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Corona-Impfpflicht Lockdown: Weil schließt beides nicht mehr aus

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Von: Nail Akkoyun

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Niedersachsen: Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) fordert eine allgemeine Corona-Impfpflicht. (Archivfoto)
Niedersachsen: Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) fordert eine allgemeine Corona-Impfpflicht. (Archivfoto) © Julian Stratenschulte/dpa

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hält eine Corona-Impfpflicht für unabdingbar. Darüber hinaus kündigt der Ministerpräsident strengere Maßnahmen in Niedersachsen an.

Göttingen – Geht es nach dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD), soll schon bald eine allgemeine Corona-Impfpflicht eingeführt werden. Weil ist der erste sozialdemokratische Landeschef, der eine Covid-19-Impfpflicht befürwortet.

„Wir werden uns massiv anstrengen müssen, um den Impfschutz sehr rasch nach oben zu treiben“, sagte Weil der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Mit Blick auf die neue Omikron-Variante sei eine allgemeine Impfpflicht jetzt notwendig. „Erste Untersuchungen zeigen, dass vor allem Booster-Impfungen auch gegen diese Mutation eine gute Wirkung entfalten können“, so der SPD-Politiker.

Niedersachsen: Stephan Weil schließt Lockdown nicht aus – Strengere Corona-Maßnahmen

Neben regelmäßigen Auffrischungsimpfungen schloss Stephan Weil auch einen weiteren Lockdown nicht aus. Bei einem möglichen Lockdown ginge es ihm allerdings „eher um die Zeit nach Weihnachten.“ Zudem kündigte der Ministerpräsident strengere Maßnahmen für Niedersachsen an: „Mit dem Erreichen der Warnstufe zwei am nächsten Mittwoch (01.12.2021) rollen wir die 2G-Plus-Regel gleichsam flächendeckend über das Land aus.“

Damit dürften nur noch Geimpfte und Genesene, die zusätzlich aktuell negativ getestet wurden, Veranstaltungen besuchen oder Dienstleistungen wahrnehmen, im Innenbereich Sport treiben, ins Restaurant gehen oder im Hotel übernachten. „Diese ergänzende Testpflicht ist für die Geimpften und Genesenen mühsam und ärgerlich, aber leider notwendig“, sagte Weil. (Nail Akkoyun mit dpa)

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