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Spahn
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Gesundheitsminister Spahn plädiert für einen neuen Lockdown in Deutschland. (Archivfoto)

Corona

Jens Spahn fordert neuen Lockdown – und rüffelt streitende Bundesländer

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
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  • Stefan Krieger
    Stefan Krieger
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RKI-Chef Lothar Wieler warnt eindringlich vor einer Überlastung der Intensivstationen in Deutschland – und appelliert an die Bevölkerung. Gesundheitsminister Spahn will einen neuen Lockdown.

+++ 12.15 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat auf der Pressekonferenz am Freitagmorgen in Berlin seine Forderung nach einem Lockdown erneuert: „Es braucht einen Lockdown, um die aktuelle Welle zu brechen und dauerhaft und stabil unter 100 zu kommen“, so Spahn. Das könne „eine Brücke bauen in eine Phase, um dann testgestützt mehr zu öffnen“.

Corona: Spahn fordert neuen Lockdown

Zudem bemängelte Spahn die Uneinigkeit der Bundesländer. „Wenn manche schon die Einschätzung der Lage nicht teilen, dann wird es natürlich schwierig“, betonte er im Hinlick auf die Ministerpräsidentenkonferenz, die eigentlich für Montag geplant war, nun aber nicht stattfinden wird.

+++ 11.15 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) rechnet erst ab Mitte nächster Woche wieder mit verlässlicheren Daten zur Pandemie. Das sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Freitag (09.04.2021) in Berlin. „Die Fallzahlen und auch die Sieben-Tage-Inzidenzen sind im Moment nicht so zuverlässig, wie wir es gerne hätten.“ Dies sei hauptsächlich damit zu erklären, dass es über die Feiertage an Ostern weniger Arztbesuche gegeben habe.

Lothar Wieler (l.) zeigt sich besorgt bezüglich der aktuellen Corona-Lage. Er warnt vor einer Überlastung der Intensivstationen in deutschen Krankenhäusern. (Archivfoto)

Wieler betonte, es gebe aber ausreichend weitere Daten, die Aufschluss über die tatsächliche Situation gäben. „Diese Entwicklung zeigt leider, dass die Lage sehr, sehr ernst ist.“ Nach Daten aus rund 70 Kliniken bundesweit müssten immer mehr und auch immer jüngere Menschen wegen schweren Atemwegsinfektionen in Krankenhäusern behandelt werden. Die Intensivstationen füllten sich rasant.

Pflegepersonal am Limit – RKI-Chef warnt vor Kontrollverlust in Corona-Pandemie

Erstmeldung vom 09.04.2021, 10.30 Uhr: Berlin – Nachdem Virologe Christian Drosten am Donnerstag vor der Situation auf den Intensivstationen in deutschen Krankenhäusern gewarnt hat, hat dies nun auch RKI-Chef Lothar Wieler getan.* Wieler betonte am Freitagmorgen auf einer Pressekonferenz in Berlin, dass derzeit rund 4500 Patientinnen und Patienten auf Intensivstationen lägen. Allein in der vergangenen Woche seien 700 Menschen hinzugekommen, das sein ein Anstieg um 20 Prozent.

Corona in Deutschland: RKI-Chef warnt vor Überlastung der Intensivstationen

Derzeit seien zwei Drittel aller Ressourcen ausgelastet, Tendenz steigend. Wieler warnte zudem davor, das Pflegepersonal in der Corona-Krise zu vergessen. Neben den Betten und den Beatmungsgeräten sei auch das Personal in Krankenhäusern und Kliniken am Limit – „Tag und Nacht“, wie der RKI-Chef deutlich machte.*

Wieler wandte sich erneut mit einem emotionalen Appell an die Öffentlichkeit: „Wir alle brauchen ein funktionierendes Gesundheitssystem“, so der 60-Jährige. Falls sich die Lage wie im Moment weiterentwickle, könne die Stabilität des Systems nicht gewährleistet werden. Deshalb betonte Wieler: „Bitte schützen sie sich vor Infektionen mit Sars-CoV-2.“

Corona-Krise

Alles Wichtige zur Pandemie im Überblick: Corona-News*

Am Freitagmorgen vermeldete das Robert Koch-Institut abermals die Neuinfektionen in Deutschland: Die Inzidenz steigt.* (tu) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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