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Pandemie

Corona-Regeln in Deutschland: 2G, 2G plus oder 3G – was in Ihrem Bundesland gilt

  • Svenja Wallocha
    VonSvenja Wallocha
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Die Inzidenzen in Deutschland steigen - viele Bundesländer verschärfen deshalb ihre Corona-Regeln. Wo jetzt 2G, 2G-Plus oder 3G gilt – eine Übersicht. 

Berlin/Frankfurt - Die vierte Corona-Welle rollt über Deutschland. „Hoch dramatisch“ nannte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beim Corona-Gipfel die aktuelle Lage. „Es ist wirklich absolute Zeit zum Handeln“, sagte sie. Die Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen einigten sich deshalb bei dem Bund-Länder-Gipfel auf neue Einschränkungen – für die konkrete Umsetzung sind die Bundesländer verantwortlich. Viele verschärften die Regeln.

Die Maßnahmen der Bundesländer sind sehr unterschiedlich - doch viele von ihnen setzen zunehmend auf 2G. So erhalten in bestimmten Bereichen wie bei Veranstaltungen oder der Gastronomie im Innenbereich nur noch geimpfte oder genesene Personen Zutritt. In Bus und Bahn sowie am Arbeitsplatz wurden die Corona-Regeln ebenfalls verschärft - hier gilt 3G.

In vielen Bundesländern in Deutschland gilt flächendeckend die 2G-Regel bei Veranstaltungen, in Innenräumen der Gastronomie und vielen anderen Bereichen. Mancherorts – beispielsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln und am Arbeitsplatz – gilt auch noch 3G.

Corona-Regeln in Deutschland: Welche Maßnahmen in welchem Bundesland gelten

Auch in Hessen setzt die Landesregierung auf verschärfte Regeln, die vor allem Ungeimpften das Leben schwerer machen. Dazu äußerte sich Ministerpräsident Volker Bouffier nach dem Bund-Länder-Gipfel. In Thüringen kommt es dagegen auch zu Schließungen, Bayern macht ebenfalls einige Bereiche dicht und verschärft die Maßnahmen teils deutlich.

Ein Überblick, welche schärferen Corona-Regeln jetzt in welchem Bundesland gelten:

