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Auch in den Niederlanden protestieren zahlreiche Menschen gegen die Corona-Maßnahmen.
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Auch in den Niederlanden protestieren zahlreiche Menschen gegen die Corona-Maßnahmen.

Pandemie

Corona in den Niederlanden: Lockerungen angekündigt - aber nicht für Restaurants

  • Katja Thorwarth
    VonKatja Thorwarth
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Nach strikten Corona-Maßnahmen in den Niederlanden kündigt Regierungschef Rutte eine Lockerung an.

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Update vom Samstag, 15.01.2022, 11.45 Uhr: Der niederländische Regierungschef Mark Rutte hat eine Lockerung der strikten Corona-Maßnahmen angekündigt. Geschäfte, Fitnessstudios, Friseure und Sexshops dürfen ab Samstag wieder öffnen, wie Rutte am Freitag vor Journalisten ankündigte. Bars, Restaurants, Cafés und kulturelle Einrichtungen bleiben demnach weiterhin geschlossen - mindestens bis zum 25. Januar.

Der Ministerpräsident bezeichnete die Lockerungen als einen "großartigen Moment" für die Niederländer, die Weihnachten und Silvester zu Hause verbringen mussten, nachdem die strikten Regeln am 19. Dezember in Kraft getreten waren.

Gesundheitsminister Ernst Kuipers begründete den Schritt mit dem jüngsten Rückgang bei der Zahl der Krankenhauseinweisungen. Es sei jedoch noch zu früh, Bars und andere gastronomische Einrichtungen wieder zu öffnen, betonte Rutte.

Corona in Frankreich: Fernzug-Verbot für Ungeimpfte – Lehrer streiken gegen Regeln

+++ 10.30 Uhr: Aus Protest gegen die als chaotisch empfundene Corona-Politik an Schulen haben Lehrergewerkschaften für Donnerstag zum Streik aufgerufen. „Die Regierung kündigt Regeln an, ohne darüber nachzudenken, was das in der Praxis bedeutet“, sagte Olivier Flipo, ein Schuldirektor in Val d‘Oise der Nachrichtenagentur AFP. Tatsächlich wurde das Protokoll für die Schulen seit dem Ende der Weihnachtsferien bereits mehrfach geändert.

Die Gewerkschaften rechnen damit, dass sich bis zu Dreiviertel der Grundschullehrer am Streik beteiligen könnten. Landesweit sind mehrere Demonstrationen vorgesehen, in Paris beginnt die Protestveranstaltung um 14.00 Uhr. Im Unterschied zu früheren Lehrer-Streiks haben sich dieses Mal fast alle Gewerkschaften verbündet und werden zudem von Verbänden der Elternvertreter unterstützt.

Corona in Frankreich: Ungeimpfte dürfen nicht mehr in Fernzüge und Flugzeuge

+++ 10.00 Uhr: Frankreichs Senat hat die geplante Verschärfung der Corona-Regeln für Ungeimpfte in der Nacht zu Donnerstag mit Einschränkungen gebilligt. Um die fünfte Welle einzudämmen, erhalten Ungeimpfte damit schon bald keinen Zugang mehr zu Einrichtungen etwa der Gastronomie und Kultur und können keine Fernzüge und Flüge mehr nutzen. Bislang war dies noch mit einem aktuellen negativen Test möglich. Der Senat bestimmte aber, dass die Verschärfung nur solange gilt, wie sich mehr als 10.000 Corona-Patienten in französischen Kliniken befinden. Aktuell sind es rund 24.000 Patienten.

Wer in Frankreich künftig mit dem TGV reisen möchte, muss gegen Corona geimpft sein.

Auch Genesene sollen künftig den digitalen Corona-Pass erhalten, der uneingeschränkten Zugang zu Einrichtungen und Veranstaltungen ermöglicht, wie der Senat bestimmte. Die Pflicht zu einem Impfnachweis als Zugangsvoraussetzung soll außerdem erst ab 18 Jahren gelten.

Corona: Gericht in Quebec entzieht ungeimpftem Vater das Sorgerecht

Erstmeldung von Donnerstag, 13.01.2022, 07.30 Uhr: Montréal – In Kanada beträgt die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz 715,4; mit 77,68 Prozent weist das nordamerikanische Land eine höhere Quote der vollständig Geimpften aus als Deutschland. Dennoch sind die Behörden bemüht, die Impfquote weiter zu steigern. So wurde kürzlich etwa beschlossen, Cannabis und Bier nur noch gegen Impfausweis auszugeben.

Zu noch radikaleren Maßnahmen griff jetzt ein Gericht in der kanadischen Provinz Québec. Dort wurde einem impfskeptischen Vater vorübergehend das Sorgerecht für sein Kind entzogen. Die Entscheidung, die der Nachrichtenagentur AFP vorliegt, ist bereits vom 23. Dezember 2021. Darin heißt es, dass es nicht im „besten Interesse“ des Kindes sei, „Kontakt zu seinem Vater zu haben, wenn dieser nicht geimpft ist und sich in der aktuellen epidemiologischen Situation gegen Gesundheitsmaßnahmen ausspricht“.

Corona-Lage in Kanada: Ungeimpfter Vater nicht im Interesse des Kindeswohls

Hintergrund ist, dass der Vater ursprünglich beantragt hatte, sein Sorgerecht für den 12-jährigen Sohn über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel zu verlängern. Der Richter aber hob alle seine Rechte bis Februar auf, es sei denn, er entscheidet sich noch für eine Corona-Impfung.

Auch in Kanada wehren sich Gruppen gegen die Corona-Impfung.

Grund hierfür seien die Äußerungen des Vaters in den sozialen Medien. Wie der Richter feststellte, demonstriere er auf Internetplattformen, „dass er sich offenbar gegen Impfungen und Gesundheitsmaßnahmen ausspricht“. Der Schutz des Kindes vor dem Coronavirus sei daher auch angesichts der hochansteckenden Omikron-Variante nicht gewährleistet.

Corona-Ansteckungen steigen in Kanada/Quebec stark an

Québec verzeichnet seit mehreren Wochen einen starken Anstieg der Ansteckungen und Krankenhauseinweisungen aufgrund der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante. Mehr als 90 Prozent der Erwachsenen in Québec sind geimpft. Die französischsprachige Provinz hat beschlossen, härter gegen Impfverweigerer vorzugehen. (ktho/afp)

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