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Corona-Ticker

Pressekonferenz zur Corona-Lage – Wieler: Pandemie wird „bis Ende 2022“ Thema bleiben

  • VonSebastian Richter
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Lockerungen für Geimpfte werden kommen. In der Pressekonferenz mit Spahn und Wieler wird ein Termin genannt, zu dem sich spätestens geeinigt werden soll.

  • Die Politik ist sich einig: Lockerungen für Corona-Geimpfte sollen kommen.
  • Es stellt sich die nur die Frage, wann und in welchem Ausmaß die Öffnungen kommen werden.
  • Jens Spahn und Lothar Wieler haben heute in einer Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Lage berichtet.

Die Pressekonferenz zur Corona-Lage in Deutschland mit Jens Spahn, Lothar Wieler und dem Krankenpfleger Ricardo Lange ist beendet.

  • Sinkende Fallzahlen sind laut Jens Spahn die Voraussetzung für Öffnungen in Schulen, Kitas, Einzelhandel und bei privaten Treffen.
  • Spätestens im Juni soll die Impfpriorisierung aufgehoben werden.
  • Vollständig geimpfte Personen sollen behandelt werden, als hätten sie einen aktuellen negativen Test vorliegen.
  • Zur Aufhebung von Einschränkungen für Geimpfte müsse zunächst ein Kompromiss zwischen Regierung, Bundesrat und Bundestag getroffen werden. Spätestens zum 28. Mai soll man sich einig sein.
  • Öffnungen wie in Deutschlands Nachbarländern sind laut Spahn noch keine Option. Erst wenn ein eindeutiger Trend festgestellt werde, könne man darüber reden.
  • Die Impfkampagnen in sozialen Brennpunkten sollen durch finanzielle Mittel und Werbekampagnen unterstützt werden.
  • Eine Aufhebung der Patente für Impfstoffe ist laut Spahn nicht zielführend.
  • Auch nach einer vollständigen Impfung bleibe laut Wieler ein Restrisiko, dass Geimpfte andere Personen anstecken. Dieses sei aber sehr gering.
  • In einem europäischen Impfpass sollen nur Impfstoffe gelten, die bewiesenermaßen einen hohen Schutz garantieren.

+++ 13.21 Uhr: Damit endet die Pressekonferenz. Wir bedanken uns bei allen Lesern. Bleiben Sie gesund!

+++ 13.20 Uhr: Primärziel bleibe, möglichst wenige Infektionen zu haben, so Wieler.

+++ 13.15 Uhr: Der entscheidende Punkt sei, dass Menschen das Impfangebot annehmen. Spahn ergänzt mit aktuellen Zahlen zur Impfung: „Wir haben gestern zum ersten Mal mehr als ein Prozent der Bevölkerung geimpft.“ Die Quote der Erstimpfung in Deutschland liege bei über 25 Prozent.

Wieler: „Pandemie wird noch lange unterwegs sein“

+++ 13.14 Uhr: Wieler: „Diese Pandemie wird noch lange auf dieser Erde unterwegs sein und sie kann auch immer wieder zu uns zurückkommen.“ Deswegen sei es wichtig, das Infektionsgeschehen im Ausland im Blick zu beahlten. Alle sollen ihr Impfangebot so schnell wie möglich wahrnehmen. Die Welt werde noch bis „Ende 2022 voll in der Pandemie sein“, zitiert Wieler die WHO.

Jens Spahn (l-r, CDU), Bundesminister für Gesundheit, Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), und Ricardo Lange, Intensivpfleger, geben eine Pressekonferenz zur weiteren Entwicklung in der Corona-Pandemie. 

+++ 13.07 Uhr: Der geplante europäische Impfpass soll laut Spahn für alle Impfstoffe gelten „über die wir was wissen“, da Impfstoffe unterschiedlich gut schützen. Eine Bewertung aufgrund von Studiendaten sei notwendig für die Aufnahme in den Impfpass.