  • Hessen: Hier gilt bei allen Veranstaltungen in Innenräumen sowie in der Gastronomie, Kultureinrichtungen und Hotels die 2G-Regel. Zudem gilt eine einheitliche Maskenpflicht auch an den Sitzplätzen in Schulen und Hochschulen. Das gilt auch für Übernachtungsbetriebe, bei Veranstaltungen, in Kinos, Theatern sowie in entsprechenden Arbeitsplatzsituationen. In der Gastronomie kann die Maske weiterhin an Sitzplätzen abgenommen werden. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Besucherinnen und Besucher von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Arztpraxen müssen entweder geimpft oder genesen sein oder aber einen Nachweis über einen negativen, höchstens 24 Stunden alten Schnelltest vorlegen. Der Zutritt zur Arbeitsstätte ist künftig nur Beschäftigten mit 3G-Status erlaubt - ebenso in Bus und Bahn. 2G plus wird in Innenräumen von Diskotheken sowie in Prostitutionsstätten angewandt. Hier braucht es also einen Impf- oder Genesenennachweis und einen negativen Test. Veranstaltungen ab 1000 Teilnehmenden sind genehmigungspflichtig. Die Schutzverordnung tritt am Donnerstag (25.11.2021) in Kraft und soll zunächst bis zum 23. Dezember gelten.
  • Baden-Württemberg: Ungeimpfte Menschen werden seit Mittwoch (17.11.2021) bereits von der Teilnahme am öffentlichen Leben weitgehend ausgeschlossen. Die Corona-Verordnung sieht landesweit die 2G-Regel etwa in Restaurants, Museen, bei Ausstellungen sowie bei den meisten anderen öffentlichen Veranstaltungen vor. Zudem gelten Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Sie dürfen sich allein oder als Haushalt nur noch mit einer weiteren Person treffen. Am Mittwoch (24.11.2021) sind mit einer neuen Alarmstufe weitere Regeln in Kraft getreten. 2G plus gilt seitdem bei Veranstaltungen mit Gesang oder Blasmusik, auf Weihnachtsmärkten, in Bars und Clubs sowie bei körpernahen Dienstleistungen gelten. Zudem gibt es in Hotspots nächtliche Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte, wenn in ihrem Kreis die Sieben-Tage-Inzidenz über 500 liegt. 3G gilt auch hier in Bus und Bahn sowie am Arbeitsplatz.
  • Bayern: Seit Mittwoch (24.11.2021) gelten in Bayern noch strengere Regeln: Mit Ausnahme des Handels soll überall die 2G-Regel gelten, auch bei körpernahen Dienstleistungen wie Friseuren, in Hochschulen sowie Musik- und Fahrschulen. Es dürfen sich außerdem nur noch maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen - Kinder unter 12 sowie Geimpfte werden nicht mitgezählt. Zudem gilt die 2G-plus-Regel - also Zugang für Geimpfte und Genesene nur noch mit Test. Dies gilt für Theater, Oper, Stadien sowie in Freizeiteinrichtungen und bei Messen. Die Weihnachtsmärkte wurden bereits abgesagt - Clubs, Diskotheken, Bars, Schankwirtschaften und Bordelle sollen wieder schließen. In der übrigen Gastronomie gilt eine Sperrstunde ab 22 Uhr. Kultur- und Sportveranstaltungen dürfen ab Mittwoch nur noch mit einer Auslastung von maximal 25 Prozent an Zuschauern stattfinden. Für Corona-Hotspots mit einer Inzidenz über 1000 gilt wieder ein Lockdown.
  • Berlin: In der Hauptstadt gelten bereits umfangreiche 2G-Regeln. Ausgenommen ist die Grundversorgung, wie Supermärkte, Drogerien oder Apotheken. Ab Samstag (27.11.2021) werden die Regeln nochmals verschärft. Überall da, wo im Moment 2G greift, also etwa im Kultur- und Freizeitbereich, besteht dann grundsätzlich Maskenpflicht. 2G betrifft dann auch Hotels, in denen bisher auch noch Ungeimpfte mit Test (3G) einchecken konnten. In der Innengastronomie gilt jetzt schon 2G plus, dabei bleibt es. Am Tisch müssen Restaurantgäste indes keine Maske tragen. Bei körpernahen Dienstleistungen wie Friseuren können die Betreiber entscheiden, ob sie eine Masken- oder eine Testpflicht anordnen. Bei Sportangeboten in geschlossenen Räumen gilt nach Wahl der Verantwortlichen vor Ort ein Abstandsgebot oder Testpflicht. In Tanzclubs wiederum gelten Testpflicht und eine Höchstauslastung von 50 Prozent der Kapazität des Veranstaltungsortes, was größere Abstände ermöglichen soll. In Bus und Bahn gilt bereits ab Mittwoch (24.11.2021) 3G.
  • Brandenburg: Seit 15. November gilt in Brandenburg die 2G-Regel in Gaststätten, Hotels, Kinos, Theatern, Diskotheken, Clubs, Festivals und Freizeitbädern. Ausgenommen sind unter 12-Jährige, unter 18-Jährige haben mit negativem Test Zutritt. Das Kabinett hat am Dienstag (23.11.2021) über schärfere Regeln entschieden: Weihnachtsmärkte müssen schließen, Einkaufen wird für Ungeimpfte schwieriger. Die 2G-Regel wird auf den Einzelhandel ausgeweitet. Ausnahme bilden Supermärkte und andere Läden des notwendigen Bedarfs wie etwa Apotheken, Drogerien oder Banken. Diese neue Regel erlaubt den Zugang nur Geimpften und Genesenen, nicht aber Getesteten. Wer nicht geimpft ist, kann sich nur noch mit Angehörigen des eigenen Haushalts und eines weiteren Haushalts oder mit insgesamt bis zu fünf Menschen treffen.
