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Lindner fordert Ende der Maskenpflicht für Geimpfte

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Von: Tobias Utz

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Christian Lindner
FDP-Chef Christian Lindner fordert das Ende der Maskenpflicht für Geimpfte und Genesene. (Archivfoto) © M. Popow/Imago Images

FDP-Chef Lindner fordert ein Ende der Maskenpflicht – und kritisiert die Union für die Pandemie-Strategie.

Berlin – FDP*-Chef Christian Lindner* hat das Ende der Maskenpflicht für geimpfte und genesene Menschen in Deutschland gefordert. „Bei Geimpften und Genesenen halte ich die Maskenpflicht für überflüssig“, sagte er dem Tagesspiegel. Lediglich in einigen Ausnahmen, beispielsweise im öffentlichen Nahverkehr, könne man die Maßnahme weiterhin aus praktischen Gesichtspunkten vertreten, so Lindner. Seine Forderung begründete der FDP-Chef damit, dass von Geimpften und Genesenen keinerlei Gefahr ausgehe. „Also sollte der Staat nicht zum Maskentragen verpflichten“, erklärte der 42-Jährige.

Es sei nun wichtig, dass das „Prinzip der gesundheitlichen Eigenverantwortung“ zum Tragen komme. Risikogruppen seien weitestgehend vor dem Coronavirus* durch Impfungen geschützt, so Lindner. Menschen, die sich aktiv gegen eine Impfung entscheiden und sich mit Sars-CoV-2 infizieren, seien etwas anderes als die „96-jährige Oma“, „bei der das Lebensgefahr bedeutet hätte“, erklärte der Politiker im Interview.

Corona: Lindner fordert Ende der Maskenpflicht für Geimpfte

Zudem kritisierte der FDP-Chef, dass die Union weiterhin auf ihrer Pandemie-Politik beharre. Das Infektionsgeschehen habe sich gewandelt, die Strategie hingegen nicht, so Lindner: „Die Union findet nicht aus dem Ausnahmezustand heraus.“ „Wir haben eine steigende Impfquote, die kann durch mobile Teams und niedrigschwellige Angebote noch besser werden. Für Geimpfte und Genesene darf es deshalb keine Freiheitsbeschränkungen mehr geben“, betonte der 42-Jährige. (tu) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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