+++ 12.59 Uhr: Lothar Wieler macht deutlich, dass der persönliche Hintergrund eine Rolle beim Infektionsrisiko spiele. In prekären Kreisen sei dies höher. Auch er kennt keine Zahlen.

Spahn: Risiko der Corona-Ansteckung abhängig von sozialer Lage

+++ 12.57 Uhr: Ein erhöhtes Risiko einer Corona-Erkrankung sei eine Frage der sozialen Lage, so Spahn. Die Wohnungssituation und Mediennutzung spiele zudem eine Rolle. Ob ein erhöhtes Risiko bei Personen mit Migrationshintergrund bestehe, kann Spahn nicht beantworten, da es dafür keine Statistiken gebe und auch nicht geben könne.

+++ 12.50 Uhr: Spahn betont noch einmal, dass niedrige Inzidenzen das Ziel und die Strategie der Bundesregierung seien.

+++ 12.47 Uhr: Lange wünscht sich klarere Regeln in der Pandemie. Das Durcheinander sei ein Mitgrund, weswegen sich Personen nicht an Maßnahmen halten – oft unbeabsichtigt, weil sich nicht wissen, was gerade gelte.

+++ 12.44 Uhr: Spahn verteidigt die Strategie der Bundesregierung. Man richte die Maßnahmen nicht anhand der Auslastung der Intensivstationen aus. Lange hält entgegen. „Die Intensivstationen sind schon voll.“ Das waren sie auch schon vor der Pandemie. Jetzt seien mindestens die Hälfte aller Patient:innen Covid-Erkrankte.

+++ 12.40 Uhr: Pfleger Lange kritisiert die Strategie der Bundesregierung, die Maßnahmen anhand der Auslastung auf den Intensivstationen auszurichten. Die zwangsläufig eingerichteten Provisorien nennt er „problematisch“. Patient:innen erhalten so nicht die optimale Behandlung. Auch das Personal werde dadurch besonders gefordert.

Verbreitung des Coronavirus durch geimpfte müsse noch geprüft werden

+++ 12.38 Uhr: Es bleibe ein Restrisiko, dass Geimpfte das Coronavirus weiter verbreiten können, so Wieler. In kommenden Studien müsse noch nachgewiesen werden. Einen 100 Prozentigen Schutz gebe es wohl nicht, das Risiko werde aber „massiv“ reduziert.

+++ 12.36 Uhr: Die Einteilung von Student:innen, Schüler:innen und Auszubildenden in Priorisierungsgruppe 3 sei nicht geplant. Jede Person habe in der Pandemie einen Grund, sich eine frühere Impfung zu wünschen. Die bisherige Priorisierung soll beibehalten werden, so Spahn.

+++ 12.32 Uhr: Ein Nachweis für Genese soll durch einen PCR-Test festgestellt sein. Ein Antikörpertest reiche nicht, da Antikörper nicht lange im Körper nachgewiesen werden können.

+++ 12.31 Uhr: Gespräche sollen schon bald beginnen, die Frage einer Einigung sei die Variable, nach der die Beschlüsse verabschiedet werden können.

+++ 12.29 Uhr: Die Privilegien für Geimpfte werden laut Spahn von Bundestag und Bundesrat zügig beschlossen. Bedingung dafür sei allerdings, dass es im Vorfeld einen beschlussfähigen Konsens gebe. Man dürfe nicht in ein Hin und Her der Änderungsbeschlüsse zwischen Bundestag und Bundesrat geraten.

Harte Maßnahmen haben in Großbritannien die Corona-Zahlen gesenkt

+++ 12.27 Uhr: Eine Aufhebung der Patente sei auch nicht sinnvoll, da Hersteller bereit seien, Kooperationen einzugehen und dadurch die Produktionskapazitäten zu erhöhen. Patente seien nicht das Problem, so Spahn.

+++ 12.24 Uhr: In den USA wird eine Aufhebung der Patente für Impfstoffe gefordert. Eine solche Maßnahme adressiere nicht das Problem, so Spahn. Die Bereitschaft sei da, die Impfstoffe in der Welt zu verteilen. Auch unterstütze Deutschland die Hersteller bei der Ausweitung der Produktionskapazitäten.