  • Bremen: Auch das kleinste Bundesland hat seine Corona-Verordnung verschärft und rutscht damit ab Donnerstag (25.11.2021) in eine höhere Warnstufe. Dann gilt die Maskenpflicht nicht nur im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel, sondern in allen weiteren Innenräumen. Zugang zu Veranstaltungen in Innenräumen haben nur Geimpfte und Genesene (2G). Dabei müssen mindestens anderthalb Meter Abstand gehalten werden. Unter freiem Himmel läuft der Bremer Weihnachtsmarkt weiter. Aber auch dort sind Essen und Trinken nur nach 2G-Regel zu haben. 
  • Hamburg: Seit Samstag (20.11.2021) gelten auch in der Hansestadt verschärfte 2G-Regeln. Danach haben nur noch Geimpfte und Genesene Zugang zu bestimmten Bereichen wie Gastronomie, Bars und Clubs. Gleiches gilt für Sport in geschlossenen Räumen, für Freizeitchöre und Orchester sowie für körpernahe Dienstleistungen. Bei wesentlichen körpernahem Dienstleistungen, wie beim Friseur, Fußpflege und medizinische Behandlungen gilt dagegen 3G. Keine Verschärfungen gibt es vorerst im Einzelhandel. Hamburg hatte im August als erstes Bundesland ein 2G-Optionsmodell für Publikumseinrichtungen eingeführt. Deren Betreiber konnten seitdem frei zwischen 2G und 3G wählen.
  • Mecklenburg-Vorpommern: Für Städte und Landkreise gilt beim Erreichen der dritten von vier Warnstufen auf der landeseigenen Corona-Warnampel die 2G-Regel. Ausgenommen von 2G sind Kinder unter 12 Jahren; für 12 bis 17-Jährige gilt das bis Jahresende. 7 bis 17-Jährige müssen aber einen tagesaktuellen Test vorlegen. In Kneipen, Restaurants und bei Veranstaltungen gilt schon länger ein 2G-Optionsmodell: Wenn nur Geimpfte und Genese Zugang haben, dürfen viele Schutzmaßnahmen entfallen, in Kinos gilt hingegen in jedem Fall die 3G-Regel, es sei denn, die Region ist orange. Nach den kürzlich getroffenen Bund-Länder-Beschlüssen stand eine Umsetzung auf Landesebene und damit etwaige Änderungen der Regeln noch aus.
  • Niedersachsen: In Niedersachsen regelt eine neue Corona-Verordnung vom Mittwoch (24.11.2021), dass das Bundesland fast flächendeckend zu einer 2G-Regel im öffentlichen Leben übergeht. Mit einer neuen Verordnung werden die einzelnen Warnstufen noch schneller greifen. Und je höher die Warnstufe, desto mehr wird 2G zum Regelfall. Das trifft beispielsweise Veranstaltungen von 25 bis 1000 Teilnehmer, Hotels, Sport und körpernahe Dienstleistungen, Gastronomie und Kultur. Maskenpflicht und Abstandsgebote werden ausgeweitet. Bei einer weiteren Verschlechterung der Lage müssen auch Geimpfte und Genesene an vielen Orten zusätzlich einen negativen Test vorlegen (2G plus). 
  • Nordrhein-Westfalen: Hier gelten seit Mittwoch (24.11.2021) strengere Corona-Regeln. Demnach werde im Freizeitbereich flächendeckend die 2G-Regel eingeführt. In Bereichen mit besonders hohem Infektionsrisiko - etwa in Diskotheken, Clubs oder bei Karnevalsfeiern - müssen selbst Geimpfte und Genesene dann zusätzlichen einen aktuellen negativen Test vorlegen (2G plus). Ausnahmen gelten für Minderjährige und Menschen ohne Impfempfehlung beziehungsweise für diejenigen, die nicht geimpft werden können. Daneben gilt dann 3G am Arbeitsplatz sowie im ÖPNV.
  • Rheinland-Pfalz: Von Mittwoch (24.11.2021) an wird das öffentliche Leben in Rheinland-Pfalz im Einklang mit den neuen bundesweiten Vorgaben vor allem für Ungeimpfte weiter eingeschränkt. In Innenräumen gilt dann für Erwachsene grundsätzlich die 2G-Regel - ausgenommen ist der Handel. Kinder unter 12 Jahren fallen nicht unter diese Regel. Für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren gilt 3G, also Zutritt auch für Getestete. Das kann bei ihnen zusätzlich zu den Schultests etwa ein Selbsttest vor dem Sport sein. Bei einer Hospitalisierungsrate über 6 soll dann 2G-Plus gelten, dann müssen auch Geimpfte und Genesene einen aktuellen Testnachweis vorlegen.
  • Saarland: Im Saarland sind seit dem (20.11.2021) generell nur noch Geimpfte oder Genesene für Innenräume etwa von Gastronomie, Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie Veranstaltungen und Hotelübernachtungen zugelassen. Die 2G-Regel gilt auch für den Besuch beim Friseur oder Physiotherapeuten. Für den Besuch in Alten- und Pflegeheimen sowie von Discos und Clubs müssen Geimpfte und Genesene zusätzlich einen negativen Schnelltest nachweisen. Bei Weihnachtsmärkten können Veranstalter zwischen der 3G-Regel - nur Geimpfte, Genesene oder Getestete mit Nachweis - oder Maskenpflicht wählen. An den Schulen gilt wieder die Maskenpflicht. Die bis 03.12.2021 befristeten Regeln sind nicht an bestimmte Schwellenwerte gekoppelt.
  • Sachsen: In Sachsen gilt seit Montag (22.11.2021) für große Teile des öffentlichen Lebens ein teilweiser Lockdown. Mit Ausnahme von Bibliotheken sind alle Kultur- und Freizeiteinrichtungen geschlossen. Für Gaststätten ist ein 2G-Nachweis erforderlich. In Regionen mit einer Wocheninzidenz von mehr als 1000 werden nächtliche Ausgangssperren fällig. Auf öffentlichen Plätzen ist der Ausschank und Konsum von Alkohol untersagt. Für den Einzelhandel gilt die 2G-Regel. Ausgenommen sind etwa Supermärkte, Drogerien, Apotheken und Läden für Tierbedarf. Friseure haben geöffnet.
  • Sachsen-Anhalt: In Sachsen-Anhalt haben künftig nur noch Geimpfte und Genesene Zugang zu bestimmten Bereichen des öffentlichen Lebens. Das Kabinett gab am Dienstag (23.11.2021) in Magdeburg eine 2G-Pflicht unter anderem für Veranstaltungen ab 50 Personen, die Innengastronomie, Kultur- und Freizeiteinrichtungen und bei privaten Übernachtungen in Hotels bekannt. Beim 2G-Zugangsmodell seien weiter Hygienemaßnahmen nötig, es müsse ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz getragen und die Abstandsregelungen eingehalten werden, hieß es weiter. Unter die 2G-Regelung fallen auch der organisierte Sportbetrieb außer Berufssportlern und Kaderathleten, Volksfeste, Reisebusreisen, Schiffs- und Stadtrundfahrten sowie Seniorenbegegnungsstätten. Für Diskotheken und Clubs schreibt das Land in der neuen Landesverordnung ein verpflichtendes 2G plus-Modell vor: Gäste müssen geimpft, genesen und zusätzlich negativ auf das Virus getestet sein. Weihnachtsmärkte müssen den Angaben zufolge künftig eine 3G-Regelung umsetzen, dürfen also nur von Geimpften, Genesenen und Getesteten besucht werden. Das gilt auch für körpernahe Dienstleistungen etwa in Friseursalons, Kosmetik- und Nagelstudios sowie Piercing- und Tattoo-Studios. Die Regelungen gelten von diesem Mittwoch an.
  • Schleswig-Holstein: Auch hier gilt 2G bei Freizeitveranstaltungen in Innenräumen. Kinder bis einschließlich sieben Jahren und minderjährige Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig in der Schule getestet werden, sind ausgenommen. 2G gilt außerdem in Diskotheken, bei Dienstleistungen mit Körperkontakt (Friseurinnen und Friseure und medizinische sowie pflegerische Dienstleistungen ausgenommen), Sport in Innenräumen, außerschulischen Bildungsangeboten, Touristenübernachtungen in Hotels sowie in geschlossenen Räumen auf Weihnachtsmärkten. Schülerinnen und Schüler müssen im Unterricht zudem wieder eine Maske aufsetzen.
  • Thüringen: Auch Thüringen schränkt ab Mittwoch (24.11.2021) weite Teile des öffentlichen Lebens ein. Dann sollen Clubs, Bars und Diskotheken schließen müssen. Weihnachtsmärkte, Volksfeste, Messen und Kongresse werden verboten - letztere aber nur bis 15. Dezember. Geschlossen werden sollen auch Schwimm- und Freizeitbäder, Thermen, Erlebnisbäder und Saunen. In der Gastronomie gibt es dann eine Sperrstunde um 22 Uhr. Daneben gilt für einige Zeit eine nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr und nur für Menschen, die weder geimpft noch genesen sind. Spätestens ab 15. Dezember wird sie nach derzeitigem Stand ebenfalls wegfallen. Ungeimpfte dürfen sich künftig nur noch mit den Angehörigen des eigenen Haushalts treffen sowie mit bis zu zwei weiteren haushaltsfremden Person aus einem Hausstand. Kinder bis zwölf Jahren werden ebenso nicht mit eingerechnet wie Geimpfte oder Genesene. In der Gastronomie, bei Kultur- und Freizeitveranstaltungen im Innenbereich und bei Beherbergungsbetrieben gilt 2G - im ÖPNV 3G. Die 2G-Regelung betrifft mit Inkrafttreten der neuen Verordnung auch den Thüringer Einzelhandel - mit etlichen Ausnahmen, etwa für Supermärkte, Apotheken oder Drogerien. In Hochschulen gilt dann auch die 3G-Regelung.

Im Kampf gegen das Coronavirus sollen die neuen Bund-Länder-Beschlüsse nun helfen. Doch gehen sie weit genug? Stimmen für eine Impfpflicht werden lauter. Unter anderem sagte bereits der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in Wiesbaden: „Es führt kein Weg an einer Impfpflicht vorbei“.

Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) äußert sich dagegen skeptisch wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Dies sei nicht nur eine Rechtsfrage, sondern auch eine Frage des Verhältnisses zwischen Staat und Bürger. „Es ist eine Frage von Freiheit und Verantwortung.“ Aus seiner Sicht gebe es eine moralische, gesellschaftliche Verpflichtung, sich impfen zu lassen. Zudem gebe es offene Fragen bei der Durchsetzung einer solchen Maßnahme, sagte Spahn. (svw mit Material von dpa)

Rubriklistenbild: © Oliver Berg

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