Tage-Inzidenz für Deutschland bei fünf gelegen. Derzeit (17.5.2021) beträgt der bundesweite Wert 83. „Freuen wir uns, dass wir gemeinsam die dritte Welle brechen konnten. Genießen wir, was dadurch in den nächsten Tagen und Wochen wieder möglich wird“, meinte Seibert. Ziel müsse es nun sein, „die Zahl der Ansteckungen deutlich weiter zu senken“. Dabei verweist Seibert auf Schleswig-Holstein, das Land mit dem bundesweit niedrigsten Inzidenzwert (35).

Für Regierungssprecher Steffen Seibert ist noch nicht an eine Entwarnung für den Sommer zu denken. Die Corona-Infektionszahlen sollten weiter sinken. Foto: Michael Kappeler/dpa

Abstands- und Hygieneregeln, Schutz-Masken, Tests und die Warn-App bleiben demnach weiter die wichtigsten Werkzeuge im Kampf gegen die Corona-Pandemie – „und dieser Kampf ist noch nicht ganz vorbei“, so der Sprecher von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Corona im Sommer: Seibert und Spahn warnen vor voreiligen Lockerungen

Auch Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte kürzlich vor zu weit reichenden Öffnungsschritten gewarnt. Es brauche eine Balance zwischen Lockerungen und Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus, die man noch finden müsse. Der Bevölkerung müsse man „Zuversicht und Umsicht“ geben. Ein „politischer Wettlauf der Lockerungen, zumal im Wahljahr“ sei dringend zu vermeiden. Denn am 26. September 2021 wählt Deutschland bekanntlich einen neuen Bundestag.

An einen völlig entspannten Sommer ist aufgrund der Corona-Pandemie noch nicht zu denken. (Symbolbild)

Zu Pfingsten öffnet Schleswig-Holstein unter strengen Auflagen wieder für Tourist:innen. Lokale dürfen ihre Innenbereiche öffnen, Ausflugsschffe dürfen Gäste mit an Bord nehmen. Touristische Übernachtungen waren bislang nur in vier Modellregionen des Bundeslands erlaubt. Auch in anderen Bereichen soll das öffentliche Leben wieder hochgefahren werden. (Lukas Rogalla mit dpa)

Rubriklistenbild: © Hauke-Christian Dittrich/dpa

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