+++ 12.21 Uhr: Der Fortschritt und die gute Entwicklung in Großbritannien liege nicht nur an der großen Zahl der Impfungen. Harte Maßnahmen wie ein Ausreiseverbot für Einheimische sei mitverantwortlich, so Wieler. Spahn betont, dass eine solche Maßnahme in Deutschland aktuell nicht diskutiert werde.

+++ 12.20 Uhr: Pfleger Lange versteht nicht, wieso über Öffnungen für Geimpfte gesprochen wird, solange noch nicht jedem ein Impfangebot gemacht wurde. „Jeder soll seine Entscheidung treffen“, so Lange. Dabei sollte Druck keine Rolle spielen.

+++ 12.18 Uhr: Die Impfung von Schwangeren soll mit der ständigen Impfkommission (Stiko) abgestimmt werden, so Spahn.

Spahn will mit „Impfluenzern“ Kampagne bewerben

+++ 12.15 Uhr: Für die Werbekampagnen will Spahn sogenannte „Impfluenzer“ etablieren, zudem will er an religiöse Einrichtungen appellieren, die Kampagnen zu unterstützen.

+++ 12.11 Uhr: Ob soziale Brennpunkte bei der Impfkampagne besonders bedacht werden sollen, kann der Bund nicht entscheiden so Spahn. Allerdings gebe es die Möglichkeit, mit finanziellen Mitteln und Werbekampagnen diesen Bereiche zu helfen.

+++ 12.08 Uhr: Bei Minderjähriger könnten Impfungen von Hausärzten oder in Schulen durchgeführt werden, so Spahn. Er betont aber auch, dass zunächst die Älteren geimpft werden sollen. Eine exakte Prognose sei noch nicht möglich.

Corona: Kein Spielraum für Interpretationen bei Überlastung der Intensivstationen

+++ 12.06 Uhr: Auch laut Lothar Wieler sei es im Hinblick auf stagnierende Zahlen im Bund zu früh, von einem Trend zu sprechen.

+++ 12.04 Uhr: Dass es in Deutschland trotz einer positiven Entwicklung keine Öffnungen wie in den Nachbarländern gebe, begründet Spahn mit der Aussage: „Zwei bis drei Tage sind noch kein Trend.“ Die Erfahrung mache Vorsichtig und es sei besser vorsichtig zu sein.

+++ 12.01 Uhr: Herr Lange spricht auch die Überlastung der Intensivstationen an. Verlegungen von Nicht-Corona-Patient:innen seien nicht hinnehmbar. Darin gebe es „keinen Interpretationspielraum“

+++ 11.57 Uhr: Neben den körperlichen Belastungen der Pflegenden seien auch die psychischen Folgen durch plötzliche Todesfälle von Patient:innen für das Personal nicht zu vernachlässigen. In normalen Zeiten sterben die Leute anders. Die Kontaktbeschränkungen und Hygienebestimmungen seien eine große Last für Angestellte und Angehörige.

Lothar Wieler und Jens Spahn.

Corona-Ansteckung durch Geimpfte: Unwahrscheinlich, aber möglich

+++ 11.55 Uhr: Der eingeladene Intensivkrankenpfleger Lange spricht zur Lage in den Intensivstationen. Er beginnt sein Statement mit der Aussage, dass viele seiner Kolleg:innen an oder über der Belastungsgrenze arbeiten. Einige hätten den Beruf bereits aufgegeben, weitere werden folgen, wenn sich nichts ändert.

+++ 11.52 Uhr: „Auch durch Impfungen wird das Virus übrigens nicht verschwinden“, sagt Wieler. „Wir wissen, dass uns die Impfungen eine Grundimmunität geben.“ Aber sie verhindere nicht jede Infektion, Ungeimpfte können trotzdem noch andere anstecken.

+++ 11.50 Uhr: Zwar habe sich die Zunahme der Patienten auf den Intensivstationen abgebremst, die Lage sei trotzdem noch prekär. Die Todeszahlen nehmen dagegen weiter zu.

+++ 11.49 Uhr: Es sei in Deutschland gelungen, die dritte Welle abzubremsen, so Wieler. Die Kontaktbeschränkungen wirken, für eine Entwarnung sei es dennoch zu früh. Vor allem Kinder stecken sich öfter an, laut Studien werden diese zwar seltener krank, allerdings können auch sie an Long-Covid erkranken. Außerdem tragen sie die Infektionen in die Familien.

Corona-Lage – Wieler: Pandemie noch lange nicht vorbei

+++ 11.48 Uhr: „Die Pandemie wird erst dann unter Kontrolle sein, wenn sie auf der ganzen Welt unter Kontrolle ist“, stellt Wieler fest.

+++ 11.47 Uhr: Professor Wieler hat das Wort ergriffen. Die weltweiten Fallzahlen seien innerhalb einer Woche um 24 Prozent angestiegen. Die Pandemie sei noch lange nicht vorbei.

+++ 11.43 Uhr: Der 28. Mai sei der späteste Termin für eine Entscheidung. „Theoretisch und auch praktisch“ sei laut Spahn auch ein früherer Termin möglich.

+++ 11.41 Uhr: Die Aufhebung von Einschränkungen für geimpfte Personen nennt Spahn ungleich schwieriger. Um diese Entscheidungen soll es aktuell in der öffentlichen und der politischen Debatte gehen. Es sei gut, dass nicht nur „Bundesregierung, sondern auch Bundesrat und Bundestag“ an dieser Entscheidung beteiligt sei. Ein Entwurf müsse zuerst erarbeitet werden, Spahn geht davon aus, das dieser Entwurf bis zum Ende der Woche stehe.

Jens Spahn zu Lockerungen für Geimpfte: Gleichstellung mit Getesteten kommt

+++ 11.39 Uhr: Zu den Lockerungen für geimpfte Personen betont Spahn nochmal, dass eine Gleichstellung Geimpfter mit getesteten Personen kommen wird.

+++ 11.37 Uhr: Spahn geht davon aus, dass „spätestens im Juni“ die Impfpriorisierung aufgehoben werden könne.

+++ 11.36 Uhr: „Die Zahlen müssen nicht nur stagnieren, sie müssen runter“, so Spahn. Das sei die Voraussetzung für sichere Lockerungen und Öffnungen in Schulen, Kitas, im Einzelhandel und privaten Treffen.

+++ 11.33 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eröffnet die Pressekonferenz mit den Aktuellem zum Impffortschritt. Die Impfungen nehmen laut Spahn weiter zu, auch in dieser Woche soll ein neuer Tagesrekord an Impfungen erreicht werden. Gleichzeitig sehe man, der „steile Anstieg der Infektionszahlen“ sei gestoppt, das reiche aber noch nicht.

+++ 11.31 Uhr: Die Pressekonferenz zur Corona-Lage hat begonnen.

Erstmeldung vom 29.04.2021, 11.05 Uhr: Berlin – Am heutigen Donnerstag (29.04.2021) hält Gesundheitsminister Jens Spahn* (CDU*) gemeinsam mit RKI-Chef Lothar Wieler eine Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage ab. Möglicherweise äußert er sich dabei auch zu den Lockerungen für Geimpfte. Er hatte bereits deutlich gemacht, dass bei Lockerungen für Geimpfte die Schutzmaßnahmen wie Abstandhalten, Hygieneregeln und Maskenpflicht weiter gelten würden. Einen Live-Ticker zu der Pressekonferenz finden sie später auf diesem Artikel, geplant ist der Beginn um 11:30 Uhr.

