Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

US-Präsident Jeo Biden ruft seine Landsleute im Angesicht steigender Omikron-Zahlen zu mehr impfen und Tests aus.
+
US-Präsident Jeo Biden ruft seine Landsleute im Angesicht steigender Omikron-Zahlen zu mehr impfen und Tests aus. Verbote will er zunächst keine Aussprechen.

US-Präsident Biden

Corona in den USA: Niedrigstes Bevölkerungswachstum der Geschichte durch die Pandemie

  • Sandra Kathe
    VonSandra Kathe
    schließen

Die Omikron-Variante hat in den USA in nur wenigen Wochen die Kontrolle im Pandemiegeschehen übernommen. Präsident Joe Biden will dennoch keine neuen Maßnahmen.

Washington D.C. - Im Kampf gegen das Corona-Virus und dessen neue Omikron-Variante setzt US-Präsident Joe Biden auf die Impfkampagne und eine halbe Milliarde Schnelltests, die ab Januar kostenlos an die US-Bevölkerung verteilt werden sollen. Neue Maßnahmen oder Kontaktbeschränkungen forderte das Staatsoberhaupt der USA im Angesicht von 276.389 neu gemeldeten Corona-Fällen am Montag (20.12.2021), dem dritthöchsten Wert seit Beginn der Pandemie, nicht.

Stattdessen richtete Biden in einer Ansprache am Dienstag einen Appell an alle ungeimpften US-Amerikaner:innen: „Wenn Sie vollständig geimpft sind, und insbesondere wenn Sie eine Auffrischungsimpfung bekommen haben, sind Sie hochgradig geschützt“, sagte der 79-Jährige. „Wenn Sie nicht geimpft sind, sind Sie einem höheren Risiko ausgesetzt, schwer an Covid-19 zu erkranken, ins Krankenhaus zu müssen und sogar zu sterben.“ Ungeimpfte hätten deswegen „allen Grund, sich Sorgen zu machen“. Bislang seien lediglich 61,5 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft.

Biden wirbt mit Trump für Impfungen gegen Corona in den USA - Omikron auf dem Vormarsch

Im Werben um Impfungen führte Biden sogar seinen Vorgänger Donald Trump an. Der Republikaner hatte am Wochenende bei einer Veranstaltung im texanischen Dallas gesagt, er habe sich boostern lassen - und war dafür von Teilen des Publikums ausgebuht worden. „Das ist vielleicht eine der wenigen Dinge, bei denen er und ich uns einig sind“, sagte Biden mit Blick auf seinen politischen Rivalen.

Die Ausbreitung der Omikron-Variante sei Grund zur Sorge, aber nicht zur Panik, wiederholte Biden seine Devise. Auf Omikron waren in der vergangenen Woche laut einer Statistik der US-Gesundheitsbehörde CDC für 73,2 Prozent der registrierten Fälle in der vergangenen Woche zurückzuführen.

US-Präsident Biden ruft zum Impfen gegen Corona auf: Bevölkerungswachstum auf Tiefstwert

Dennoch sei die Lage nicht vergleichbar mit März 2020, als die USA mit voller Wucht von der ersten Corona-Welle getroffen worden waren. So seien inzwischen mehr als 200 Millionen Menschen im Land vollständig gegen das Virus geimpft, sagte Biden. Es müssten sich aber noch mehr Menschen impfen lassen.

Für das Jahr 2020 haben das CDC und die US-Statistikbehörde nun auch Bevölkerungsstatistiken vorgelegt, auf die die Pandemie einen klaren Einfluss hatte. So habe es in den USA „in den zwölf Monaten vor dem 1. Juli“ das niedrigste Bevölkerungswachstum in der US-Geschichte gegeben. Die Bevölkerung wuchs in dem Zeitraum demnach um 392.665 Menschen oder 0,1 Prozent - „die niedrigste Rate seit der Gründung der Nation“ im Jahr 1776. Dies sei zum Teil auf Todesfälle durch das Coronavirus sowie den pandemiebedingten Rückgang der Einwanderung zurückzuführen.

Alle wichtigen News zur US-Politik direkt in Ihr Mail-Postfach

Mit dem USA-Newsletter der FR sind Sie immer top informiert

Über 808.000 Corona-Tote in den USA: Covid-Erkrankung war 2020 dritthäufigste Todesursache

Auch bei der Lebenserwartung in den USA habe es 2020 einen Rekord-Rückgang gegeben, berichtet das CDC am Mittwoch (22.12.2021). Diese lag im Vergleich zu 78,8 Jahren im Vorjahr 2020 nur noch bei 77,0 Jahren. Zuletzt so stark gesunken war die Lebenserwartung in den USA zuletzt vor 75 Jahren.

In den USA sind seit Beginn der Pandemie mehr als 808.000 Menschen an den Folgen einer Coronainfektion gestorben - die weltweit höchste registrierte Zahl. Covid-19 war im vergangenen Jahr die dritthäufigste Todesursache in den USA. (ska/AFP).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare