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Pandemie

Lambda, Kappa und Gamma: WHO beobachtet weitere Corona-Varianten

  • Karolin Schäfer
    VonKarolin Schäfer
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Die Delta-Variante des Coronavirus dominiert erstmals das Infektionsgeschehen in Deutschland. Aber auch weitere Mutanten werden von der WHO beobachtet.

Kassel – Nicht nur die Delta-Variante des Coronavirus verbreitet sich zunehmend in Europa. Inzwischen beobachtet die Weltgesundheitsorganisation (WH) weitere Corona*-Mutanten.

Die Varianten Lambda, Kappa und Gamma stehen bei der WHO auf der Liste der „Varianten unter Beobachtung“. Die vor allem in Südamerika auftretende Lambda-Mutante (C.37) wird von der WHO erst seit Mitte Juni beobachtet. Erstmals wurde sie im Dezember 2020 in Peru nachgewiesen.

Dort macht die Virus-Variante 82 Prozent der Infektionen aus. Laut Johns-Hopkins-Universität war Peru Anfang Juni weltweit das Land mit der höchsten Corona-Sterblichkeit. Die Lambda-Variante des Coronavirus ist mittlerweile auch in Europa angekommen, berichtet fr.de*.

Lambda, Kappa und Gamma: WHO beobachtet Corona-Varianten

Insgesamt könnte Lambda ansteckender sein und schlechter vom menschlichen Immunsystem bekämpft werden. Verifizierte Studien liegen dazu allerdings noch nicht vor.

Auch die Corona-Variante Kappa (B.1.617.1) steht unter WHO-Beobachtung. Diese wurde genau wie Delta erstmals in Indien im Oktober 2020 entdeckt. Neben Großbritannien und den USA treten auch in Deutschland immer wieder Fälle auf. Anders als Delta wurde sie aber bisher noch nicht als besorgniserregend eingestuft. Aufgrund der Mutationen in der Kappa-Variante könnten diese allerdings mit einer verringerten Immunität und einer höheren Übertragbarkeit im Zusammenhang stehen.

In Peru wurde erstmals die Lambda-Variante des Coronavirus nachgewiesen. Dort macht sie 82 Prozent der Infektionen aus. Von der WHO wird die Mutante beobachtet.

Unter WHO-Beobachtung: Delta-Variante dominiert in Deutschland

Ebenfalls unter Beobachtung steht Gamma (P.1). Diese Corona-Mutante wurde erstmals in Proben in Brasilien im November 2020 nachgewiesen. In Deutschland macht sie laut Robert-Koch-Institut (RKI) derzeit ein Prozent der Infektionen aus (Stand: 07.07.2021). Von der WHO wurde sie bereits im Januar dieses Jahres als besorgniserregend eingestuft.

Gamma ähnelt der erstmals in Großbritannien entdeckten Variante Beta. Aktuelle Daten deuten auf eine reduzierte Wirksamkeit neutralisierender Antikörper bei Genesenen und Geimpften hin sowie auf eine höhere Übertragbarkeit.

Inzwischen hat sich hierzulande die Delta-Variante durchgesetzt. Dem aktuellen Virusvarianten-Bericht des RKIs vom 7. Juli zufolge, dominiert in Deutschland erstmals die Delta-Variante des Coronavirus mit 59 Prozent. Die Alpha-Variante macht einen Anteil von 33 Prozent aus. Insgesamt bewegen sich die Corona-Fallzahlen in Deutschland aber auf einem niedrigen Niveau. (kas) *hna.de und fr.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Cesar Fajardo/dpa

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