Pressekonferenz mit Spahn und Wieler: Lockerungen für Geimpfte könnten Thema werden

Unterdessen geht das Robert-Koch-Institut (RKI) davon aus, dass vollständig Geimpfte das Coronavirus* nur sehr unwahrscheinlich übertragen können. In der Politik ist man sich weitgehend einig, dass die aktuellen Beschränkungen unter diesen Umständen nicht mehr für vollständig Geimpfte gerechtfertigt werden können. Einige Bundesländer haben bereits Maßnahmen ergriffen und vollständig geimpften Personen den gleichen Status wie negativ Getesteten zugesprochen, wenn es zum Beispiel um den Zugang zu Läden und Dienstleistungen geht. Auch im Bund soll eine derartige Regelung eingeführt werden. Uneinigkeit besteht darüber, in welchem Ausmaß und in welchem Tempo das beschlossen werden könnte.

Aktuell soll sich der Bundesrat in der regulären Sitzung am 28. Mai mit der Thematik befassen. So hatte Bundesratspräsident Reiner Haseloff (CDU) am Mittwoch vorgeschlagen, eine entsprechende Verordnung bereits nächste Woche am 7. Mai bei einer Sitzung der Länderkammer zu besiegeln. Die Bundesregierung plant dagegen, dass das Kabinett die Pläne erst am nächsten Mittwoch auf den Weg bringt. Vorher will sie aber Absprachen mit Bundestag und den Bundesländern abhalten, um ein Hin und Her zwischen den Gremien zu vermeiden – und somit Zeit zu sparen.

Corona: Lockerungen für Geimpfte – Politik fordert mehr Tempo

Olaf Scholz (SPD*) wünscht sich einen wissenschaftlichen Ansatz bei der Frage der Öffnungen für Geimpfte. „Wir sollten uns in dieser Frage nicht von vermeintlichen Gerechtigkeitsdebatten leiten lassen, sondern die Frage einzig und allein unter medizinischen Gesichtspunkten betrachten“, so Scholz. Die Frage sei, ob eine Corona-Ausgangssperre für Bürger, von denen keine Gefahr ausgehe, aus virologischer Sicht sinnvoll sei. „Ich glaube nicht. Und dann ist sie auch rechtlich nicht mehr begründbar.“

Auch der rechtspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Fechner, forderte ein entsprechendes Corona-Gesetz bereits zum 7. Mai.  „Die Bundesregierung sollte die Verordnung über das Wochenende verfassen und Anfang der Woche im Kabinett beschließen. Mittwoch können die Ausschüsse, am Donnerstag der Bundestag und am Freitag (7. Mai) der Bundesrat zustimmen.“, so Fechner.

Jens Spahn und Lothar Wieler halten heute eine Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage. Dabei könnte es auch um Lockerungen für Geimpfte gehen. (Archivbild)

Corona: Regeln für vollständig Geimpfte würde 6,1 Millionen Menschen in Deutschland betreffen

Aus fast allen Fraktionen wird zu Tempo gedrängt. Die Meinungen unterscheiden sich nur, wie schnell es gehen soll. Bodo Ramelow (Linke) hält die Debatte dagegen für verfrüht. „Wenn alle ein Impfangebot bekommen haben, dann muss man über die Rechte von Geimpften reden“, sagte er dem RND. Dann seien Corona-Einschränkungen nicht mehr opportun. „Da der Impfschutz 14 Tage nach der zweiten Impfung mindestens sechs Monate gilt, brauchen wir in dem Moment auch Klarheit darüber, ob ab dem 7. Monat wieder getestet oder neu geimpft wird.“ Vorher mache diese Debatte die Leute nur verrückt.

Die Regeln für vollständig Geimpfte würde 6,1 Millionen Menschen in Deutschland betreffen. Eine Erstimpfung gegen Corona haben 20,5 Millionen Menschen erhalten. Kanzlerin Angela Merkel geht davon aus, dass die Priorisierung im Juni beendet werden kann, dann sollen sich alle für eine Impfung anmelden können. Bis jeder Person, die möchte, die Zweitimpfung erhalten hat, dürfte es noch Monate dauern. (Sebastian Richter) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Kay Nietfeld

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